Ava Rosenbaum
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20.01.2017, 00:29 - Wörter:
Eingangshalle
have you ever seen the rain?
SANTANA CRISHINGTON & AVA ROSENBAUM | 2.9.98 | ABENDS
Ava lachte, als ihre Freundin ihre überschwängliche Begrüßung mit der Lawine an Sprechdurchfall abzuwinken versuchte. „Nein, Ana“, lachte sie weiter, „ich bin nicht verknallt, auch wenn du das jetzt vielleicht denkst!“ Diese Crishington. Dafür mochte Ava sie. Aber vermutlich würde Ana sie nicht mehr lange mögen, wenn sie nun auspackte, was heute Morgen mit Raven vorgefallen war.
„Okay“, sagte Ava dann, als Santana ihr das Wort erteilt hatte. „Du weißt doch, dass Raven und ich mal sehr gut befreundet waren, oder? Und dass sie dann alle verstoßen hat, denen sie etwas bedeutet hat, weil ihr Bruder verstorben ist?“ Als Ana nickte, fuhr Ava fort: „Ja, also, wir sind zusammen im Verwandlungskurs. Ich bin da heute Morgen recht früh im Klassenraum aufgetaucht, weil ich total früh wach war und das Frühstück auch nicht so lang gedauert hat… na ja, egal. Jedenfalls mache ich die Tür auf und da sitzt sie und guckt mich an wie ein hypnotisiertes Kaninchen!“ Die Hufflepuff gab ihrer Freundin kurz Zeit, über den angedeuteten Witz zu schnauben, dann machte sie weiter mit ihrem Bericht über die Ereignisse des Morgens. „Ich hab sie dann angesprochen, weil ich so schrecklich blöd bin, Ana, das glaubst du nicht. Natürlich hat sie mich sofort angemeckert und war richtig fies zu mir, und das, obwohl wir mal so gut befreundet waren. Vermutlich verletzt mich das gerade deswegen so sehr. Sie kennt ja meine Schwachstellen ziemlich gut. Aber ich will ihr nur helfen, Ana, wirklich. Und ich habe versucht, ihr ins Gewissen zu reden, und ich glaube, ich hab es auch geschafft, aber sie setzt ihre egozentrische und hochnäsige Maske nicht ab. Ich weiß genau, dass sie eigentlich nicht so ist. Und das macht mich kaputt, ernsthaft. Ich möchte einfach nur die Raven zurück, mit der ich bis vor einem Jahr noch so gut zurechtkam. Ich hab ihr auch gesagt, dass sie vielleicht irgendwann merkt, wie sehr wir alle verletzt sind. Wir, die sie so weggestoßen und verletzt hat.“
Bei diesem letzten Satz konnte Ava nicht anders – ihr stiegen die Tränen in die Augen. Sie suchte in ihren Taschen hastig nach einem Taschentuch, konnte jedoch keins finden. Dann musste sie wohl oder übel blinzeln und eine Träne rollte aus ihrem rechten Auge die Wange hinunter, bis sie über den Kiefer den Hals hinabrutschte und schließlich in dem Tuch versank, das Ava heute trug.
Santana Crishington
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20.01.2017, 23:46 - Wörter:
Eingangshalle
have you ever seen the rain?
or were you dancing
in the sun
02. september 1998 | ava & santana
Santana machte sich direkt ein bisschen Sorgen, ob Ava überhaupt nochmal zu Luft kommen würde. Sie fing sofort so schnell an zu reden und schien dabei nicht mehr mit den Augen zu klimpern oder zu atmen. Santanas Augenbrauen wanderten daher sofort etwas höher und sie betrachtete ihre Freundin misstrauisch. Als Ava fragte, ob Ana sich noch an Raven und das damit zusammenhängende Drama erinnerte und die Dunkelhaarige nickte sofort. Natürlich erinnerte sie sich. Wie hätte sie das auch vergessen können? Sie selbst hatte mit Raven zwar nie sonderlich viel zu tun gehabt, aber dafür eben mit Ava. Und so hatte sie die ganze Geschichte – wirklich traurige Geschichte dazugesagt – um Raven wohl mitbekommen. Außerdem war es natürlich in jeder Zeitung berichtet worden.
Sie hörte sich den ganzen Bericht bis zum Ende an und atmete dann erstmal tief durch. „Wow.“, sagte Ana knapp und schüttelte etwas den Kopf. „Also erstmal … ist es echt krass, wie sie momentan drauf ist. Aber … tut mir leid, das so hart sagen zu müssen, aber ich glaube sie will sich nicht helfen lassen. Da könntest du genauso gut mit einer Wand kommunizieren.“, meinte sie ehrlich und seufzte. Santana wusste, dass das wahrscheinlich nicht das war, was Ava hören wollte, aber sie wusste auch keinen guten Rat. „Ich meine, ich will Raven nicht in Schutz nehmen, aber ich denke sie kann gerade einfach keine richtige Freundschaft zulassen. Vielleicht kann sie generell nichts Gutes zulassen, weil sie dann Gewissensbisse hat.“ Santana zuckte mit den Schultern. Das waren natürlich nur grobe Vermutungen und sie kannte Raven überhaupt nicht, weswegen sie das wirklich nicht beurteilen konnte. Aber sie wollte auch Ava helfen, zu verstehen, was hier vielleicht gerade los war. „Ich sag nicht, dass du sie deswegen aufgeben sollst. Oder dass es dadurch weniger scheiße ist. Das ist es nicht.“, beeilte Ana sich noch hinterherzuschieben. Sie zuckte mit den Schultern und seufzte wieder. „Vielleicht braucht sie noch mehr Zeit.“, sagte Ana noch und lächelte aufmunternd.
Doch offensichtlich brachte das nicht viel, denn kurze Zeit später brach Ava in Tränen aus. Oder ihr lief wenigstens die ein oder andere Träne aus den Augen. Santana seufzte und sah ihre Freundin traurig an. „Och Ava.“, meinte sie seufzend und zog die Hufflepuff in ihren Arm. „Das wird sich früher oder später sicher regeln. Sei nicht zu traurig.“ Santana strich ihrer Freundin leicht übers Haar und seufzte nochmal. Es tat ihr wirklich leid, doch sie konnte auch nichts ändern. Sie war so hilflos!
Ava Rosenbaum
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27.01.2017, 13:45 - Wörter:
Eingangshalle
have you ever seen the rain?
SANTANA CRISHINGTON & AVA ROSENBAUM | 2.9.98 | ABENDS
Die Hufflepuff war froh, dass ihre Freundin ihr zur Seite stand, als sie ein paar Tränen verdrückte. „Und weißt du, was das Beste an der ganzen Sache ist?“, schluchzte sie dann, nachdem sie sich geräuschvoll die Nase geputzt hatte. „Sie ist einfach aus dem Raum gerannt, hat dabei noch zwei andere Schülerinnen fast umgeworfen und die erste Stunde Verwandlung verpasst!“ Ava war wirklich empört darüber, wie unreif Raven sich benommen hatte. Klar, die Rosenbaum hatte sie auch ernsthaft angegriffen, aber wie sollte sie denn mit der Situation sonst umgehen? Sie hatte gewollt, dass Raven wusste, wie bescheiden sie sich fühlte, seit die Montgomery sie geschnitten hatte und sich erhofft, dass vielleicht eine winzige Gefühlsregung bei ihrem Gegenüber ersichtlich würde, wenn sie sie nur lang genug provozierte. „Ana, ernsthaft – das wird nächste Woche im Kurs nicht besser! Sie kann ja nicht das ganze Schuljahr in Verwandlung fehlen, nur, weil ich zufälligerweise auch zur selben Zeit Unterricht habe. Und sie hat gesagt, dass ich mich nicht in Angelegenheiten einmischen soll, die mich nichts angehen! Was soll man dazu sagen…“
Ava schluchzte noch einmal, aber dann sagte sie mit fester Stimme: „Warum habe ich eigentlich meine Zeit verschwendet? Es ist doch offensichtlich, dass ihr an unserer Freundschaft nichts mehr liegt. Da hätte ich genauso gut mit einer Mülltonne oder einer Wand reden können, die hätte zwar nicht so beleidigend um sich geschlagen, aber das Ergebnis wäre dasselbe gewesen: Ich bin frustriert. Aber ich glaube, dass ich sie doch irgendwie erreicht habe, sie hat zwischendurch so geguckt, als ob sie sich ernsthaft darüber Gedanken machen und sich in meine Lage versetzen würde. Das kann natürlich auch meiner Fantasie entsprungen sein, weil ich mir das so erhoffe…“ Die Hufflepuff schaute ihre Freundin an. Sie wusste, dass Santana nicht wirklich helfen konnte, aber es tat gut, den Frust von der Seele zu reden. „Tut mir leid, dass ich dich hier so vollquatsche und dann auch noch mit so was“, sagte Ava dann bedrückt, während sie auf den Boden sah. „Aber ich musste das mal loswerden. Ich glaube, es geht mir jetzt auch schon besser!“ Mit diesen Worten blickte Ava die Ravenclaw an und versuchte ein schiefes Lächeln. „Ich glaube, das wird schon wieder. Und wenn nicht, dann sollte es mir egal sein.“
Santana Crishington
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27.01.2017, 19:17 - Wörter:
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or were you dancing
in the sun
02. september 1998 | ava & santana
Santana war von dieser Freundschaftssache mit Raven echt nicht so angetan. Sie fand nicht, dass Ava diese Behandlung verdient hatte. Und sie wollte gerne helfen, aber was konnte sie da schon ausrichten? Es war ja doch irgendwie Avas Angelegenheit und die musste wissen, wie sie am besten damit umgehen wollte. Ana schüttelte etwas den Kopf. „Die hat doch echt irgendwie einen Knall, oder?“, fragte Ana nun doch leise und tippte sich leicht mit dem Zeigefinger an die Schläfe. Sie seufzte und zuckte etwas mit den Schultern. Natürlich wollte Santana aber eigentlich nicht lästern, sondern helfen und das Verhalten von Raven irgendwie erklären, um Ava ein paar Möglichkeiten aufzuzeigen. „Sie kann anscheinend aber auch gar nicht mit Konflikten umgehen.“, mutmaßte Ana deswegen und nickte nochmal. „Sie kann nicht das ganze Schuljahr fehlen, nein. Aber vielleicht kommt sie ab jetzt immer so spät, dass keine Gelegenheit für irgendwelche Konfrontationen ist oder so. Ich glaube nicht, dass Raven es nochmal auf so eine Unterhaltung ankommen lassen wird.“, sagte Santana langsam und zuckte mit den Schultern. Sie wusste es natürlich nicht, denn sie kannte Raven auch einfach nicht gut. Aber das war eben das, was sie vermutete. „Vielleicht musst du dich wirklich bedeckt halten und ihr Zeit geben. Raven scheint momentan nicht sie selbst zu sein. Sie kann sich vielleicht wirklich nicht mit … ihren eigentlichen Freunden auseinandersetzen!“
Doch was wusste Ana schon über die Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen. Klar, es äußerte sich immer anders, aber letztlich konnte man nur mutmaßen. Sie wusste ja nicht, ob das Verhalten von Raven wirklich auf ihr traumatisches Ereignis – den Verlust ihres Bruders – zu schieben war. „Du hast deine Zeit nicht verschwendet, Ava. Sie war deine Freundin und vielleicht wird sie es wieder sein, wenn sie sich wieder gefangen hat. Du hast alles für diese Freundschaft gegeben und das kannst du dir doch hoch anrechnen. Du wärst noch unglücklicher, wenn du nichts gemacht hättest. Du hast nichts unversucht gelassen, das ist etwas Gutes.“, sagte Ana aufmunternd und lächelte schief. Sie zuckte mit den Schultern. „Ist doch okay. Du brauchst dich dafür nicht entschuldigen.“ Santana strich ihrer Freundin über den Arm und lächelte. „Na siehst du. Das ist doch schon was.“, sagte sie aufmunternd und nickte wieder. Sie hasste es, Ava so leiden zu sehen und war froh, wenn die Hufflepuff wieder ein bisschen neuen Mut schöpfen konnte.
Ava Rosenbaum
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16.02.2017, 20:37 - Wörter:
Eingangshalle
have you ever seen the rain?
SANTANA CRISHINGTON & AVA ROSENBAUM | 2.9.98 | ABENDS
Dass Ava so schnell und viel redete, war Santana eigentlich gewohnt, aber selbst Ava merkte, dass sie ein wenig übertrieb. Ana musste doch sonst irgendetwas denken. „Nein, es dreht sich um keinen Typen“, stellte sie dann auch direkt klar. „Es geht um Raven. Du hast doch mitbekommen, dass sie in letzter Zeit so viel durchgemacht hat. Aber sie ist einfach egoistisch und falsch!“ Bei dem letzten Satz wurde Ava etwas lauter, was ihr aber ziemlich unangenehm war. „Ich habe ja vollstes Verständnis dafür, dass sie trauert und so weiter, auch dafür, dass sie sich abkapselt und lieber allein sein möchte, aber ich habe kein Verständnis dafür, dass sie sich nach einem Jahr immer noch so asozial verhält. Wie sie mich heute vor dem Kurs behandelt hat, so kenne ich sie gar nicht. Das ist nicht die Raven, mit der ich so gut befreundet war. Aber ich habe sie wohl hart getroffen, denn sie ist einfach aus dem Raum gerannt, obwohl wir ja Unterricht hatten. Und sie kann mir ja nicht ewig aus dem Weg gehen, sie muss ja nächste Woche an dem Kurs teilnehmen, sonst schafft sie das Schuljahr doch nicht…“
Ava kämpfte kurz mit den Tränen. Erst dachte sie, sie könnte es verhindern, doch dann stieg ihr wieder das Wasser in den Augen hoch und eine Träne kullerte ihr von der Wange. Sie fischte in ihrer Hosentasche nach einem Taschentuch, wurde jedoch nicht fündig. Da musste leider ihr Ärmel herhalten, mit dem sie sich ausgiebig über das Gesicht wischte. Eigentlich wollte sie wegen dieser Angelegenheit keine Tränen vergießen, aber es stand ihr bis Oberkante Unterlippe, dass Raven sich so bescheuert verhielt. Schluchzend wandte sie sich noch einmal an Ana, die neben ihr gestanden und ihr Wasserhahnproblem mit gemischten Gefühlen beobachtet hatte: „Ich habe sie erreicht, Ana. Sie weiß, dass ich eigentlich Recht habe. Aber sie will es nicht wahrhaben…“
Santana Crishington
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13.03.2017, 13:11 - Wörter:
Eingangshalle
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in the sun
02. september 1998 | ava & santana
Santana legte den Kopf etwas schief und sah ihre Freundin abwartend an. Sie selbst hatte mit Raven einfach nichts am Hut und konnte daher überhaupt nicht einschätzen, was in dem Kopf der Hufflepuff vorging oder wie sie insgesamt so drauf war. Natürlich kannte sie die Berichte von Ava, dadurch konnte sie sich schon ein Bild machen. Aber es war eben nicht das Gleiche, wie wenn man eine Person selbst gut kannte. Santana verzog etwas das Gesicht. „Bist du dir sicher, dass sie falsch ist? Ich weiß nicht … vielleicht hat sie sich auch einfach nur selbst verloren?“ Santana wusste natürlich, was Raven durchgemacht hatte und dass erst da alles den Bach runtergegangen war. Eigentlich hatte sie kein Problem damit zu lästern, auch über Leute, die sie gar nicht so gut kannte. Aber das war einfach ein anderer Fall. Sie hörte Ava zu und seufzte wieder. „Nein, das ist nicht die Raven. Aber ich glaube auch nicht, dass Raven gerade wirklich weiß, was sie macht. Sie ist … verloren. Ich glaube nicht, dass sie sich absichtlich so verändert hat.“, sagte Ana langsam. Sie wollte Ava nicht in den Rücken fallen mit ihren Worten. Viel eher wollte sie ihrer Freundin helfen, eine andere Perspektive auf die Sache zu bekommen. Manchmal konnte das schon helfen. „Es ist nicht dein Problem, Ava. Es ist ihre Sache, wenn sie meint, den Kurs zu schwänzen. Richtig ist das sicher nicht, aber du musst dir darüber nicht den Kopf zerbrechen.“, sagte Santana vorsichtig und langsam. Sie wusste ja, dass das schwierig war. Aber Ava musste ein bisschen loslassen von Raven, um nicht selbst runtergezogen zu werden.
Es brach Santana das Herz, ihre Freundin weinen zu sehen. Sie legte eine Hand an Avas Arm und lächelte aufmunternd. „Nicht weinen, Ava. Alles wird wieder gut werden. Oder zumindest besser.“, prophezeite die Ravenclaw und nickte zur Verdeutlichung. „Wenn du das Gefühl hast, jetzt schon etwas bei Raven erreicht zu haben, dass du einen Nerv getroffen hast oder sie darüber nachdenkt, dann ist das eine gute Nachricht. Ava, das ist gut.“, erwiderte Ana langsam und lächelte ihre Freundin aufmunternd an. „Wenn sie weiß, dass du Recht hast und du sie erreicht hast, dann ist die alte Raven nicht verschwunden. Sie braucht vielleicht nur … Zeit.“ Santana wusste es nicht, aber sie hoffte es einfach sehr. Es war einfach furchtbar, Ava so leiden zu sehen!
Ava Rosenbaum
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23.03.2017, 20:25 - Wörter:
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SANTANA CRISHINGTON & AVA ROSENBAUM | 2.9.98 | ABENDS
Ava war wirklich sehr froh, dass Santana so gut zu ihr war, und dazu auch noch dankbar, dass sie ihr eine andere Perspektive auf die Dinge geben wollte. „Ich weiß, Ana“, seufzte Ava, nachdem sie sich kurz an deren Schulter gelehnt und noch paar Tränen verdrückt hatte, bevor sie sich ein Taschentuch schnappte und geräuschvoll die Nase putzte. „Trotzdem macht es mich wahnsinnig, und vor allem macht es mich wahnsinnig, dass mich die ganze Sache so mitnimmt. Ich finde mich da selber sehr ... wehledig“, bei diesem Satz musste die Hufflepuff sogar selbst kurz grinsen.
Dann wurde Ava ruhig. Sie ließ sich das, was Santana eben gesagt hatte, noch einmal durch den Kopf gehen. Dass Raven sich selbst verloren hatte, war ein gutes Argument. So hatte Ava die Sache noch nicht gesehen. Vermutlich wusste sie wirklich nicht einmal selbst, was sie tun sollte, wie sie mit der Situation umgehen sollte und hatte sich den einfachsten Weg ausgesucht, um den Unannehmlichkeiten auszuweichen, in diesem Fall konkret alle Freunde und sonstige wichtigen Personen von sich wegzustoßen und aus dem Raum und vermutlich aus dem kompletten Kurs zu fliehen, nur um Ava nie mehr regelmäßig unter die Augen treten zu müssen. Das konnte die Rosenbaum zwar gut verstehen, allerdings war ihrer Meinung nach die Flucht vor Problemen nie die gute Art, sie zu beseitigen. Ausweichen erachtete sie als feige und schwach. Aber vielleicht war Raven ja zurzeit schwach?
„Meinst du, sie wird wieder… normal?“ Ava blickte ihre Freundin ernst an. „Ich hab‘ ihr ja gesagt, dass ich kein Problem mit ihr habe, sondern mit der Art und Weise, wie sie momentan mit mir und auch generell mit allen umgeht. Oder mit den meisten…“
Aurelia Bletchley *
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23.10.2017, 07:16 - Wörter:
Eingangshalle
Strange Birds
You’ve always loved the strange birds,
Now I want to fly into your world
I want to be heard
SANTANA Crishington && AURELIA Bletchley
14.10.1998, mittags
Die letzten Tage auf Hogwarts waren irgendwie bescheiden gewesen. Bescheiden war dabei nur der nette Ausdruck für viel schlimmeres. Das angenehmste war derzeit der Unterricht. Verwandlung war eine Wohltat, auch wenn es mal wieder deutlich zu anspruchsvoll war. Aber immerhin fütterte das den Kopf auf eine angenehme Art und Weise, anstatt ihn durch irgendwelche Gehirnwäsche erst zu leeren und dann mit sinnfreiem Inhalt zu füllen. Ansonsten war nur das Treffen mit Rolf in angenehmer Erinnerung und das obwohl sie über diesen komischen Kuss gesprochen hatten, was Aurelia komplett verunsichert hatte. Dazu kamen ja ihre Gedanken zu Santana, beziehungsweise der Gedanke an sie, der sie komplett verwirrte.
Ausgerechnet diese war verschwunden. Anscheinend war sie mit Daria abgehauen. Irgendwie hatte Aurelia ziemlich Respekt davor und fand es unglaublich mutig und cool, was die beiden getan hatten. Aber jetzt war sie eben nicht mehr in Hogwarts und das gefiel Relia überhaupt nicht. Ohne sie wirkte es hier plötzlich noch trister. Sie machte sich große Sorgen um Ana und sogar um Daria. Sie hatte Ansgt davor, dass die beiden erwischt wurden und, dass dann sonst was mit Ihnen gemacht wurde. Klar, es war verständlich, dass man abhauen wollte, das Bedürfnis hatte sie auch ständig, aber es war genauso gefährlich. Sie bezweifelte zudem, dass die beiden Mädchen wirklich einen Plan oder gar Verbündete hatten, dann war das noch viel gefährlicher. Deshalb sorgte sie sich.
Und Grund zur Sorge gab es ja schon genug. Die Schulleitung war daneben, das Inquisitionskommando war daneben, Hogwarts machte keinen Spaß mehr. Dass sie jetzt unter Beobachtung stand, machte ihr das Leben auch nicht leichter. Erst recht nicht, seit sie von Maria Stuart bei ihrem nächtlichen, komplett harmlosen Ausflug erwischt worden war. Ihr Vater war auch mal wieder wütend auf sie, wenn auch auf andere Art und Weise wie Anas Vater auf seine Tochter wütend war.
Die Schule war für sie immer ein Ort gewesen, an dem jeder fast so sein konnte wie er wollte. An dem es zwar das typischen Teeniedrama gab und auch alles andere was zum erwachsen werden dazu gehörte, aber immerhin wurden alle akzeptiert. Hogwarts hatte alles sein können und vor allem hatte es hier immer Spaß gemacht zu wohnen und zu lernen. Jetzt war das anders. Ganz anders.
Dementsprechend deprimiert saß Aurelia in der Bibliothek und versuchte sich auf ihre Hausaufgaben zu konzentrieren. Das klappte aber nur leidlich, ihre Gedanken schweiften ständig woanders hin ab. Der Aufsatz würde ihr sicherlich keine gute Note einbringen. Das geschriebene war zwar solide, mehr aber auch nicht.
Irgendwann sah sie ein, dass es so keinen Sinn machte zu arbeiten, sondern reine Zeitverschwendung war. Außerdem bekam sie Hunger. Am Besten würde sie in der großen Halle vorbei schauen. Vielleicht saß da ja auch das ein oder andere Gesicht, dass sie aufheitern konnte.
Seufzend schlug sie ihre Bücher zusammen und rollte ihre Pergamentrollen zusammen. Alles zusammen schmiss sie recht achtlos in ihre Tasche und hängte diese sich eilig um.
Mit fast schon hastigen Schritten machte sie sich auf in Richtung große Halle. So recht achtete sie nicht auf ihre Umgebung, die meisten Mitschüler interessierten sie ja doch nicht.
Als sie einen kurzen Moment aufschaute um zu sehen wo sie denn überhaupt hinlief, fiel ihr Blick auf ein Mädchen in der Eingangshalle. Es dauerte etwas bis in ihrem Gehirn ankam, wer da eigentlich stand. Sie hatte schon wieder auf den Boden geschaut, als ihr ein Licht aufging. Abrupt blieb sie stehen und starrte die Schülerin an. „Santana?“, fragte sie ungläubig und lief zu dem Mädchen hinüber. „Wo… wo… wo warst du und was machst du wieder hier?“, fragte sie, während ihr Herz ein paar Extrasystolen machte, anscheinend irgendwo zwischen Schock und Aufgeregter Freude schwebend.
Santana Crishington
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23.10.2017, 11:28 - Wörter:
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want you close
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~
Aurelia bletchley & santana crishington // 14. September 1998
Santana war nun seit wenigen Tagen wieder in Hogwarts und fühlte sich unwohler und einsamer denn je zuvor. Sie war das ganze Wochenende über nicht aus ihrem Schlafsaal rausgekommen … dabei erinnerte sie dort alles an Daria. Es war furchtbar! Santana hatte heute den ganzen Vormittag sehr teilnahmslos im Unterricht gesessen. Diese verdammte Flucht hatte nun doch alles nur schlimmer gemacht. Sie hatte eine schlimme Auseinandersetzung mit ihrem Vater gehabt, Daria hatte sie seit sie eingesackt worden waren auch nicht mehr gesehen. Zu allem Überfluss stand sie unter strengster Beobachtung. Es war alles einfach nur noch zum Kotzen. Egal wo sie war, sie wurde angeglotzt. Offensichtlich hatten alle mitbekommen, dass sie weggewesen war. Großartig. Doch niemand sprach so wirklich mit ihr.
Umso überraschter war sie, als sie nun doch angesprochen wurde. Ana wirbelte herum und entdeckte Aurelia in ihrer Nähe. Sogleich hellte sich ihre Laune auf und Santana atmete erleichtert und froh auf. „Aurelia.“, rief sie erfreut aus und stürzte sich der Gryffindor entgegen, um sich ihr in den Arm zu werfen. Sie drückte Aurelia einfach an sich und verharrte einige Sekunden in der Umarmung. „Ich bin so froh dich zu sehen!“, hauchte Ana und ließ dann wieder von Aurelia ab. Sie lächelte verlegen und zuckte mit den Schultern. „Irgendwo in Schottland… hauptsächlich irgendwo im Unterholz.“, sagte Ana kleinlaut und grinste etwas bitter. „Wir sind einkassiert worden … eigentlich war es ja klar, dass wir nicht ewig untertauchen können, aber wir haben echt nur ein paar Tage geschafft.“, erklärte Ana frustriert und zuckte mit den Schultern. „Wie geht es dir denn? Du stehst auch auf der Liste für die Überwachung, oder? Was hast du angestellt?“, fragte Santana direkt etwas besorgt und steuerte eine Bank an. Sie setzte sich und zog Aurelia an der Hand einfach neben sich. „Tut mir leid, dass ich einfach so verschwunden bin, ich hätte mich natürlich eigentlich verabschiedet, aber das war eine total unüberlegte und spontane Aktion!“, erklärte sie leise und sah sich um. Seit sie wieder hier war, war sie sich fast sicher, dass jedes Wort von ihr im Schulleiterbüro oder wenigstens bei der Macnair landete.
Aurelia Bletchley *
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23.10.2017, 19:38 - Wörter:
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SANTANA Crishington && AURELIA Bletchley
14.10.1998, mittags
Santana kam so stürmisch auf sie zugelaufen um sie zu umarmen, dass Aurelia erstmal etwas überrumpelt war. So eine begeisterte Begrüßung hatte sie nicht erwartet. Es freute sie aber. Nach einem kurzen Überraschungsmoment schloss sie endlich die Arme um das Mädchen um die Umarmung genauso freudig zu erwidern. So standen die beiden Schülerinnen Arm in Arm innig beieinander und verharrten so einige Sekunden. Es tat erstaunlich gut Santana so nah bei sich zu spüren. Dabei war Relia gar kein Mensch, der Körperkontakt suchte oder extrem schätze. Oft fühlte sie sich dabei eher unwohl und überrumpelt. Bei Ana war das aber irgendwie anders. Ihre Freundin schien sich genauso zu freuen sie zu sehen, wie sie selbst. Das löste ein warmes Gefühl in ihr aus, das sie leicht irritierte, aber das so wohltuend war, dass sie es gerne genoss.
„Es ist auch so schön dich zu sehen!“ Santana erzählte ihr auch sofort was passiert war, wo sie sich herumgetrieben hatte und warum sie jetzt wieder in Hogwarts war. Ja, das war alles voraussehbar gewesen. Dennoch fand sie es unglaublich mutig und in ihren Augen hatte Santana keinerlei Grund kleinlaut zu sein. „Das war extrem leichtsinnig von euch, aber auch so mutig und bewundernswert.“, sagte sie leiste und lächelte Ana an. „Ich bin aber froh, dass euch nichts passiert ist! Ich hab mir solche Sorgen gemacht…“, gab sie nun ehrlich zu und schaute kurz zu Boden um dann wieder Ana in die Augen zu sehen. „Wie habt ihr es denn überhaupt geschafft zu türmen? Und wie seid ihr denn gefunden und geschnappt worden? Sag mir bitte, dass sie nett zu euch waren und euch nichts passiert ist!“, Ana würde ihr alles bis ins kleinste Detail erzählen müssen. „Hattet ihr denn irgendein Ziel oder wolltet ihr einfach nur weg von hier?“ Sie konnte es zu gut verstehen. In den letzten Tagen fragte sie sich auch immer öfter ob es nicht ein Fehler gewesen war nach Hogwarts zurück zu kommen. Auch in ihr keimte vermehrt der Impuls auf, einfach abzuhauen. Stattdessen hatte sie ehrlich ihre Meinung gesagt und stand deswegen jetzt unter Beobachtung. Die Wahrheit war es jedoch Wert, sie würde nicht behaupten, dass sie die derzeitige Politik toll fand, nur weil es leichter war. „Ja, ich steh unter Beobachtung. Die haben so Fragebögen ausgeteilt, die jeder beantworten musste. Ich hab einfach nur die Wahrheit gesagt, irgendjemand muss es ja tun. Ich hab nur gesagt, dass ich die neuen Regeln auf Hogwarts lächerlich finde und die Regierung auch nicht unterstütze. Jetzt gelte ich wohl als eine Art Risikoperson.“, sie rollte mit den Augen und versuchte das nicht zu dramatisch klingen zu lassen. Sie wollte nicht, dass Ana sich Sorgen machte. Immerhin hatte sie schon genug Ärger am Hals. Sie ließ sich von Santana zur Bank führen und setzte sich neben ihr. In ihrer Nähe fühlte sie sich irritierend wohl, es war so leicht und angenehm mit ihr. „Das macht doch nichts. Ich kann das ja verstehen… Ich war nur so verwirrt, als du plötzlich weg warst.“ Nun war sie es die Ana bei der Hand nahm und diese beruhigend streichelte. Klar hatte sie sie vermisst und war irgendwie enttäuscht gewesen. Es hatte sich kurz so angefühlt wie immer. Dass sie jemanden mochte und begann zu vertrauen und dann war dieser knall auf fall weg. Doch da die Zeiten gerade wirklich nicht einfach waren und sie mitbekommen hatte, dass Ana mit Daria zusammen getürmt war, hatte sie es irgendwie verstehen können. Danach hatte das Vermissen die Enttäuschung überwiegt.
Santana Crishington
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23.10.2017, 20:47 - Wörter:
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Aurelia bletchley & santana crishington // 14. September 1998
Santana lächelte das erste Mal seit Tagen wieder ehrlich. Sie war so froh, dass Aurelia da war. Sonst hatte Ana gerade gefühlt niemanden hier, über den sie sich wirklich freute. Selbst wenn Aurelia natürlich nicht Anas einzige Freundin war. Aber doch die Einzige, über die sie sich hier freuen konnte. „Ja, das war es wirklich.“, stimmte Ana seufzend zu und grinste dann aber doch etwas. „Naja, mutig oder bewundernswert war es nicht … es war total impulsiv und undurchdacht. Daria wollte alleine flüchten und ich wollte es ihr ausreden, aber sie hat sich nicht davon abbringen lassen … also bin ich spontan einfach mit.“ Es war eben wirklich eine ganz schön spontane Aktion gewesen.
„Das tut mir leid, ich wollte nicht, dass du dir Sorgen machst!“, sagte Ana sofort mit schlechtem Gewissen. Vielleicht hätte sie wenigstens einen Brief hinterlassen sollen, aber das war auch nicht möglich gewesen. „Naja … wir haben so einen Tarnzauber genutzt und sind dann durch den Verbotenen Wald. Das war alles ganz schön abenteuerlich und wir hatten auch einfach sehr viel Glück, das muss man wohl auch dazu sagen!“, erklärte Santana dann und schüttelte sich leicht. Dieser Wald war wirklich gruselig gewesen! Dieser ganze Trip war zwischenzeitlich doch ganz schön beängstigend gewesen. „Mein Bruder hat uns gefunden. Naja, das Gefunden werden war nicht das Problem. Alles danach war schlimm … ich hab seitdem nichts mehr von Daria gehört, ich weiß nicht, wie es ihr ergangen ist, aber wahrscheinlich schlimmer als mir. Ich meine, ich musste mich nur meiner Familie und der Schulleitung stellen.“ Ana wollte gar nicht so genau wissen, was Daria alles hatte durchmachen müssen und es brachte sie trotzdem um, es nicht zu wissen. Sie musste wissen, wie es ihrer besten Freundin ging! „Wir wollten einfach nur weg, wir hatten kein Ziel. Jedenfalls noch nicht.“
Santana nickte sofort. „Diesen Fragebogen musste ich auch ausfüllen … ich hab versucht brav zu antworten, aber es war gar nicht möglich! So eine dumme Scheiße!“, fluchte sie leise und verdrehte die Augen. Dabei musste sie besser vorsichtig sein, was sie da von sich gab. „Das hättest du wohl nicht tun dürfen.“, erwiderte Ana seufzend und drückte sanft Aurelias Hand. „Hattest du denn schon Ärger deswegen?“, fragte sie besorgt und rückte noch etwas näher an Aurelia heran. „Es tut mir wirklich leid … aber so schnell werde ich jetzt wohl nicht nochmal verschwinden.“ Santana zwang sich ein Lächeln auf die Lippen.
Aurelia Bletchley *
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27.10.2017, 21:23 - Wörter:
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SANTANA Crishington && AURELIA Bletchley
14.10.1998, mittags
Es überraschte sie ehrlich gesagt, wieviel besser sie sich plötzlich fühlte. Vorher war alles noch aussichtslos, trist und irgendwie grau. Im Endeffekt war die Situation auch weiterhin so, aber Santana machte es irgendwie besser. Schöner. Es passierte ihr selten, dass sie so schnell jemandem vertraute und jemanden so gerne um sich hatte, wie es bei Ana der Fall war. Und dass sie jetzt zurück war, ließ ihr Leben plötzlich etwas leichter wirken. Bei ihrer Erklärung musste sie laut loslachen. Das war schon irgendwie witzig, einfach weil es so verrückt und ja, unausgegoren war und noch dazu gar nicht Santanas Art war. Zumindest hatte Aurelia sie bisher nicht so impulsiv eingeschätzt. „Ich muss zugeben, dass du mich überraschst. Das hätte ich dir gar nicht zugetraut.“, schmunzelte sie und zwinkerte ihrer Freundin zu. Das war eine ganz neue Seite an ihr, irgendwie rebellisch. Auf andere Art rebellisch als zuvor. Ihr gefiel das. „Und auch ziemlich loyal von dir. Daria kann froh sein, dass sie eine so beste Freundin wie dich hat.“ Sie lächelte Ana an und hoffte, dass sie sich wegen ihrer Aktion nicht zu schlecht fühlte.
„Nein, nein, ich kann das verstehen. Aber du warst plötzlich weg und heutzutage weiß ja keiner warum so etwas passiert. Ich habe anfangs gedacht, dass dein Vater dich vielleicht von der Schule genommen hat…“, sie redete sich ein bisschen hinein und gab dadurch sehr offen zu, dass sie viel an Santana gedacht hatte. War ja auch eher untypisch für sie, dass sie ihre Gefühle und Gedanken so offen legte, aber in der Gegenwart der Ravenclaw fiel es ihr fast schon schwer diese eben nicht zu zeigen. Das war verrückt und vor allem sehr neu für das sonst eigentlich etwas verschlossene Mädchen.
„Das klingt wirklich nach einem Abenteuer und vor allem ziemlich gefährlich! Zum Glück ist euch nichts passiert…“ Es war eigentlich ein Wunder, dass die beiden Mädchen es so aus Hogwarts rausgeschafft hatten. Immerhin waren die Sicherheitsmaßnahmen enorm und wurden gefühlt von Tag zu Tag noch verschärft. Aurelia musste kurz daran denken, dass es hoffentlich für niemanden Anlass war das alles noch strenger zu gestalten, damit man in Zukunft auch ja keinen Schritt mehr unbeobachtet tun konnte. Den Gedanken verdrängte sie jedoch ganz schnell wieder und konzentrierte sich auf Ana. „Dein Halbbruder Matt? Hat er dich dann zu deinem Dad gebracht? Ich wette er ist ausgerastet.“, sie sah Ana skeptisch und mitfühlend an. Natürlich wurde man für so etwas bestraft oder zumindest bekam man Ärger.
„Du hast nichts mehr von Daria gehört? Ohje, das hört sich ja nicht gut an. Ist ihre Familie denn schlimm? Wem muss sie sich denn noch stellen? Und was hat die Schulleitung gesagt?“ Fragen über Fragen, die wahrscheinlich auch die junge Crishington nicht alle beantworten konnte, aber Aurelia kam trotzdem nicht umher sie zu stellen. Ana machte sich sicherlich schreckliche Sorgen um ihre beste Freundin. „Also, wenn du reden willst oder einfach nicht allein sein willst oder dir zu viele Gedanken machst und Ablenkung brauchst… ich bin da für dich. Ich kann ganz gut zuhören.“
„Das war ziemlich vernünftig.“, sie rümpfte die Nase und schüttelte genervt den Kopf. „Ich war wohl etwas zu direkt. Aber ich seh es eigentlich auch nicht ein denen Honig ums Maul zu schmieren. Du bist abgehauen und hast schon genug Ärger, da musst du vorsichtig sein. Aber ich kann ruhig auch mal ehrlich sein!“ Sie seufzte und lehnte sich ein wenig an Santana, während sie keine Anstalten machte deren Hand loszulassen. Gerade war das ganz angenehm so. Um das auch zu signalisieren drückte sie Anas Hand leicht zurück und ließ sie einfach dort liegen wo sie war: fest in Anas Hand.
„Naja, Ärger gab es schon. Mein Dad fand es gar nicht witzig, meine Mum war da lockerer, aber fand es auch nicht toll. Und neulich bin ich nachts mal von Maria Stuart aufgegriffen worden, das war auch nicht so spaßig.“ Sie grinste etwas schief und zuckte mit den Schultern. So lief das heutzutage nun mal. Zum Glück waren Aurelia und Ana gleichgesinnt. Sonst würden sie wohl nicht so nah beieinander sitzen und Händchen halten.
Santana Crishington
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09.11.2017, 23:24 - Wörter:
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Aurelia bletchley & santana crishington // 14. September 1998
Santana lachte ein wenig und zuckte mit den Schultern. „Ich hätte mir das auch nicht zugetraut, wenn ich ehrlich bin.“, sagte sie sofort und grinste verlegen. Aber irgendwie fand sie es schon ganz cool, dass sie das gemacht hatte. Auch wenn alles total danebengegangen war. Es war sowas von schiefgelaufen, aber irgendwie … war es cool gewesen. Wenigstens für ein paar Tage. Dafür war jetzt alles umso schwieriger. „Ja, das war es … wobei ich sie im Nachhinein betrachtet besser hätte aufhalten sollen. Jetzt ist alles noch schlimmer.“, erwiderte Ana etwas zerknirscht und seufzte. Sie hatte so gemischte Gefühle wegen dieser Flucht.
Ana musste augenblicklich etwas lächeln. Am liebsten hätte sie Aurelia sofort an sich gedrückt und nicht mehr losgelassen. „Ja, das stimmt … es tut mir leid. Ich wollte nicht, dass du dir Sorgen machst. Aber jetzt bin ich wieder da und gehe so schnell bestimmt nirgendwohin.“ Ana lachte auf. „Selbst wenn ich wollte, habe ich jetzt sicherlich keine Chance mehr, mich irgendwie zu verdünnisieren.“ Sie zwinkerte Relia zu und verdrehte dann aber die Augen.
Santana nickte gleich zustimmend. „Es war wirklich abenteuerlich und wahrscheinlich gefährlicher als wir dachten. Aber es ist ja alles gut gegangen, wenn man das Ende mal außen vor lässt.“ Immerhin waren sie geschnappt worden. Das konnte man jetzt nicht als gut gegangen betrachten. „Ja, genau, mein Halbbruder. Es gab … echt Ärger.“, erwiderte Ana betreten und wollte gar nicht daran zurückdenken. „Nein, ihre Familie ist gar nicht schlimm. Ich mach mir eher wegen der Schule Sorgen. Ich … ich weiß nicht, was mit ihr ist oder wo sie ist oder wem sie sich stellen musste.“ Santana seufzte auf und lehnte ihren Kopf kurz an Aurelias Schulter. Diese Lage jetzt war echt alles andere als spaßig. „Ich hab nicht mit der Schulleitung geredet, das hat mein Vater geklärt.“, sagte Ana. Darüber war sie auch doch fast etwas erleichtert. Sie lächelte Aurelia entgegen und nickte. „Danke, das ist wirklich lieb von dir. Ich bin froh, dass ich dich hab und dass du für mich da bist.“
Die Ravenclaw machte eine abwinkende Handbewegung. „Ich kann es gut verstehen. Ich hätte ja auch am liebsten die Wahrheit gesagt.“, erwiderte die Crishington und seufzte auf. „Aber du musst trotzdem vorsichtig sein. Ich will nicht, dass sie dir Schwierigkeiten machen.“ Santana lächelte vorsichtig und drückte vorsichtig Aurelias Hand. „Maria Stuart hat dich aufgegriffen? Weswegen? Was hast du denn gemacht?“, fragte Ana besorgt und seufzte. Die Situation auf Hogwarts war wirklich beschissen geworden!
Aurelia Bletchley *
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30.11.2017, 14:14 - Wörter:
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SANTANA Crishington && AURELIA Bletchley
14.10.1998, mittags
„Hinterher ist man doch immer klüger. Am schlimmsten wäre es gewesen sie alleine gehen zu lassen.“, versuchte Aurelia ihre Freundin etwas aufzubauen. Sie fand es wirklich ziemlich mutig von Santana, dass sie Daria auf diese Art und Weise beigestanden hatte. Ihr musste ja klar gewesen sein, dass dieses Vorhaben mit einem enormen Risiko einherging. Und trotzdem war sie mit abgehauen. Aurelia tat es ehrlich leid, dass Ana so geknickt war, weil alles schief gegangen war. Sie konnte es nur zu gut verstehen und trotzdem wusste sie nicht recht was sie sagen konnte um sie aufzubauen. Sie war noch nie sonderlich gut darin gewesen die richtigen Worte zu finden. „Ich finde es auf bemerkenswert, egal wie es ausgegangen ist.“, sagte sie deshalb nur und nickte bestimmt.
„Irgendwie bin ich froh, dass du jetzt erstmal da bleibst.“, sagte sie und lachte etwas verlegen auf. „Ich meine, also nicht, dass ich die Umstände gut finde, die sind natürlich doof und ich hätte dir auch gewünscht, dass das anders ausgeht. Und dass du mehr Freiheiten hast. Ähm, also, ich meine, naja, es ist jetzt nicht gut, dass du unter Beobachtung stehst. Das wollte ich damit jetzt nicht sagen.“, sie redete sich hier um Kopf und Kragen, stotterte völlig verlegen herum und wusste selbst nicht, was genau sie Santana damit eigentlich sagen wollte. Etwas verwirrt und leicht hilflos sah sie Santana an, bevor sie fast unmerklich den Kopf schüttelte. „Eigentlich wollte ich nur sagen, dass Hogwarts zur Zeit eh schon trist genug ist und ohne dich wird’s nur noch schlimmer.“
Sie atmete einmal tief durch, als sie endlich ihre Gedanken ausgesprochen hatte und sah wieder etwas geordneter aus.
„Wie hat dein Halbbruder euch denn gefunden? Und war er auch sauer? Oder nur dein Vater?“, fragte sie neugierig. Bisher hatte es immer so geklungen, als hätten Santana und ihr Bruder ein gutes Verhältnis zueinander. „Du meinst, dass Daria mehr Ärger bekommt weil sie Muggelgeboren ist?“, fragte sie und kannte die Antwort eigentlich schon. „Das ist alles so ungerecht und dämlich.“, sagte sie nun ziemlich aufgebracht und ballte die Fäuste. Es war so absurd, dass es plötzlich ein Problem war, wenn man muggelstämmig war. Aus diesen Zeiten waren sie doch schon längst raus. Es fühlte sich an, als würden sie mitten in einer Geschichtsstunde stecken, mit dem Unterschied, dass alles real war. „Das ist doch klar, dass ich für dich da bin.“, sagte sie nochmal bestätigend und sah Santana lächelnd an.
„Ja, leider. Die nimmt das mit den Regeln auch etwas zu ernst.“, seufzte Relia. „Ich bin nachts auf dem Flur beim Kuchenessen erwischt.“, erklärte sie und kam nicht drum herum loszulachen. „Klingt ziemlich gefährlich, oder?“ Klar, fand sie es dumm, dass sie erwischt worden war und ihre Strafe hatte absitzen müssen. Doch der Grund war so lächerlich, dass sie es einfach nicht ernst nehmen konnte. „Dabei bin ich schon so oft nachts durch die Gänge geschlendert. Seit der zweiten Klasse mache ich das. Das macht doch jeder Mal, aber bisher war das nie so ein großes Ding.“, sie zuckte nur mit den Schultern und sah Ana grinsend an. „In Zukunft wird ich aber mehr aufpassen!“
Santana Crishington
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12.12.2017, 23:58 - Wörter:
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Aurelia bletchley & santana crishington // 14. September 1998
Santana lächelte matt und nickte langsam. „Ja, das ist leider immer so.“, bestätigte sie die Worte ihrer Freundin nickend. Sie seufzte leise und zuckte mit den Schultern. „Alleine hätte sie es auch echt keine Stunde ausgehalten.“, erwiderte Ana mit einem kleinen Grinsen und erinnerte sich an die Höhle. Schon vorher im Wald wäre Daria wahrscheinlich verzweifelt. Alleine. „Danke.“, sagte Ana leise und lächelte wieder etwas.
Santana hörte Aurelia zu, wie diese sich um Kopf und Kragen redete. Ana musste automatisch etwas grinsen und legte dann eine Hand an Aurelias Bein. „Ich bin ja auch irgendwie froh, dass ich wieder hier bin.“ Ein großer Spaß war die Flucht ja nicht gerade gewesen … selbst wenn es wirklich hitzige und gute Situationen gegeben hatte. „Es ist schon ganz nett wieder ein Kissen unterm Kopf zu haben und vernünftiges Essen in den Magen zu bekommen.“, sagte sie erklärend und lächelte etwas. Santana errötete etwas, als Aurelia nun relativ konkret sagte, dass es mit Ana hier besser wäre. „Danke … das hast du aber süß gesagt.“, erwiderte Ana ein wenig verlegen und schmunzelte.
„Ich weiß es nicht, ehrlich gesagt.“ Alles war so verschwommen von den Gesprächen und den Momenten, in denen er Daria und sie entdeckt hatte. „Ich glaub so sauer war er nicht. Weiß nicht … glaub er fand es irgendwie cool und aber auch ziemlich dumm und leichtsinnig.“ Santana zuckte mit den Schultern. So richtig gut konnte sie Matt da noch nicht einschätzen. „Ja, davon gehe ich doch stark aus.“, sagte Ana seufzend und schüttelte den Kopf. „Ich verstehe es auch nicht … das ist so unfair! Ich verstehe einfach nicht wie man so denken und sein kann … aber … nicht mal darüber reden kann man wirklich.“ Immerhin wussten sie beide, dass die Wände hier mittlerweile Ohren hatten. Wahrscheinlich würde Santana dafür jetzt schon wieder Ärger bekommen, dabei war weit und breit niemand in Sicht. Jedenfalls sah es danach aus. Wer wusste das schon so genau…
Santana musste augenblicklich ebenfalls lachen. Sie lachte aus tiefstem Herzen und das war jetzt einige Tage nicht mal im Ansatz vorgekommen. „Du hast dich beim Kuchenessen erwischen lassen?“, fragte sie prustend nach und strich sich die Haare aus dem Gesicht, die ihr vor die Augen gefallen waren. „Das ist wirklich … witzig, tut mir leid.“ Da es Aurelia Probleme bereitet hatte, war es eigentlich gar nicht mal so lustig. „Du bist wirklich so rebellisch und cool … ich komm nicht darauf klar.“, sagte Ana schmunzelnd und zwinkerte. Natürlich musste sie Aurelia jetzt doch ein bisschen damit aufziehen…
Aurelia Bletchley *
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30.12.2017, 21:36 - Wörter:
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SANTANA Crishington && AURELIA Bletchley
14.10.1998, mittags
„Deshalb hat sie ja dich.“, zwinkerte sie Santana zu und war unwillkürlich ein klein wenig neidisch auf Daria, weil sie so eine Beziehung zu Ana hatte. Woher das jetzt kam wusste sie auch nicht. Deshalb verdrängte sie diese Gedanken sofort wieder, genauso wie das Gefühl. Einordnen konnte sie es nämlich nicht und irgendwie wollte sie jetzt darüber auch nicht nachdenken. „Vermisst du Daria denn? Die Zeit zusammen war sicher ziemlich intensiv…“ Sie wollte nicht darüber nachdenken und fragte dann eine solche Frage? Relia verstand selbst nicht ganz was los war. Ganz wegschieben konnte sie Daria aber nicht und die Frage lag ja auch nahe. Sie war doch ein sehr großer Teil von Anas Leben. „Jaa, was habt ihr überhaupt unterwegs gegessen? Beeren und Wurzeln? Oder habt ihr davor die Küche geplündert?“ Im nächsten Moment landete Anas Hand auf ihrem Bein, woraufhin Aurelia etwas versteifte und rot wurde. Was war denn bitte los mit ihr? Sie wusste ja schon, dass sie nicht die lockerste Person auf Hogwarts war, aber dass sie jetzt so leicht aus dem Konzept zu bringen war…
Bei ihren nächsten Worten schmunzelte Aurelia. Wie Recht dieser Matt doch hatte. „Das stimmt ja auch. Es war ziemlich leichtsinnig und dumm, aber eben auch ziemlich cool und mutig. Und puh, ich bin froh, dass dich dein Halbbruder und nicht dein Vater aufgegabelt hat. Der wäre sicher strenger gewesen.“ Was ihre neugewonnene Freundin ihr bisher so von ihrem Vater erzählt hatte, war nämlich nicht gerade nett. Da war ihre eigene Familie ja die reinste Kellyfamily dagegen.
„Man muss inzwischen echt total aufpassen. Das ist einfach nur schlimm. Ich weiß gar nicht wie das werden soll, wenn sich nicht bald was ändert. So macht das hier keinen Spaß mehr.“ Sie wusste, dass sie inzwischen noch mehr aufpassen musste, was sie sagte. Und Maria hatte ihr in einer Sache Kummer bereitet: Würde sie wirklich mit ihrem Verhalten ihren Vater in Gefahr bringen? Irgendwann würde er sich sicherlich entscheiden müssen ob er zu ihr hielt oder zu den Todessern. Und jeder wusste was es bedeutete sich gegen Du-weißt-schon-wen zu stellen.
Es war so schön Santana so Lachen zu sehen. Sie beobachtete sie einen Moment, bevor sie in das Lachen mit einstimmte. „Jaaa, ich weiß. Es ist so absurd. Kuchen essen als neue Kleinkriminalität. Hat fast schon das Niveau von Aktionen der Weasleyzwillinge.“, lachte sie und grinste Ana an. Solche Situationen waren inzwischen eine Seltenheit und so viel wert. „Nächstes Mal nehm ich noch einen Kakao mit, dann wird’s richtig wild.“ Es war so lächerlich, dass sogar solche Aktionen schon so geahndet wurden. „Nachts ist das Schloss aber einfach magisch… Also werde ich eben lieber erwischt.“
Santana Crishington
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05.01.2018, 11:39 - Wörter:
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Aurelia bletchley & santana crishington // 14. September 1998
Santana lächelte und war – warum wusste sie auch nicht – ein wenig peinlich berührt. „Ja, dafür sind beste Freundinnen ja aber auch da!“, erwiderte sie abwinkend und lächelte weiter etwas unbeholfen. Santana atmete tief durch und nickte dann aber. „Ja, schon. Ich meine … wir waren immer zusammen und ich kenne es nicht anders. Seit der ersten Klasse teilen wir uns den Schlafsaal, sitzen im Unterricht und beim Essen zusammen … und auch jetzt waren wir die ganze Zeit zusammen. Es ist schon komisch, dass sie jetzt nicht da ist. Eigentlich … naja … ich weiß gar nicht so richtig, was ich jetzt mit mir anfangen soll.“, sagte Ana vielleicht eine Spur zu ehrlich und lächelte traurig. „Wir haben noch ein paar Reste von meinem Süßigkeitslager gegessen und dann was in der Stadt zusammengebettelt.“, sagte Ana kleinlaut und seufzte. Sie lächelte Aurelia an und legte dann sogar ihre Hand auf ihr Bein. „Weißt du, dass ich dich hier habe, macht alles irgendwie einfacher.“ Santana wusste nicht warum. Aber irgendwie fühlte sie sich bei Aurelia einfach geborgen und es war einfach schön mit ihr … irgendwie sogar ein bisschen aufregend.
„Da bin ich auch wirklich froh drüber!“, sagte Ana ehrlich. In dem Moment selbst war sie zwar alles andere, als erfreut gewesen, aber jetzt war sie schon froh darüber. So war es doch angenehmer gewesen, da war sie sich sicher. Santana nickte, als Aurelia das alles zu der aktuellen Lage sagte. „Ich hoffe so, dass es wieder besser wird. Man kann ja wirklich nichts mehr machen.“, grummelte sie und schüttelte den Kopf. „Man ist ja nur noch auf der Hut … so kann es echt nicht weitergehen.“ Daria war ja auch nicht umsonst geflohen.
Santana lachte unweigerlich laut auf und kam aus dem Lachen kaum noch raus. Es tat wirklich gut, endlich mal wieder so befreit zu sein. „Ich würde dich ja eher als gefährliche Kleinkriminelle einstufen. Witzig ist das nicht mehr, da muss man schon richtig Angst haben!“, scherzte Ana und schüttelte lachend den Kopf. „Kakao mit Sahne. Da ist eine Reise nach Askaban doch vorprogrammiert!“ Sie grinste amüsiert, dabei war das eigentlich eher traurig. Diese Zustände hier waren wirklich nicht mehr zum Lachen. „Ja, das kann ich verstehen. Aber lieber nicht zu oft, bevor die Strafen noch härter werden!“
Aurelia Bletchley *
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11.04.2018, 13:39 - Wörter:
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SANTANA Crishington && AURELIA Bletchley
14.10.1998, mittags
„Da hat sie auf jeden Fall sehr viel Glück.“, sagte sie lächelnd. Sie konnte sich nicht daran erinnern, dass sie jemals eine solche Freundin wie Santana es für Daria war gehabt hatte. Da war sie größtenteils zwar auch selbst schuld daran, da sie die Leute für so eine Freundschaft viel zu sehr auf Abstand hielt. Doch wenn sie das nun hörte, dass beneidete sie die beiden Mädchen schon darum.
Gleichzeitig wusste sie jedoch, dass sie sich mit so viel Nähe wie Ana es gerade beschrieb, schwer tat und wahrscheinlich auch weiterhin tun würde. Aurelia kam zu gut alleine zurecht um ständig mit jemandem zusammen zu sein. Sie mochte ihre Freiheit und Unabhängigkeit und hasste alles klettenhafte. Dafür war sie einfach nicht gemacht und das wusste sie auch. Der Mensch der das ändern würde, den musste sie erst noch treffen und wenn sie den schon kannte, musste dieser sie erstmal überzeugen. „Ich weiß was du meinst.“, nickte sie Ana zu. „Wenn wir wieder woanders hin gezogen sind, ging es mir anfangs auch immer so.“ Was das Abenteuer der Beiden anging konnte Aurelia nur staunen. So wirklich vorstellen konnte sie es sich ja nicht, dass Ana und Daria um Essen bettelten. „Na immerhin bekommst du hier wieder gutes Essen. Wenigstens ein Vorteil von Hogwarts.“ Als plötzlich Santanas Hand auf ihrem Bein lag, erstarrte Aurelia unwillkürlich ein wenig. Sie war es nicht gewohnt, dass Leute so unbefangen waren und körperliche Nähe einfach als selbstverständlich ansahen. Für Aurelia war ja manchmal schon eine Umarmung zu viel des Guten.
Umso erstaunlicher war es eigentlich, dass sie die Berührung von Santana sogar schön fand. Relia wollte gar nicht, dass sie ihre Hand wieder wegnahm. Deshalb hoffte sie auch darauf, dass Ana von ihrer Anspannung und innerlichen Unruhe nichts mitbekam.
„Ja, das hoffe ich auch. Früher, oder eigentlich vor kurzem, war es hier einfach noch viel besser. Lustiger und ausgelassener. Da konnte man auch mal Unsinn machen und einfach Spaß haben. Wahrscheinlich ist es schon anstößig, dass wir so nah beieinander sitzen…“, schnaubte sie verärgert und schüttelte den Kopf. Sie konnte Daria durchaus verstehen. An ihrer Stelle wäre sie vielleicht auch geflohen.
Im nächsten Moment fing Santana richtig an zu lachen, was Aurelia erst selbst zum Lächeln bracht, bevor sie in das Lachen mit einstieg. Anas Lachen war richtig ansteckend und es tat auch ziemlich gut. Lachend sah sie ihre Mitschülerin an und stellte fest, wie hübsch sie war, wenn sie lachte. „Du musst öfter lachen, das steht dir wirklich gut.“, sagte sie deshalb immer noch lachend. Wenn Aurelia etwas konnte, dann war es direkt sein. „Immerhin geht’s dann wohl genährt nach Askaban. Ach und ich darf mich einfach nicht so häufig erwischen lassen. Ich muss halt mehr aufpassen, dann wird schon nichts passieren.“, sie zuckte fast schon unbekümmert mit den Schultern. „Wenn du nicht schon genug Ärger hättest, dann würde ich dich glatt mal auf ein Kuchen-Date im Astronomie-Turm einladen. Da kann man Sterne gucken.“
ooc: Ohje, tut mir wahnsinnig Leid! Irgendwie ist mir das Play voll durch die Lappen gegangen... Schande über mich!
Santana Crishington
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20.04.2018, 09:39 - Wörter:
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Aurelia bletchley & santana crishington // 14. September 1998
Santana war wirklich froh hier mit Aurelia zu setzen und mit ihr reden zu können. Das machte die ganze Situation gerade ein bisschen weniger beschissen. Sie lächelte Aurelia zu und nickte ein wenig. „Zum Glück hab ich dich hier. Ich werde dir ab jetzt bestimmt ein wenig mehr auf die Pelle rücken, weil ich gar nicht weiß, was ich sonst machen soll.“, erklärte Ana und kicherte ein wenig. Sie nickte erneut und rieb sich seufzend über den Magen. „Der kann echt mal wieder gutes Essen gebrauchen. Das war echt ganz schön beschissen … schlechtes und wenig Essen.“ Sie verdrehte die Augen und schmunzelte wieder ein wenig.
Die Ravenclaw nickte bei den Worten sofort. „Am gruseligsten finde ich eigentlich fast, dass man sich ja kaum trauen kann, sowas zu sagen. Manchmal habe ich das Gefühl, die Wände hätten Ohren.“ Sie sah zwischen sich und Relia hin und her und seufzte leise. „Ist es. Gibt es nicht sogar eine Regel, die irgendwas an Treffen untersagt? Oder bin ich in die Umbridge-Ära gerutscht?“ Ana seufzte wieder und schüttelte den Kopf. Unter Umbridge waren es ja wirklich schon schlimme Zeiten gewesen, aber Snape und die Macnair toppten wirklich alles. Obwohl Santana die ganzen Erlasse nicht immer gewissenhaft las und sich daran hielt, war ihr durchaus bewusst, dass so ziemlich alles bereits verboten war. Manchmal war es ein Wunder, dass sie der Schule noch nicht verwiesen worden war.
Santana lächelte ein wenig verlegen. „Danke. Es tut auch wirklich gut mal wieder zu lachen.“ In letzter Zeit hatte es ja auch wirklich wenig zu lachen gegeben, leider. Und eigentlich überwogen auch jetzt natürlich noch die Sorgen um Daria. Aber in diesem Moment bei Aurelia konnte Santana das für kurze Zeit mal vergessen. Sie lachte erneut und nickte. „Nur in Askaban wird es dann leider nicht mehr spaßig. Da gibt’s auch bestimmt kein so gutes Essen mehr!“, befürchtete sie schmunzelnd und zwinkerte Aurelia zu. „Oh, aber das klingt verlockend. Ein oder zwei Fehltritte kann ich mir sicher noch erlauben … oder ich lasse mich einfach nicht erwischen. Das ist bestimmt die beste Wahl.“ Sie grinste ein wenig rebellisch und zwinkerte Aurelia zu. Ein Kuchen-Date, bei dem man die Sterne gucken konnte, klang auf jeden Fall wirklich einladend und verlockend.
Aurelia Bletchley *
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22.06.2018, 15:17 - Wörter:
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SANTANA Crishington && AURELIA Bletchley
14.10.1998, mittags
Bei Santanas Worten musste sie leise lachen. „Das ist schon okay.“, meinte sie, was eine eher untypische Aussage für Aurelia war. Die meisten hielten sie für eine Eigenbrötlerin. Was zum Teil ja auch stimmte, aber eben nur zum Teil. Relia hing nicht gern mit Menschen herum, die sie nicht mochte. Sie mochte keinen ständigen oberflächlichen Smalltalk, sie mochte keine dauerfröhlichen Menschen und sie hatte kein Interesse daran „supercool“ oder „beliebt“ zu sein. Das empfand sie oft als sinnlos, weil sie einfach nicht so war und es auch nicht vorspielen konnte. Doch mit Menschen, die sie gern hatte, ihren Freunden, verbrachte sie auch gerne Zeit. Ach gerne viel Zeit. Und Ana mochte sie wirklich gerne. Auch, wenn sie sich noch nicht so lange kannten. „Du darfst mir ruhig gerne auf die Pelle rücken. So schnell wirst du mich wahrscheinlich auch nicht mehr los.“, gab sie dann zu und grinste kurz. Wenn sie jemanden mochte, dann änderte sie ihre Meinung auch nicht mehr so schnell. „Puh, das glaub ich! Ich wäre wahrscheinlich irgendwann unerträglich geworden. Hunger zu haben ist nervig…“
„Jaa, da hast du leider recht. Das ist wirklich gruselig.“, gab sie Santana etwas betrübt nickend recht. „Gibt es da denn einen Unterschied? Umbridge konnte man ja fast noch als human bezeichnen im Vergleich zu jetzt.“, sie lachte bitter auf. Wahrscheinlich dachten 95% der Schüler genauso wie sie beiden. Trotzdem musste man ungemein aufpassen wem gegenüber man solche Dinge aussprach. „Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung was überhaupt noch erlaubt ist. Inzwischen ist es ja so normal, dass es neue Verbote gibt, dass es einen kaum noch interessiert. Zumindest geht es mir so.“, sie zuckte mit den Schultern. Vermutlich war auch das einer der Gründe, warum sie nun unter Beobachtung stand. Sie lächelte Ana nur an, als sie sagte, dass es gut tat mal wieder zu lachen. Es ging ihnen ja allen so. Umso mehr freute sie sich Santana zum Lachen bringen zu können.
„Ohje, da hast du wahrscheinlich recht. Dann mach ich lieber einen weiten Bogen um Askaban.“, zwinkerte sie Ana zurück zu. „Wir dürfen uns einfach nicht erwischen lassen. Wahrscheinlich ist das besser für uns beide.“, schmunzelte sie. Um sich selbst machte sie sich weniger Sorgen. Sie würde sich den Regeln nicht so schnell komplett unterwerfen und wenn sie dafür Ärger bekam, dann war das ihre Schuld und sie kam damit klar. Doch sie wollte sicher nicht Ana in irgendwas hinein ziehen. Sie hatte sowieso doch schon Probleme genug. Da musste nicht noch mehr dazu kommen. Aber sie würden es sicher schaffen auch unbemerkt etwas Kuchen in Zweisamkeit zu futtern. „Das schaffen wir auf jeden Fall. Wir brauchen nur eine klare Nacht, sonst wird das nichts mit den Sternen.“, zwinkerte sie und meinte das wirklich ernst. „Welchen Kuchen magst du denn am liebsten?“
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