06.08.2023, 17:26 - Wörter:
(insert Marvin Windhage Stimme here): Hallo, da bin ich wieder! Dieses Mal mit einer Figur aus diesem Gesuch von der lieben Marie: Jascha Fortescue, dem ältesten Sohn von Eisladenbetreiber Florean Fortescue.
(Disclaimer direkt zu Beginn: Ups, auch dieser Charakter hat keine Eltern mehr. Ich verspreche, ich habe ihn nicht deswegen rausgesucht, und ich verspreche auch, das ist das Ende der Ähnlichkeiten zu Tracey. Außerdem wollte ich klarstellen, dass ich meine eigene Eltern sehr liebhabe und es ihnen gut geht, keine Sorge!
)
Eine Kindheit in einem Eislanden? Hört sich himmlisch an – und war es auch. Jascha (*1973, mittlerweile 25 Jahre alt), der älteste Sohn von Florean Fortescue, hatte lange ein ziemlich unkompliziertes Leben. Er hat zwei jüngere Geschwister, Annabelle (*1975) und Nathan (*1977), und einen noch jüngeren Cousin, @"Nelio Fortescue" (*1981, der mit dem berüchtigten Briefwechsel mit Yaxley, genau der!). Jascha war zwischen 1984 und 1991 auf Hogwarts in Hufflepuff und hat damit einen gewissen berühmten Gryffindor-Troublemaker ganz knapp verpasst, was ihm wohl ganz recht so war.
Seine Freunde aus Schulzeiten würden ihn wohl als umgänglich und fröhlich, aber immer schon etwas ernsthaft bezeichnen, ein alter Mann selbst zu Teenagerzeiten, irgendwie gefestigt in seiner Routine und natürlich das Vorzeigekind seiner Eltern. Vier Jahre lang spielte er als Treiber in seiner Hausmannschaft, nicht inkompetent, aber auch keinesfalls ein Jahrhunderttalent. Jascha war nie das Leben der Party, Initiator des Hogwarts-Wanderclubs (ja, den gabs, aber dafür musste man am Wochenende verdammt früh aufstehen!) und begeisterter Zauberschachspieler. Dass ausgerechnet dieser Langeweiler im fünften Schuljahr von den Lehrern zum Vertrauensschüler auserkoren wurde, überraschte niemand. Während seine Klassenkameraden gefühlt alle wild herumexperimentierten und sich ihren Hormonen hingaben, war Jascha ab der sechsten Klasse mit seinem ersten Partner zusammen – eine irgendwie von Anfang an sehr erwachsene Beziehung, der nach außen nie viel Leidenschaft anzumerken war, die aber mittlerweile zehn Jahre andauert.
Nach der Schule war Jascha zunächst zwei Jahre Treiber bei Puddlemere United auf der Ersatzbank, bevor er erkannte, dass seine Flugkünste wahrscheinlich nie für eine große Karriere reichen würden. Er kann aber auf eine Handvoll Einsätze in der NQL zurückblicken, immerhin genug, dass der Verein eine einzige Auflage Sammelkarten mit seinem Gesicht drucken ließ. Die Freude an dem Sport hat er bis heute nicht verloren und schaut sich Spiele gerne live an, aber selbst spielen würde er nicht mehr (nur manchmal aus Spaß mit Nelio, aber der ist ihm mittlerweile weit, weit voraus). Nach dieser kurzen Zeit im Profisport schlug Jascha eine Laufbahn in der Magischen Strafverfolgungspatrouille ein. Er ist ruhig, diszipliniert, ein Ruhepol in seinem Team und gut in dem, was er tut. Vor einigen Jahren wurde ihm die Beförderung auf eine stellvertretende Leitungsposition angeboten, die Jascha jedoch ausschlug: Er mag seinen Job und kann nicht viel mit Papierkram anfangen.
Und so hätte es eigentlich weitergehen können, nicht? Ein unbescholtenes, wahrscheinlich nicht besonders aufregendes, aber in Jaschas Augen ziemlich gutes Leben. Mit dem Krieg kam dann aber schlagartig alles anders: 1996 wurde Florean Fortescue von Todessern entführt und später ermordet, ein Jahr später wurde Jaschas muggelstämmige Mutter in Askaban inhaftiert, wovon sie sich niemals wirklich erholte. Jascha war im Ministerium, als er von der Verhaftung seiner Mutter erfuhr, protestierte bei seinen Vorgesetzten und verlor prompt seinen Job. Anschließend schlossen seine Geschwister und er sich dem Orden des Phönix an – als ausgebildeter Duellant war Jascha an zahlreichen Gegenangriffen auf Todesser und ihre Verbündete beteiligt, die letzten Kriegsmonate musste er untertauchen. Er ist kein lauter Heldentyp, nicht einmal an großen politischen Diskussionsrunden beteiligt, aber wenn es um reine Ausführung geht ist er Gold wert.
Nach Kriegsende wurde er wieder in den Ministeriumsdienst aufgenommen, bleibt aber unzufrieden mit der Situation im Land. Warum werden Typen wie Atlas Yaxley immer noch geduldet? Warum laufen so viele ehemalige Todesser noch immer frei herum – inklusive der Mörder seines Vaters? Warum wird nicht im Ministerium selbst einmal ordentlich durchgesiebt? Er hat im Januar 1999 Dienst, als im Zaubereiministerium die Magie ist Macht-Statue gesprengt wird und kann nicht umher, die
Und nun? Jascha ist stiller geworden, distanziert sich von alten Freunden, von Ordenskollegen, fokussiert sich sehr auf seine Familie, vor allem auf seine Geschwister. Seine stabile Langzeitbeziehung wackelt und er bekommt es selbst gar nicht richtig mit. Niemand hätte ihn früher jemals als rebellisch beschrieben – aber Jaschas alte, zuckersüße Eiscremewelt hat Risse bekommen, die er nicht mehr gekittet bekommt.
Also, wo kann/soll es mit Jascha hingehen? Und welche Rolle kannst du darin spielen?
Ich freu mich auf eure Ideen - hier oder direkt bei Discord!
(Disclaimer direkt zu Beginn: Ups, auch dieser Charakter hat keine Eltern mehr. Ich verspreche, ich habe ihn nicht deswegen rausgesucht, und ich verspreche auch, das ist das Ende der Ähnlichkeiten zu Tracey. Außerdem wollte ich klarstellen, dass ich meine eigene Eltern sehr liebhabe und es ihnen gut geht, keine Sorge!
)Eine Kindheit in einem Eislanden? Hört sich himmlisch an – und war es auch. Jascha (*1973, mittlerweile 25 Jahre alt), der älteste Sohn von Florean Fortescue, hatte lange ein ziemlich unkompliziertes Leben. Er hat zwei jüngere Geschwister, Annabelle (*1975) und Nathan (*1977), und einen noch jüngeren Cousin, @"Nelio Fortescue" (*1981, der mit dem berüchtigten Briefwechsel mit Yaxley, genau der!). Jascha war zwischen 1984 und 1991 auf Hogwarts in Hufflepuff und hat damit einen gewissen berühmten Gryffindor-Troublemaker ganz knapp verpasst, was ihm wohl ganz recht so war.
Seine Freunde aus Schulzeiten würden ihn wohl als umgänglich und fröhlich, aber immer schon etwas ernsthaft bezeichnen, ein alter Mann selbst zu Teenagerzeiten, irgendwie gefestigt in seiner Routine und natürlich das Vorzeigekind seiner Eltern. Vier Jahre lang spielte er als Treiber in seiner Hausmannschaft, nicht inkompetent, aber auch keinesfalls ein Jahrhunderttalent. Jascha war nie das Leben der Party, Initiator des Hogwarts-Wanderclubs (ja, den gabs, aber dafür musste man am Wochenende verdammt früh aufstehen!) und begeisterter Zauberschachspieler. Dass ausgerechnet dieser Langeweiler im fünften Schuljahr von den Lehrern zum Vertrauensschüler auserkoren wurde, überraschte niemand. Während seine Klassenkameraden gefühlt alle wild herumexperimentierten und sich ihren Hormonen hingaben, war Jascha ab der sechsten Klasse mit seinem ersten Partner zusammen – eine irgendwie von Anfang an sehr erwachsene Beziehung, der nach außen nie viel Leidenschaft anzumerken war, die aber mittlerweile zehn Jahre andauert.
Nach der Schule war Jascha zunächst zwei Jahre Treiber bei Puddlemere United auf der Ersatzbank, bevor er erkannte, dass seine Flugkünste wahrscheinlich nie für eine große Karriere reichen würden. Er kann aber auf eine Handvoll Einsätze in der NQL zurückblicken, immerhin genug, dass der Verein eine einzige Auflage Sammelkarten mit seinem Gesicht drucken ließ. Die Freude an dem Sport hat er bis heute nicht verloren und schaut sich Spiele gerne live an, aber selbst spielen würde er nicht mehr (nur manchmal aus Spaß mit Nelio, aber der ist ihm mittlerweile weit, weit voraus). Nach dieser kurzen Zeit im Profisport schlug Jascha eine Laufbahn in der Magischen Strafverfolgungspatrouille ein. Er ist ruhig, diszipliniert, ein Ruhepol in seinem Team und gut in dem, was er tut. Vor einigen Jahren wurde ihm die Beförderung auf eine stellvertretende Leitungsposition angeboten, die Jascha jedoch ausschlug: Er mag seinen Job und kann nicht viel mit Papierkram anfangen.
Und so hätte es eigentlich weitergehen können, nicht? Ein unbescholtenes, wahrscheinlich nicht besonders aufregendes, aber in Jaschas Augen ziemlich gutes Leben. Mit dem Krieg kam dann aber schlagartig alles anders: 1996 wurde Florean Fortescue von Todessern entführt und später ermordet, ein Jahr später wurde Jaschas muggelstämmige Mutter in Askaban inhaftiert, wovon sie sich niemals wirklich erholte. Jascha war im Ministerium, als er von der Verhaftung seiner Mutter erfuhr, protestierte bei seinen Vorgesetzten und verlor prompt seinen Job. Anschließend schlossen seine Geschwister und er sich dem Orden des Phönix an – als ausgebildeter Duellant war Jascha an zahlreichen Gegenangriffen auf Todesser und ihre Verbündete beteiligt, die letzten Kriegsmonate musste er untertauchen. Er ist kein lauter Heldentyp, nicht einmal an großen politischen Diskussionsrunden beteiligt, aber wenn es um reine Ausführung geht ist er Gold wert.
Nach Kriegsende wurde er wieder in den Ministeriumsdienst aufgenommen, bleibt aber unzufrieden mit der Situation im Land. Warum werden Typen wie Atlas Yaxley immer noch geduldet? Warum laufen so viele ehemalige Todesser noch immer frei herum – inklusive der Mörder seines Vaters? Warum wird nicht im Ministerium selbst einmal ordentlich durchgesiebt? Er hat im Januar 1999 Dienst, als im Zaubereiministerium die Magie ist Macht-Statue gesprengt wird und kann nicht umher, die
Und nun? Jascha ist stiller geworden, distanziert sich von alten Freunden, von Ordenskollegen, fokussiert sich sehr auf seine Familie, vor allem auf seine Geschwister. Seine stabile Langzeitbeziehung wackelt und er bekommt es selbst gar nicht richtig mit. Niemand hätte ihn früher jemals als rebellisch beschrieben – aber Jaschas alte, zuckersüße Eiscremewelt hat Risse bekommen, die er nicht mehr gekittet bekommt.
Also, wo kann/soll es mit Jascha hingehen? Und welche Rolle kannst du darin spielen?
- Nun, ich habe natürlich schon mal durch die hervorragenden Listen des AML gespickt und gesehen, dass Jascha gemeinsam mit einer ganzen Reihe an coolen Figuren zur Schule gegangen ist, von denen eine Menge auch Quidditch gespielt haben. Da hat doch bestimmt jemand Interesse an einer Freundschaft/Bekanntschaft/Fehde mit eingebauter Bonuskarte für Eiscreme in den Sommerferien, oder? Ich schiele da zum Beispiel in Richtung von @Bonnie Troy...

- Überhaupt, Quidditch! Die Profikarriere hat zwar nicht geklappt, aber Jaschas Abgang war keinesfalls vergrämt oder bitter - er hat halt nur einsehen müssen, dass sein Talent für den Besensport halt nichts außergewöhnliches war. Etwaige Kameradschaften, die er in dieser Zeit gesammelt hat, schätzt er nach wie vor, auch wenn Quidditch seit einer Weile eher in den Hintergrund seines Lebens getreten ist.
- Weil: shit got complicated. Jascha und seine Geschwister waren im Phönixorden aktiv, und ich glaube es ist deutlich geworden, dass der alte Langeweiler durchaus gewillt wäre, Splitter zu unterstützen, wenn ihn jemand fragt
Immerhin hat er direkten Zugang in die Strafverfolgungsabteilung! Immer mal wieder Beweise verschwinden zu lassen, Splitteraner zu warnen, wenn ihnen das Ministerium zu nah auf der Pelle ist, strategisch Türen unverschlossen zu lassen oder sogar aktivere Beteiligungen wären da alle möglich... Falls hier jemand der Todis den Tod von Florean auf seine/ihre Kappe nehmen will können wir auch da seeeeehr gerne drüber reden! 
Ich freu mich auf eure Ideen - hier oder direkt bei Discord!

