22.06.2018, 15:17 - Wörter:
Eingangshalle
am 01.01.1970
Strange Birds
You’ve always loved the strange birds,
Now I want to fly into your world
I want to be heard
SANTANA Crishington && AURELIA Bletchley
14.10.1998, mittags
Bei Santanas Worten musste sie leise lachen. „Das ist schon okay.“, meinte sie, was eine eher untypische Aussage für Aurelia war. Die meisten hielten sie für eine Eigenbrötlerin. Was zum Teil ja auch stimmte, aber eben nur zum Teil. Relia hing nicht gern mit Menschen herum, die sie nicht mochte. Sie mochte keinen ständigen oberflächlichen Smalltalk, sie mochte keine dauerfröhlichen Menschen und sie hatte kein Interesse daran „supercool“ oder „beliebt“ zu sein. Das empfand sie oft als sinnlos, weil sie einfach nicht so war und es auch nicht vorspielen konnte. Doch mit Menschen, die sie gern hatte, ihren Freunden, verbrachte sie auch gerne Zeit. Ach gerne viel Zeit. Und Ana mochte sie wirklich gerne. Auch, wenn sie sich noch nicht so lange kannten. „Du darfst mir ruhig gerne auf die Pelle rücken. So schnell wirst du mich wahrscheinlich auch nicht mehr los.“, gab sie dann zu und grinste kurz. Wenn sie jemanden mochte, dann änderte sie ihre Meinung auch nicht mehr so schnell. „Puh, das glaub ich! Ich wäre wahrscheinlich irgendwann unerträglich geworden. Hunger zu haben ist nervig…“You’ve always loved the strange birds,
Now I want to fly into your world
I want to be heard
SANTANA Crishington && AURELIA Bletchley
14.10.1998, mittags
„Jaa, da hast du leider recht. Das ist wirklich gruselig.“, gab sie Santana etwas betrübt nickend recht. „Gibt es da denn einen Unterschied? Umbridge konnte man ja fast noch als human bezeichnen im Vergleich zu jetzt.“, sie lachte bitter auf. Wahrscheinlich dachten 95% der Schüler genauso wie sie beiden. Trotzdem musste man ungemein aufpassen wem gegenüber man solche Dinge aussprach. „Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung was überhaupt noch erlaubt ist. Inzwischen ist es ja so normal, dass es neue Verbote gibt, dass es einen kaum noch interessiert. Zumindest geht es mir so.“, sie zuckte mit den Schultern. Vermutlich war auch das einer der Gründe, warum sie nun unter Beobachtung stand. Sie lächelte Ana nur an, als sie sagte, dass es gut tat mal wieder zu lachen. Es ging ihnen ja allen so. Umso mehr freute sie sich Santana zum Lachen bringen zu können.
„Ohje, da hast du wahrscheinlich recht. Dann mach ich lieber einen weiten Bogen um Askaban.“, zwinkerte sie Ana zurück zu. „Wir dürfen uns einfach nicht erwischen lassen. Wahrscheinlich ist das besser für uns beide.“, schmunzelte sie. Um sich selbst machte sie sich weniger Sorgen. Sie würde sich den Regeln nicht so schnell komplett unterwerfen und wenn sie dafür Ärger bekam, dann war das ihre Schuld und sie kam damit klar. Doch sie wollte sicher nicht Ana in irgendwas hinein ziehen. Sie hatte sowieso doch schon Probleme genug. Da musste nicht noch mehr dazu kommen. Aber sie würden es sicher schaffen auch unbemerkt etwas Kuchen in Zweisamkeit zu futtern. „Das schaffen wir auf jeden Fall. Wir brauchen nur eine klare Nacht, sonst wird das nichts mit den Sternen.“, zwinkerte sie und meinte das wirklich ernst. „Welchen Kuchen magst du denn am liebsten?“