13.06.2019, 21:25 - Wörter:
Die Ruine
am 01.01.1970
Vincent Preston & Edward Wilkinson | 31. Oktober
Es war wirklich süß, wie Vincent Edwards Hand hin und wieder sanft drückte. Er selber konnte auch nicht aufhören zu lächeln und zu grinsen. Irgendwie machte ihn die Anwesenheit des Amerikaners einfach glücklich und das wollte er auf keinen Fall wieder hergeben oder gar versauen. „Ja, nagel mich ruhig darauf fest. Ich glaube aber nicht, dass das nötig sein wird.“ Und er hoffte es auch wirklich nicht.
Edward grinste ziemlich breit, als er Vincents schmollendes Gesicht sah. Er schien ganz froh darüber zu sein, dass ihn noch niemand ‚sexy‘ genannt hatte. Es gab Edward das Gefühl, dass er gute Chancen bei Vincent hatte. Und auch das machte ihn wieder glücklich. Auch wenn er in seinem Leben schon einige One-Night-Stands hatte, das Gefühl einer Schwärmerei und des Verliebt seins konnte man einfach nicht übertrumpfen. Edward fand es toll und er freute sich für jeden, der oder die einen Partner gefunden hatte, der passt. Er nickte darauf, dass Vincent meinte, dass er viel mit den Vorbereitungen zu tun hatte. „Das stimmt. Deswegen habe ich dir leider gar nicht so viel zu erzählen.“ Es war wirklich nichts Aufregendes passiert. Bei Edward schien im Gegensatz einiges los zu sein und er fragte sehr gern danach. Vincent konnte ihm auch gerne sagen, wenn er nicht darüber reden wollte. Das war natürlich auch total verständlich. Aber er erzählte ein bisschen was. Das hatte auch schon sehr viel mit Vertrauen zu tun und das freute Edward. „Oh…“, antwortete er und hörte weiter zu. „Das heißt du wohnst mit deiner Schwester zusammen?“ Er sprach weiter und für Edward drängte sich eine Frage ziemlich in den Vordergrund. „Weißt du, warum sie dir nichts davon erzählt haben? Gibt es dafür einen bestimmten Grund?“ Den musste es doch geben, oder? Ansonsten würde das doch keinen Sinn machen, einer geliebten Person etwas nicht zu verraten? Aber Edward kannte die Familienverhältnisse nicht und er würde sich darüber auch keine definitive Meinung bilden können. „Ich verstehe dich total. Da wäre ich auch enttäuscht. Irgendwie… hat das einen Nachgeschmack davon, als würden sie dir nicht vertrauen. Klar tut das weh.“, meinte er mitfühlend und strich ihm über den Arm. Diesmal gar nicht mit einem flirtenden Hintergedanken, das fände er unangebracht. Es war eher eine tröstende Geste.
Er nippte an seinem Cocktail und war sehr froh darüber die Barleute angestellt zu haben. Sie machten ihre Arbeit wirklich super. Vielleicht musste er doch mal ins Burren gehen. So oft war er dort nämlich nicht. Er fand den Pub eher etwas… schäbig und fühlte sich dort eher fehl am Platz. Das erste Mal war er dort aber auch mit Lexie in einer ganz miesen Stimmung. Deswegen musste der dem Laden wohl nochmal eine Chance geben. Als Vincent nach einem Tanz fragte grinste Edward breit. „Hättest du nicht gefragt, dann hätte ich es dir sogar ganz von selber angeboten. Aber unter der Bedingung, dass ich heute so rumwackeln darf, wie ich will. Auch wenn ich das auch etwas albern finde. Aber ich möchte mich vor den ganzen Leuten nicht blamieren…“ Das war Edward wirklich wichtig. Im Iron war ihm das egal, da kannte er die meisten Leute nicht. Hier war das anders und er wollte nicht seine nicht vorhandenen Standard-Tanzkünste präsentieren. „Ist das okay für dich?“, fragte er und hoffte, dass Vincent das irgendwie nachvollziehen konnte.
