06.01.2016, 21:14 - Wörter:
Eingangshalle
am 01.01.1970
i’m not supergirl
nasty angeloi & santana crishington
24. Juni 1998 | vormittags | eingangshalle
Santana wusste sich wirklich nicht mehr zu helfen. Sie zitterte am ganzen Körper und wurde von Schluchzern geschüttelt. Sie hatte aufgegeben und Nasty hatte ganz klar gewonnen. Aber was hätte Ana auch machen sollen? Sie hatte nichts gegen ihre Unschuld vorzuweisen … sie war es eben auch nicht. Und das wusste Nasty und egal, was Ana sagte, es wurde niedergeschmettert. Die biestige Slytherin war erbarmungslos. Santana hatte absolut keine Chance irgendwie noch der Situation zu entfliehen. Auch wegrennen würde nichts bringen, denn dann würde am nächsten Morgen sicherlich jeder von ihrer ‚Neigung‘ erfahren haben. Und das wollte Ana doch um jeden Preis verhindern!
Nastys ‚Angebot‘ verschlug Ana die Sprache – sie war eigentlich schon die ganze Zeit sprachlos gewesen! „Welche Freunde denn?“, fragte sie mit bebender Stimme und schüttelte den Kopf. „Du musst schon etwas spezifischer werden, ich weiß doch gar nicht wen du meinst. Ich weiß auch gar nicht was du meinst.“, fuhr sie zitternd fort und lehnte sich gegen die Wand hinter ihr, ohne die sie wohl jetzt auf dem Boden gelegen hätte. Ana schluckte und klimperte fast etwas benommen mit den Augen. Alles hier überforderte sie so maßlos! „Was denn für Treffen? Ich weiß überhaupt nicht wovon du redest!“ Santana fühlte sich machtlos. Wie sollte sie denn diese Forderungen erfüllen, wie sollte sie dem gerecht werden? Es war unmöglich. „Das geht doch gar nicht, du wirst es sowieso jedem erzählen, weil ich deine Anforderungen gar nicht erfüllen kann!“
Das war nicht fair. Das war alles einfach nur scheiße und ungerecht. Ein Gedanke schoss durch Anas Kopf, ein kleiner Lichtblick: Vielleicht würde ihr Vater auch das wieder richten können! Niemand legte sich so einfach mit Bart Crishington an und dieser würde doch nicht zulassen, dass seine Tochter als homosexuell dargestellt wurde?! Santana schöpfte etwas neuen Mut. Sie klimperte die Tränen weg und wischte sich die losen Haarsträhnen aus dem Gesicht. Sie musste schrecklich aussehen! Aber damit war jetzt Schluss. „War es das dann? Oder hast du noch mehr zu sagen?“, fragte sie mit möglichst fester Stimme und reckte ihr Kinn etwas in die Höhe. Nasty war einschüchternd, aber das durfte Ana nicht noch mehr zeigen als ohnehin schon … sie bot doch sonst nur noch mehr Angriffsfläche als ohnehin schon!