27.12.2018, 21:41 - Wörter:
Wohnzimmer
am 01.01.1970
» over the edge «
James eilt zur Hilfe || 01. November || Florence‘ Wohnungs
James fing nicht gerade oft schwangere Frauen auf, generell war das irgendwie ein bisschen komisch und gleichzeitig machte James sich gerade große Sorgen. Zum Glück machte sie schnell die Augen wieder auf und James konnte sich darüber beruhigen, dass Florence wieder wach war, atmete und auch nicht den Anschein machte als würde sie gleich sterben. Er hielt sie gut fest, wartete ab bis sie wieder ein bisschen mehr da war. "Muss dir nicht Leid tun, hab gehört sowas passiert öfter in einer Schwangerschaft", sagte James so ruhig wie möglich. Ganz genau wusste er ja leider nicht was genau Florence schon so an Vorsorgeuntersuchungen gemacht hatte und wie gesund sie wirklich war. Erstmal waren das aber uach nicht die Fragen, die er jetzt klären musste, erstmal galt es Florence zu stabilisieren und anschließend würden sie ja vielleicht ein paar Worte wechseln, gerade herrschte in James auch noch großes Chaos. Sie schien ja relativ schnell wieder zu sich zu kommen, immerhin entschied sie dann auch bald wieder auf die Füße gestellt zu werden. James gab sich echt große Mühe um ihr angemessen ins Wohnzimmer zu helfen, ihr dabei nicht nahe zu treten, denn so richtig wusste er nicht wie sie reagieren würde und was das hier war. "Mach dir keine Gedanken, bei mir sieht es auch so aus und ich habe keinen Fötus im Bauch .... oder Embryo?", sagte James in dem Versuch sie aufzumuntern. "Hmh, scheint es ja erfolgreich geschafft zu haben", sagte James mitleidig und half ihr dann aufs Sofa. "Brauchst du was? Wasser?", fragte James und rückte die Kissen ein wenig zurecht, die unter ihren Knien lagen. Dann sah er sie aufmerksam an, denn sie schien ihm ja was sagen zu wollen. Irgendwie wusste er nicht so ganz was für Gefühle das in ihm auslöste, aber er war auf jeden Fall aufgeregt und da war auch ein kurzer Stich der Freude. "Florence, ich helf dir sehr gern", schickte er erstmal vorweg, denn das war ja sein ernster Wunsch gewesen, sobald er von dieser Schwangerschaft gewusst hatte. "Was sind das für Dinge? Was kann ich für dich tun? Was brauchst du von mir?", fragte James nach, sah Florence offen an und hoffte echt, dass er Florence bei diesem Anliegen helfen konnte.
