01.04.2019, 17:18 - Wörter:
Wohnzimmer
am 01.01.1970
» over the edge «
James eilt zur Hilfe || 01. November || Florence‘ Wohnungs
James hatte echt einige Probleme, aber keines davon umfasste den Zustand dieser Wohnung. Das hier war nicht, was sich mit ein paar Reinigungszaubern nicht wieder richten lassen würde, da war er mal ganz optimistisch. „Ich kenn bisher nicht so viele Schwangere, da hast du schon Recht“, gab er mit einem kleinen Lachen zu. Tatsächlich verbrachte er ja eigentlich noch lieber Zeit mit Menschen nackt, die gar nicht erst schwanger werden konnten und er hatte auch keine engen Freudinnen im mittleren Alter. „Hmh, klingt nach einem sympathischen Kind. Tut mir echt Leid, dass diese Schwangerschaft dich so sehr durchrüttelt“, brachte er da mal sein Bedauern zum Ausdruck, denn das war schon nicht ohne und in seinen Augen war es schon ne Nummer sich mal eben so auf ne Schwangerschaft einzustellen. Es war echt krass diesen Bauch zu sehen und zu wissen, dass da ein Kind drin war. Ihr Kind. Sein Kind. Das resignierte Gefühl kam zurück, denn auch wenn er über dieses Kind schon dachte, dass er hier der Vater war. Florence schien ja nicht mehr überwiegend zu denken, dass er aus der Sache herauszuhalten war, aber trotzdem hatte James nicht den Eindruck als wäre es ihr Anliegen ihn plötzlich total an der Sache zu beteiligen. Ihm blieb nicht so viel übrig als einfach abzuwarten, freundlich zu bleiben und Florence wenigstens den Anschein von Sicherheit zu vermitteln.
Florence war vielleicht ein bisschen komisch, aber nicht wirklich übel – gleichzeitig hatte James den Eindruck als wäre es ne ziemlich schwierige Nummer sich mit ihr wirklich eng zu verstehen. Er hatte echt kein Problem damit ihr hier Hilfe anzubieten und er würde das auch immer wieder tun, denn damit brach er sich echt keinen Zacken aus der Krone. „Hmh“, machte er, denn sie stellte sofort klar, dass er keine Rechte und Pflichten erhalten würde. Sie setzte zu einer langen Erklärung an und versuchte ihm zu vermitteln warum alle anderen Optionen nicht in Frage kamen oder in irgendeiner anderen Form nicht okay waren. Er nickte. „Ja klar, kein Problem“, sagte er knapp und wollte da eigentlich keine große Sache draus machen. „Gib mir mal die Termine durch, dann schaue ich, dass du wir eine Lösung dafür finden. Und Ordnung halten und einkaufen sollte bei mir ja noch mit Magie funktionieren“, sagte er, fand das jetzt echt kein großes Ding und sah sich um. „Soll ich mal einen Haushaltszauber hier durchjagen und du schreibst mir auf was ich einkaufen soll?“, fragte er, denn das schien ihm die sinnvollste Lösung. Er sah sie an, auch wenn er wusste, dass ihr das unangenehm war.
