16.06.2019, 21:38 - Wörter:
Wohnzimmer
am 01.01.1970
» over the edge «
James eilt zur Hilfe || 01. November || Florence‘ Wohnungs
James hatte in seinem Leben noch nicht so viel Kontakt zu Schwangeren gehabt und das alles war ihm wirklich fremd. Mit Kindern kannte er sich auch gar nicht aus, da war er ehrlich und es war hier alles auch eine ziemliche Überforderung für ihn, aber er hatte das Gefühl, dass er auf gar keinen Fall die Nerven verlieren durfte, weil sonst Florence erst recht die Nerven verlieren würde. Er war bereit sich die größte Mühe zu geben, dass Florence hier nicht in ihrem eigenen Elend versinken musste und wollte ihr echt helfen. „Klingt nachvollziehbar, scheiße ist es trotzdem“, sagte James dennoch, wollte sie aber nicht länger bemitleiden. „Ist Geld bei dir gerade ein Problem?“, fragte er sehr sachlich nach. Nach ihrer recht klaren Ansage dazu, dass er weder Rechte noch Pflichten hatte an diesem Kind, war ihm schon klar, dass er keinen Unterhalt oder sonst was an Florence zahlen würde, aber es schien ihm einfach höflich da mal nachzufragen. „Kann ich noch was tun, damit du mit der Situation gelassener umgehen kannst? An welchen Stellen kann ich dir Hilfe anbieten?“, wollte er wissen. Ihr anscheinend massives Problem mit Abhängigkeit von anderen Menschen konnte und wollte er auch nicht für sie lösen, aber er war sich sicher, dass es da für Florence einiges zum Nachdenken geben konnte, wenn sie bereit wäre da mal genauer hinzusehen.
Immerhin gelang es ihr ganz gut ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse vorzubringen und James achtete darauf dies einfach anzunehmen. Das wollte er ihr wirklich gerne ermöglichen. „Gut, dann bringe ich dich hin, gib mir einfach noch die Uhrzeit durch“, sagte James so spontan und entspannt wie möglich. Gleichzeitig klopfte ihm bei dem Gedanken ganz schön das Herz, dass man jetzt schon sehen konnte, ob dieses Kind ein Mädchen oder ein Junge sein würde und auch wenn er das nicht so aussprechen würde, ob SEIN Kind ein Junge oder ein Mädchen werden würde. „Verrückt, dass man das so früh schon sieht“, meinte er dann aber und gab sich wirklich Mühe da nicht zu aufgeregt zu wirken. Es machte ihm wirklich keine Mühe Florence mal grad zu helfen und ihre Wohnung ein bisschen aufzuräumen und schöner zu hinterlassen. Sein Zauber wirbelte durch ihre Wohnung und räumte alles auf, der Müll stapelte sich an der Tür, sodass James den gleich mitnehmen konnte. „Ne, das wusste ich nicht“, sagte er beiläufig. „Aber zugegeben wusste ich generell nicht so viel über Schwangerschaften, ich habe da ehrlich gesagt keine Vorerfahrungen“, gab James mit einem kleinen Grinsen zu. Vielleicht beruhigte sie das ja ein bisschen. Ihre Einkaufsliste nahm James gerne entgegen und steckte sie einfach ein, er wollte da gar nicht drauf gucken und sich fragen wofür sie manche Dinge brauchen konnte. „Besorg ich dir, reicht das wenn ich es dir gleich vorbeibringe?“, fragte James. Florence bejahte dies und James erledigte was hier noch zu erledigen war, ging einkaufen und brachte dann später die Lebensmittel zu Florence. Sie einigten sich darauf, dass Florence sich melden würde, wenn sie Hilfe benötigte und irgendwie freute James sich in den kommenden Tagen wirklich auf diese anstehende Untersuchung im Mungos.
Ende.
