07.10.2015, 21:40 - Wörter:
Eingangshalle
am 01.01.1970
i’m not supergirl
nasty angeloi & santana crishington
24. Juni 1998 | vormittags | eingangshalle
Santanas Verzweiflung stieg stetig und die Tränen liefen ihr nur so über die Wangen. Wie konnte jemand nur so gemein und sadistisch sein, sich so am Leid anderer zu ergötzen? Es ging einfach nicht in ihren Kopf rein! Und egal was Ana sagte oder tat, die Freude von Nasty schien zu steigen, gleichermaßen mit Anas Frust, Wut und Verzweiflung. HILFE? Doch Hilfe war keinesfalls in Aussicht, denn die Leute, die vorbeiliefen, tuschelten nur und gingen weiter. Ana würde bald das Gespött der Schule sein und wenn sie Pech hatte, gleich der ganzen Zaubererwelt. Oh bei Merlin, wie hatte das alles nur passieren können? Und wie schaffte es Nasty, ihr alle Worte im Mund zu verdrehen und gegen sie zu verwenden? „Jamie ist kein Alibifreund.“, stieß Ana weiterhin verzweifelt hervor und aus ihrem Mund folgte ein großer Schluchzer. Sie presste verschämt die Hand davor und wandte den Blick ab.
Was für eine Schande! Alle konnten sie so sehen… so… so erniedrigt! Sie heulte, sie schluchzte. Sie stand kurz vor einem Zusammenbruch. Und Nasty überschlug sich dabei fast vor Freude. Santana wollte ihr diesen Triumph nicht lassen, ihr nicht diese Freude bereiten, aber sie konnte es nicht verhindern. Die Ravenclaw hatte sich absolut nicht mehr im Griff und sie sah ihr Leben in Schande und Einsamkeit schon vor sich. Ana entfuhr ein erneutes Schluchzen, gefolgt von einem panischen Japsen. Ihr Herz raste und Schweiß hatte sich auf ihrer Stirn und unter ihren Achseln gebildet. Hilfe. Hilfe. HILFE! „An die Erlasse halten? Vermehren? Hä?“, stammelte Ana verwirrt und schüttelte den Kopf. „Für sowas bin ich viel zu jung…fürs vermehren jedenfalls. Was?! Ich… halt Jamie einfach daraus, bitte!“ Ana japste erneut auf und spürte, wie ihr Hals ganz trocken wurde. Sie sog verzweifelt Luft ein, spürte das Kratzen und fing an zu husten. Ihre Hände bewegten sich automatisch gen Hals und sie schluckte verzweifelt wie verrückt, um den kleinen Anfall unter Kontrolle zu bringen. Was ein Eklat!
Ana rieb sich über den Hals und versuchte ruhig zu atmen, um nicht wie eine völlig Irre auszusehen. „An welche Regelung soll ich mich halten?“, fragte Ana verwirrt und fasste sich nun an die Stirn. Fieber. Ganz klar. Sie bekam gerade Fieber! Ihre Stirn war ganz heiß und schwitzig und ihr gesamter Kopf glühte bereits. Hauptsächlich vor Scham, aber sicher wurde sie durch diesen Stress nun auch krank! „Ein Verhältnis mit einem Mädchen? Aber ich habe doch keins, das würde ich nie…?!“ Um Himmels Willen, wie war es nun dazu gekommen? Santanas Gedanken kreisten wild in ihrem Kopf und auch der Boden schien sich zu bewegen… oder bewegte sie sich? Ana stolperte benommen ein paar Schritte zurück und wurde von der Wand hinter sich aufgefangen. Sie ließ sich erschöpft dagegen fallen und stieß den Hinterkopf schmerzhaft gegen die harte Mauer. „Nasty, bitte… was kann ich tun?“ Das war alles so. so. so schrecklich!