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| Geschrieben von Jacob Byers - 13.08.2019, 18:09 |
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FOREVER? WETHER YOU LIKE IT OR YOU DON’T SOMETIMES WE LIVE ALONE POLLY & JACOB | 31. OKTOBER | SEHR SPÄTER ABEND Jacob zuckte mit den Schultern. Momentan dachte er wenig darüber nach, was er wann wie sehen würde. Gerade war er sehr locker und entspannt drauf – dank des Alkohols – und machte sich keine Sorgen um Morgen. Das tat ihm auch wirklich gut. „Werden wir ja sehen.“ Oder nicht, wenn er morgen keine Erinnerung mehr hatte und sie auch nicht vor seiner Tür stehen würde. Jacobs Laune war jetzt jedoch wieder ganz schön gesunken. Vielleicht war es doch keine gute Idee gewesen, mit Polly zu reden… er verschränkte die Arme vor der Brust und verdrehte die Augen. „Und was muss ich daran verstehen?“ Er schüttelte den Kopf. „Vincent ist derjenige, der es gerade kompliziert macht. Nicht du und nicht ich. Wenn er keinem von uns beiden so einen Blödsinn gesagt hätte, hätten wir uns entspannt unterhalten und einen netten Abend gehabt.“ Vielleicht war das etwas zu positiv gedacht, aber im Grunde… naja, im Grunde wäre es vielleicht so verlaufen? „Er vermeidet keine Schwierigkeiten. Er macht sie.“, beharrte Jacob grummelnd und rümpfte die Nase. Da würde er wohl doch nochmal ein Wörtchen mit seinem besten Freund wechseln müssen. Jacob nickte bloß einmal rasch. Immerhin sah sie ein, dass er ausnahmsweise mal unschuldig war. Polly hingegen war augenscheinlich ziemlich auf Streit aus. Jacob verschränkte wieder die Arme vor der Brust und sah sie ungläubig an. „Achso, klar. Dafür, dass du keine Lust auf Streit hast, bist du ganz schön… distanziert… und zickig.“ „Ich will doch gar keine Entscheidungen für dich treffen. Dieses Gespräch solltest du vielleicht lieber mit deinem Bruder führen.“, erwiderte Jacob mit gerunzelter Stirn und stöhnte auf. Er horchte auf und sah Polly irritiert an. „Du bist aufs Gegenteil aus? Was… was bedeutet das?“, fragte er unsicher nach und kam ihr dabei unbewusst einen Schritt oder zwei näher. Jacob seufzte auf und lächelte sogar ein bisschen. „Aber es ist kompliziert, Polly. Das kannst du nicht ändern… nicht von jetzt auf gleich.“ |
| Geschrieben von Polly Preston - 11.08.2019, 18:58 |
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31. Oktober 1998, sehr später Abend
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| Geschrieben von Jacob Byers - 07.08.2019, 22:22 |
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FOREVER? WETHER YOU LIKE IT OR YOU DON’T SOMETIMES WE LIVE ALONE POLLY & JACOB | 31. OKTOBER | SEHR SPÄTER ABEND Jacob hob langsam eine Augenbraue. „Ich glaub morgen bin ich über alles dankbar, was mir hilft.“ Da durfte er wahrscheinlich nicht wählerisch sein. Aber wahrscheinlich würde es eher daran scheitern, dass er erst gar nicht glaubte, dass Polly etwas kannte, was wirkte. „Du kannst mir die Sachen ja morgen vorbei bringen, wenn es dir gut geht.“, erwiderte Jacob noch scherzend und zwinkerte. Abgesehen davon, dass er das am nächsten Tag sicher nicht mehr wusste, glaubte er auch gerade nicht, dass Polly das wirklich machen würde. Sicherlich war auch sie nicht mehr ganz nüchtern und hatte diesen Spaß morgen wieder vergessen! „Hat er nicht?“, fragte Jacob eher ironisch nach und hob eine Augenbraue. „Ich weiß nicht, was es da falsch zu verstehen gibt. Er hat es so gemeint.“, meinte er nur und zuckte mit den Schultern. Er glaubte nicht, dass er da irgendwas falsch verstanden hatte oder Vincent das nicht so gemeint hatte. „Was hab ich denn jetzt getan?“, fragte Jacob entsetzt nach und schüttelte den Kopf. Alles, worüber man sich hier gerade aufregen konnte, war ja wohl ihr Bruder. Nicht er. Ausnahmsweise hatte er doch wirklich mal nichts Blödes gesagt oder getan! Jacob verschränkte die Arme vor der Brust und kniff die Augen etwas zusammen. „Davon gehe ich auch aus. Immerhin zeigst du mir ja auch recht deutlich, dass du kein Interesse mehr an mir hast!“ Wenn Vincent sie so sehen würde, würde er seine Bedenken bei den beiden sicher schnell wieder über Bord werfen. Es war doch Glasklar, dass hier nichts mehr war… Jacob verdrehte die Augen. Er krallte seine Hände um den Drink und hob das Glas mechanisch an die Lippen, um es in einem Zug zu leeren. Er stöhnte auf und sah Polly dann zähneknirschend an. „Findest du nicht eher, dass es andersrum ist? Ich finde mich echt verdammt nett und du bist die ganze Zeit nur auf Streit aus.“ Vorher war es immer andersrum gewesen, aber heute Abend doch ausnahmsweise mal nicht. „Du bist diejenige, die ziemlich deutlich zeigt, dass sie keinen Bock auf mich hat.“, meinte Jacob noch ernst und zuckte mit den Schultern. Er sagte mal lieber nichts dazu, ob er sie nun mochte oder nicht… es war besser, dass einfach zu übergehen. |
| Geschrieben von Polly Preston - 06.08.2019, 19:50 |
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31. Oktober 1998, sehr später Abend
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| Geschrieben von Jacob Byers - 05.08.2019, 21:20 |
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FOREVER? WETHER YOU LIKE IT OR YOU DON’T SOMETIMES WE LIVE ALONE POLLY & JACOB | 31. OKTOBER | SEHR SPÄTER ABEND Jacob verzog ein bisschen das Gesicht, als Polly ihn an seine Freundin erinnerte. Wahrscheinlich war sie das die längste Zeit gewesen. Eigentlich hatte Jacob sich so langsam an den Gedanken gewöhnt, den Schlussstrich zu ziehen. Ob er das auch wirklich mal umsetzen würde war allerdings die Sache. „Naja, das hält auch nicht alle Leute von… naja… manchen Dingen ab.“ Nicht, dass Jacob Kim je betrogen hätte. Es hatte mit Sicherheit die ein oder andere Gelegenheit dazu gegeben, wie eben auch jetzt mit Amelia. Aber die hatte er nie ergriffen. „Naja.“, erwiderte er und verzog das Gesicht. „Ich kenne mich mit anderen Arten von Alkohol aus. Also das Zeug hier verschafft mir mit Sicherheit einen sehr üblen Morgen danach.“ Hoffentlich hatte er noch irgendwelche Mittel zuhause. Normalerweise brauchte er sowas nicht, denn normalerweise knallte der Alkohol, den er so konsumierte auch nicht so fies. „Was es auch ist… mit sowas will ich mich nicht auskennen.“ Jacob schüttelte sofort den Kopf. „Nein, nicht so und auch nicht so ähnlich.“ Sowas war garantiert nicht auf seinen Mist gewachsen. Verdammt. Jacob atmete tief durch und blähte die Nasenflügel auf. Er schüttelte erneut den Kopf und rieb sich über den leichten Bart. „Nein, das hab ich nicht gesagt.“ Jacob atmete tief durch, um sich wieder etwas zu fangen. „Hat er nicht?“, fragte er provokant nach und lachte leise auf. „Das ist echt unfassbar. Was hat er sich dabei nur gedacht?“ „Bitte? Ich hör wohl nicht richtig!“ Jacob sah Polly ungläubig an. „Ich will gar nichts bestimmen. Wir haben reinen Tisch gemacht, ich hab ihm alles von uns und der Vergangenheit erzählt und wie es jetzt ist. Da hat er mir den Umgang mit dir verboten, damit ich dir nicht das Herz breche oder was auch immer.“ Jacob verdrehte die Augen. Er wusste nicht mehr genau, warum er sich jetzt von Polly fernhalten sollte. Als er Pollys schnippische Bemerkung hörte, fühlte Jacob sich dann aber doch an das Gespräch mit Vincent erinnert. „Wow, habt ihr euch abgesprochen?“, fragte er nun sarkastisch nach. Er nahm einen großen Schluck seines Cocktails. „Denn stimmt, wenn ich keine Gefühle mehr für dich habe, ist es ja auch kein Problem, mich fernzuhalten.“ Er äffte Vincents Stimme grummig nach und stöhnte auf. „Ich versteh nicht, warum du überhaupt mit mir redest, wenn ich eh nie Bock auf dich hab.“ |
| Geschrieben von Polly Preston - 05.08.2019, 12:42 |
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31. Oktober 1998, sehr später Abend
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| Geschrieben von Jacob Byers - 04.08.2019, 22:31 |
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FOREVER? WETHER YOU LIKE IT OR YOU DON’T SOMETIMES WE LIVE ALONE POLLY & JACOB | 31. OKTOBER | SEHR SPÄTER ABEND Jacob wusste sehr genau, dass das stimmte. Das alles entsprach gar nicht seinem Geschmack. Besonders gut gelaunt konnte er für gewöhnlich nicht mehr gut haben… aber das schien ihm gerade alles so fern, er fühlte sich so… schwerelos? Verdammt, er war echt lange nicht mehr so betrunken gewesen! „Trifft alles auf dich zu, oder?“, fragte Jacob beiläufig und lächelte dabei leicht. Das waren jedenfalls genau die Sachen, die ihn damals auch so verzaubert hatten. Und die er jetzt – komischerweise – nicht mehr leiden konnte. Als Polly auf seine Begleitung anspielte, verschluckte Jacob sich beinahe an dem süßen Cocktail. „Ehm… nein.“, erwiderte er kopfschüttelnd und wusste nicht so direkt, was er dazu jetzt sagen sollte. „Sie… ist nur eine Bekannte, da ist … nichts oder so.“ Jedenfalls von seiner Seite aus war das so. „Doch, doch.“, beeilte er sich zu sagen und nickte. Jacob ließ sein Getränk nicht aus den Händen und nahm lieber auch noch einen Schluck, ehe nun das peinliche Schweigen die Kontrolle ergreifen konnte. Es war dumm gewesen, dieses Thema anzuschneiden. Doch Polly hatte offensichtlich doch noch was dazu zu sagen. Jacobs Augen wurden immer größer, während Polly redete und ihm lauter komische Fragen stellte. „Nein.“, antwortete er schlussendlich knapp, aber sehr betont. „Ich habe… komisch schmeckende Dinge getrunken, wie diese Cocktails. Aber ich glaub die schmecken immer so.“ Er konnte nicht sicher sagen, ob Amelia ihm irgendwas reingemixt hatte, doch dazu gab es eigentlich keinen Anlass, oder? Außerdem traute er ihr das auch gar nicht zu. Als Polly doch noch eine Sache einfiel, stellte Jacob seinen Cocktail doch mal zur Seite. Er sah sie abwartend an und bereitete sich innerlich bereits vor. Doch was er da hörte, ließ ihm alles aus dem Gesicht fallen. „Bitte was hat Vincent gesagt?“, fragte er laut und ballte eine Hand zur Faust. „Ich fass es nicht…“ Jacob lachte leise auf und schüttelte den Kopf. „Soviel dazu, dass wir ab jetzt alle ehrlich sind, was?“ Er vergaß einen Moment, dass Polly ja gar nicht wusste, was da so gesagt worden war. Eigentlich. Was da eigentlich gesagt worden war. Jacob sah ihr fest in die Augen. „Das habe ich nie gesagt. Er … er hat mir den Umgang mit dir verboten. Ich darf dich eigentlich nicht mehr sehen, nicht mit dir sprechen, nichts.“ Jacob lächelte etwas ironisch. Bis jetzt hatte Jacob sich zwischendurch Gedanken darüber gemacht, dass er genau das tat, was er nicht sollte. Er hatte Vincent versprochen, dass er sich fernhalten würde. Aber jetzt? Er war so wütend… Vincent war so enttäuscht und wütend gewesen, hatte darauf bestanden, dass sie ab jetzt ehrlich miteinander waren. Und was machte er? Erzählte Lügen! Jacob presste die Lippen aufeinander und schüttelte den Kopf. „Ich kann nicht fassen, dass er das gesagt hat…“ Er hatte ja schon nicht glauben können, dass er ihm den Umgang mit Polly verboten hatte. Nicht, dass das bis vor Kurzem schlimm gewesen wäre. Auch jetzt war das vielleicht sogar das Beste… aber auf diese Weise fühlte sich das Alles einfach falsch an! |
| Geschrieben von Polly Preston - 04.08.2019, 21:58 |
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31. Oktober 1998, sehr später Abend
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| Geschrieben von Jacob Byers - 04.08.2019, 20:57 |
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FOREVER? WETHER YOU LIKE IT OR YOU DON’T SOMETIMES WE LIVE ALONE POLLY & JACOB | 31. OKTOBER | SEHR SPÄTER ABEND Jacob zog die Stirn kraus und sah Polly ein wenig fragend an. Er nahm ihr den Kommentar nicht übel, sondern amüsierte sich gerade sogar fast ein bisschen darüber. Was Alkohol so mit den Menschen machen konnte, war wirklich erstaunlich. „Und welchen Eindruck hast du so, was eigentlich mein Geschmack ist?“, fragte er ein wenig schmunzelnd nach. Jacob lächelte nur, als sie sich nochmal bedankte. Er nickte und nahm ebenfalls einen Schluck seines neuen Getränks. „Ich glaube auch eher nicht.“ Es war vielleicht besser, wenn Jacob gerade mal ein bisschen Abstand von Amelia gewann. Er hatte irgendwie nicht das Gefühl, dass sie die gleichen Absichten hatten, was den Abend anging. Aber bevor er in betrunkenem Kopf etwas falsch deutete und sich damit irgendwie zum Affen machte, tauchte er lieber einfach ab. Das konnte er lieber nüchtern klären. „Ja, das ist es auf jeden Fall.“, erwiderte Jacob nickend und deutete auf einen Stehtisch. „Sollen wir uns… hierhin stellen?“ Schon als er es gefragt hatte, setzte er sich in Bewegung und ging die paar Schritte zu dem freien Tisch. Er lehnte sich mit dem Ellbogen auf die Platte und machte sich nicht mal einen Gedanken darüber, dass die Platte unmöglich desinfiziert sein konnte. „Ist denn zwischen uns auch alles gesagt?“, fragte Jacob nun, nachdem sie dieses Thema jetzt schon angesprochen hatten. Er sah Polly gespannt an und hielt einige Sekunden den Atem an. Er ließ leise die Luft wieder raus und fügte noch hinzu "oder hast du noch was auf dem Herzen?" |
| Geschrieben von Polly Preston - 03.08.2019, 15:49 |
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31. Oktober 1998, sehr später Abend
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| Geschrieben von Jacob Byers - 20.07.2019, 18:51 |
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FOREVER? WETHER YOU LIKE IT OR YOU DON’T SOMETIMES WE LIVE ALONE POLLY & JACOB | 31. OKTOBER | SEHR SPÄTER ABEND Jacob sah an sich runter und beäugte den langweiligen Heilerkittel ein bisschen skeptisch. Dann sah er zu Polly hoch und zuckte mit den Schultern. „Sagen wir mal so… es wird auch nicht meine neue Lieblingsbeschäftigung…“ Er lachte leise und musterte Polly dann weiter. Gerade gefiel es ihm wirklich gut, wie sie aussah. Er schüttelte den Kopf. „Nein, ich meine das ernst. Das ist vielleicht sogar das schönste Kostüm, was ich bisher gesehen habe. Es ist … ausgefallen.“ Normalerweise war ausgefallen oder bunt wirklich nicht sein Ding. Nicht mehr. Aber gerade – so in betrunkenem Zustand – fand er das wirklich niedlich. Normalerweise schmeckten Jacob solche Getränke wirklich nicht. Doch diesen Punkt hatte er längst überwunden. Sein noch nüchternes Ich von vor ein paar Stunden hatte Recht gehabt: Je betrunkener man wurde, desto besser schmeckte diese süße Plörre auch. Gerade fand er die süßen Cocktails sogar richtig gut. Sie knallten zwar ordentlich, weil man den Alkohol nicht schmeckte, aber gut… war vielleicht besser so. Anders hätte Jacob es nicht bis hierher gebracht. „Willst du sie suchen gehen?“, fragte Jacob vorsichtig nach und sah sie gespannt an. Er lächelte etwas und nickte. „Ja, wirklich.“ Sein Lächeln breitete sich zu einem Schmunzeln aus. „Mir geht’s ganz gut soweit und dir?“ Jacob presste die Lippen aufeinander und wurde dann ein bisschen ernster. „Ich hab mich wieder mit Vincent vertragen … er … weiß jetzt eigentlich alles. Und wie sieht es bei dir und ihm aus? Habt ihr nochmal reden können?“ Jacob dämmerte ein bisschen, dass er Polly eigentlich nicht mehr wiedersehen durfte, aber gerade kümmerte er sich darum nicht wirklich. Er hatte es eh doof gefunden… außerdem redeten sie ja nur nett. Das hatten sie ewig nicht hinbekommen. |
| Geschrieben von Polly Preston - 15.07.2019, 16:23 |
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31. Oktober 1998, sehr später Abend
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| Geschrieben von Jacob Byers - 14.07.2019, 13:36 |
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FOREVER? WETHER YOU LIKE IT OR YOU DON’T SOMETIMES WE LIVE ALONE POLLY & JACOB | 31. OKTOBER | SEHR SPÄTER ABEND Obwohl Jacob anfangs noch Angst um seinen Ruf gehabt hatte, war davon nun nichts mehr zu spüren. Er hatte mittlerweile doch schon gut einen im Tee und war nun sogar auf dem Weg, noch eine Runde Alkohol zu besorgen. Selbst das billige Zeug, was als Champagner ausgegeben wurde, schmeckte ihm jetzt. Und auch die bunten Cocktails mit Papierflamingos, Sonnen, Schirmchen oder was die Bar eben sonst noch in Petto hatte, fand er irgendwie witzig. Er schob sich gut gelaunt durch die Menge und steuerte wieder die Bar an, an der er schon den ganzen Abend die Getränke besorgt hatte. Auch die ganzen bunten und verrückten Kostüme fielen ihm fast nicht auf oder wenn, dann fand er sie sogar niedlich… Als er plötzlich angesprochen wurde, sprang ihm das bunte Kostüm ins Blickfeld. „Polly?“, fragte Jacob etwas verdutzt und irgendwie erfreut zugleich. Sie hatten sich nun seit diesem emotionalen Gespräch nicht mehr wieder gesehen und eigentlich sollte es wohl ziemlich komisch sein. Eigentlich sollte Jacob sich auch von Polly fernhalten und sie nicht mehr sehen, geschweige denn mit ihr reden. Doch all das kam ihm weit, weit entfernt vor. Er lächelte ihr entgegen und sah an sich runter. „Ach, das ist doch nichts Besonderes, aber danke.“, meinte er abwinkend und deutete auf ihr Kostüm. „Du siehst toll aus, richtig … bunt, wow!“ Jacob schmunzelte etwas verschmitzt und hatte in diesem Moment sein Vorhaben schon ganz vergessen: Getränke für sich und seine Begleitung besorgen. „Eine Bekannte hat mich mitgenommen.“, erklärte er und zuckte mit den Schultern. „Und was machst du hier?“, fragte er sie ebenfalls und deutete auf ihren Cocktail. „Ich organisiere mir auch mal noch einen davon.“ Jacob schob sich die letzten Meter bis zur Bar und holte einen Cocktail. Für sich. Nichts für Amelia. Er ging damit zu Polly zurück und prostete ihr zu. „Und mit wem bist du hier?“, fragte er dann neugierig nach. Sein Blick wanderte nochmal über ihr auffälliges Kostüm. „Du siehst wirklich gut aus.“, meinte er nochmal ernster und lächelte ihr zu. |
| Geschrieben von Polly Preston - 12.07.2019, 23:06 |
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31. Oktober 1998, sehr später Abend
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| Geschrieben von Vincent Preston - 26.06.2019, 19:37 |
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Happy Hour 31.10.1998
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| Geschrieben von Edward Wilkinson - 21.06.2019, 19:53 |
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Vincent Preston & Edward Wilkinson | 31. Oktober „Ich danke dir und damit hast du auch vollkommen Recht.“ Edward war auch wirklich ein bisschen stolz auf sich und Lexie. Das war eine tolle Party und die meisten Gäste hatten Spaß. Edward selber auch. Vincent wohl nur teilweise und das tat ihm irgendwie ziemlich leid. Deswegen war es nun auch seine Pflicht das zu ändern! Edward war sich gar nicht mehr so sicher, in welchen Wohnverhältnissen Vincent wohnt und ob sie darüber schon gesprochen haben. „Okay.“, meinte er und nickte. Mehr sagte er aber nicht, denn er wollte Vincents Erzählung nicht weiter unterbrechen. Allerdings stutzte Edward bei dem Namen Jacob. Er kannte auch einen Jacob, der etwa in ihrem Alter war und auch auf die Zaubererschule von Vincent gegangen war… Zufall? „Jacob Byers?“, fragte er vorsichtig nach. Er selber war mit Jacob befreundet und schätzte ihn gar nicht so ein. Aber das hatte Vincent wohl auch nicht gedacht. Edward dachte aber auch gar nicht daran, dass zwischen den beiden Freunden noch was laufen würde und wenn, dann wäre das, zumindest bis jetzt, Vincents gutes Recht gewesen. „Aber ich verstehe nicht, warum sie nicht mit dir geredet haben. Ich meine, wäre da nur ein Kuss gewesen oder sowas, damals in der Schule, dann könnte ich noch verstehen, dass das wirklich nur eine Lappalie wäre. Aber das ist ja wirklich mehr. Hast du nochmal mit einem der beiden darüber gesprochen?“, fragte er nach. So ganz schlüssig war ihm das nämlich nicht und ihn würde das an Vincents stelle ziemlich interessieren. Der Versuch Vincent ein bisschen zu trösten, schien auch Früchte zu tragen. Edward war aber ganz froh, dass der Amerikaner von sich aus von dem ernsten Gespräch wieder in eine fröhlichere Art kam. Als er erklärte, warum er keine Standardtänze an diesem Abend tanzen würde, lachte Vincent. Edward grinste verlegen und zuckte mit den Schultern. „Dann bin ich aber gespannt, wie ‚ganz normal tanzen‘ bei dir aussieht. Ich wackle dabei immer nur ein bisschen hin und her…“ Vielleicht hob er auch hin und wieder die Arme, aber dabei sah er wahrscheinlich eher so aus, wie ein ertrinkender Hund. Kaum hatte er fertig geredet, zog Vincent ihn auch schon auf die Tanzfläche und zeigte ihm genau, was er mit ‚ganz normal tanzen‘ meinte. Wow, sah das bei ihm heiß aus. „Pah, dann kenne ich dich für fünf Minuten nicht mehr, bis ich zur Bar gegangen bin und mir einen Schnaps besorgt habe!“ Die Vorstellung fand Edward aber tatsächlich nicht so toll, wenn Vincent anfing krass zu tanzen und ihn dann auch noch antanzte. Zumindest in dieser Gesellschaft und an diesem Abend wäre es ihm auf jeden Fall zu viel des Guten. Edward tanzte ebenfalls zur Musik, musste sich aber mit einem letzten großen Schluck noch ein bisschen Mut antrinken. „Oh ja, die Musik finde ich auch echt super!“, das war allerdings nicht sein Verdienst. Lexie hatte sich um die Musik gekümmert. Edward kannte sich damit nicht soo gut aus. Aber das hatte sie wirklich super gemacht! Dass Vincent etwas distanzierter war, als im Iron fiel auch auf. Edward ging es da aber nicht anders. Mit Vincent zusammen zu sein, fühlte sich echt gut an, aber dafür, dass sie nun das dritte Mal aufeinander treffen, war es irgendwie doch zu früh. Davon abgesehen, dass es Edward sowieso irgendwie zu schnell ging, er aber auch gar nicht wirklich etwas dagegen tun konnte. Sein Kopf kam da nur einfach absolut nicht hinterher, denn es bestand schließlich immer noch die Gefahr, dass Edward mit Vincent in sein Unglück rannte. Zumindest dachte das sein Kopf. Er grinste den Amerikaner verschmitzt an und drehte sich zur Musik einmal im Kreis. Die Stimmung war auch richtig gut. Morgen würde er sicher einen Kater haben. Zum Glück hatte er sich noch einen Trank vorbereitet, der da ein bisschen gegen half. Nun griff Edward aber doch nach Vincents Hand und hob sie, damit auch er sich im Kreis drehen konnte. Anschließend ließ Edward seine Hand allerdings wieder los und bewegte sich weiter zur Musik. |
| Geschrieben von Vincent Preston - 15.06.2019, 22:00 |
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Happy Hour 31.10.1998
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| Geschrieben von Edward Wilkinson - 13.06.2019, 21:25 |
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Vincent Preston & Edward Wilkinson | 31. Oktober Es war wirklich süß, wie Vincent Edwards Hand hin und wieder sanft drückte. Er selber konnte auch nicht aufhören zu lächeln und zu grinsen. Irgendwie machte ihn die Anwesenheit des Amerikaners einfach glücklich und das wollte er auf keinen Fall wieder hergeben oder gar versauen. „Ja, nagel mich ruhig darauf fest. Ich glaube aber nicht, dass das nötig sein wird.“ Und er hoffte es auch wirklich nicht. Edward grinste ziemlich breit, als er Vincents schmollendes Gesicht sah. Er schien ganz froh darüber zu sein, dass ihn noch niemand ‚sexy‘ genannt hatte. Es gab Edward das Gefühl, dass er gute Chancen bei Vincent hatte. Und auch das machte ihn wieder glücklich. Auch wenn er in seinem Leben schon einige One-Night-Stands hatte, das Gefühl einer Schwärmerei und des Verliebt seins konnte man einfach nicht übertrumpfen. Edward fand es toll und er freute sich für jeden, der oder die einen Partner gefunden hatte, der passt. Er nickte darauf, dass Vincent meinte, dass er viel mit den Vorbereitungen zu tun hatte. „Das stimmt. Deswegen habe ich dir leider gar nicht so viel zu erzählen.“ Es war wirklich nichts Aufregendes passiert. Bei Edward schien im Gegensatz einiges los zu sein und er fragte sehr gern danach. Vincent konnte ihm auch gerne sagen, wenn er nicht darüber reden wollte. Das war natürlich auch total verständlich. Aber er erzählte ein bisschen was. Das hatte auch schon sehr viel mit Vertrauen zu tun und das freute Edward. „Oh…“, antwortete er und hörte weiter zu. „Das heißt du wohnst mit deiner Schwester zusammen?“ Er sprach weiter und für Edward drängte sich eine Frage ziemlich in den Vordergrund. „Weißt du, warum sie dir nichts davon erzählt haben? Gibt es dafür einen bestimmten Grund?“ Den musste es doch geben, oder? Ansonsten würde das doch keinen Sinn machen, einer geliebten Person etwas nicht zu verraten? Aber Edward kannte die Familienverhältnisse nicht und er würde sich darüber auch keine definitive Meinung bilden können. „Ich verstehe dich total. Da wäre ich auch enttäuscht. Irgendwie… hat das einen Nachgeschmack davon, als würden sie dir nicht vertrauen. Klar tut das weh.“, meinte er mitfühlend und strich ihm über den Arm. Diesmal gar nicht mit einem flirtenden Hintergedanken, das fände er unangebracht. Es war eher eine tröstende Geste. Er nippte an seinem Cocktail und war sehr froh darüber die Barleute angestellt zu haben. Sie machten ihre Arbeit wirklich super. Vielleicht musste er doch mal ins Burren gehen. So oft war er dort nämlich nicht. Er fand den Pub eher etwas… schäbig und fühlte sich dort eher fehl am Platz. Das erste Mal war er dort aber auch mit Lexie in einer ganz miesen Stimmung. Deswegen musste der dem Laden wohl nochmal eine Chance geben. Als Vincent nach einem Tanz fragte grinste Edward breit. „Hättest du nicht gefragt, dann hätte ich es dir sogar ganz von selber angeboten. Aber unter der Bedingung, dass ich heute so rumwackeln darf, wie ich will. Auch wenn ich das auch etwas albern finde. Aber ich möchte mich vor den ganzen Leuten nicht blamieren…“ Das war Edward wirklich wichtig. Im Iron war ihm das egal, da kannte er die meisten Leute nicht. Hier war das anders und er wollte nicht seine nicht vorhandenen Standard-Tanzkünste präsentieren. „Ist das okay für dich?“, fragte er und hoffte, dass Vincent das irgendwie nachvollziehen konnte. |
| Geschrieben von Jacob Byers - 11.06.2019, 19:48 |
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TONIGHT I’M GONNA HAVE MYSELF A REAL GOOD TIME I FEEL ALIVE AND THE WORLD I’LL TURN IT INSIDE OUT AND FLOATING AROUND IN ECSTASY SO DON’T STOP ME NOW AMELIA&JACOB | 31. OKTOBER „Ich bezweifle fast, dass sie guten Stoff hier haben.“, erwiderte Jacob mit einem amüsierten Grinsen und zuckte mit den Schultern. Er nippte nochmal an dem süffigen Getränk und seufzte. „Aber noch drei hiervon und es ist mir wahrscheinlich auch egal.“ Eigentlich betrank er sich ja nicht gerne in der Öffentlichkeit. Aber auf diesem Event würde wohl keine Presse anwesend sein. Außerdem würde es ihm mal wirklich gut tun, etwas lockerer zu sein. Vor allem nach dem ganzen Drama mit Vincent – von Polly wollte er gar nicht erst anfangen oder daran denken – war das sicher nicht verkehrt. Und so richtig überstanden war es auch noch nicht. Das war schon das zweite krasse Drama in der Freundschaft, aber diesmal gingen sie damit reifer und besser um als beim ersten Mal. Deswegen war Jacob auch zuversichtlich, dass wieder alles normal werden würde. Dennoch war es momentan noch ein wenig angespannt zwischen den Freunden. Jacob rümpfte die Nase und sah sich prüfend um. „Ich hoffe nicht.“, erwiderte er ehrlich und schüttelte den Kopf. Er war ganz froh darüber, dass es hier anders war als in Amerika. Hier ging es gesitteter zu. Zwar auch nicht zu hundert Prozent nach seinem Geschmack, aber dennoch tausend Mal besser. Jacob grübelte einen Moment und grinste ein wenig. „Am schlimmsten sind eigentlich die Frauen, die in Dessous und Hasenohren auf die Straße gehen. Und Overknee-Stiefeln. Die sollen Hasen darstellen, aber … ja.“ Jacob verdrehte die Augen. Sie waren eben eigentlich nur nuttig aussehende Mädels mit Hasenohren. „Ich habe auch einmal eine Eva gesehen. Die hatte sich wirklich nur Blätter vor … gewisse Stellen gepappt. Das war auch wirklich verstörend.“ Einerseits konnte man wohl das Selbstbewusstsein dieser Frauen bewundern, aber am Ende des Tages waren sie einfach nur billig. Und keinesfalls sexy oder cool. Jacob schüttelte nochmal den Kopf. „Ich hoffe sehr, dass mir sowas heute Abend nicht unter die Augen kommt.“ Als er gefragt hatte, warum Amelia mit ihm hier war und nicht mit ihren Freunden, hätte er sich die Antwort vielleicht schon denken können. Aber da Jacob selbst keine Absichten hatte, unterstellte er wohl auch ihr keine. Er hob überrascht eine Augenbraue, als Amelia dann aber auch sehr direkt sagte, dass sie lieber mit ihm hatte gehen wollen. „Mir war nicht bewusst, dass ich eine so gute Gesellschaft bin…“, erwiderte Jacob ein wenig überfordert und prostete Amelia einfach nochmal zu. „Aber es freut mich natürlich.“ Er lächelte etwas und leerte dann in wenigen Zügen sein Getränk. In letzter Zeit hatte Jacob vermehrt Leuten erzählt, wie es wirklich um seine Beziehung stand. Bisher hatten das nur seine Cousine und Vincent wirklich gewusst. Jetzt hatte er es auch Polly schon gebeichtet. Und nun auch noch Amelia. Langsam war es wohl wirklich klar: Die Beziehung musste nur noch offiziell beendet werden, eigentlich war sie bereits tot. „Es ist nicht so, als würde ich darunter leiden, aber das kann wohl nicht verkehrt sein.“ Jacob grinste kurz, ehe es ihm wieder verging und er die Lippen schürzte. Er hatte früher gerne getanzt und gerne damit angegeben. Das hatte er lange nicht mehr gemacht, aber er war sich fast sicher, dass er die Schritte nicht verlernt hatte. Jacob hielt diese grimmige Pose ein bisschen, griff dann aber nach Amelias Hand und drehte sie einmal um ihre Achse, ehe er sie an sich ranzog. „Früher leidenschaftlich gerne, heute vielleicht etwas eingerostet.“ |
| Geschrieben von Vincent Preston - 10.06.2019, 22:54 |
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Happy Hour 31.10.1998
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