06.02.2022, 17:25 - Wörter:

Ich geh da hoch und streich den Himmel neu. Du sagst Lass das sein, sag mal, muss das sein?
Rhys Chester Davies. Der mittlere Sohn von Rebecca und Carlton Davies und dadurch zur Mittelmäßigkeit erkoren. Rhys war immer nur mittelmäßig in der Schule, spielte später als mittelmäßiger Jäger im mittelmäßigen Hausteam (Ravenclaw) und war schließlich auch nur mittelmäßig in Großbritannien für seine Flugkünste bekannt. Allerdings hätte alles ganz anders laufen sollen. Immerhin war die Familienplanung seiner Eltern nach Rhys Geburt vor 27 Jahren abgeschlossen. Rufus und er, sie wären zusammen ausreichend gewesen, um den Eltern Stolz zu bringen. Und dann kam der begabte, beliebte kleine Roger, der Daddy wie aus dem Gesicht geschnitten war, auf die Welt und stahl Rufus, dem Erstgeborenen und Rhys, dem Jungen, der nun überhaupt keinen besonderen Stellenwert mehr hatte, die Show. Zu behaupten, dass Rhys Roger für seine Existenz als Kind gehasst hatte, wäre übertrieben. Aber begeistert war er definitiv nicht. Und auch heute ist es ähnlich: Wer Davies hört, denkt autmatisch an den begnadeten Spieler der für die britischen Nationalmannschaft gehandelt wird, und nicht an den älteren Bruder, der seit mehreren Jahren für den Eintracht Schwabing (gesponsored von Händlmaier Senf) spielt. Inzwischen hat er sich jedoch mit dem Erfolg seines Bruders arrangiert und muss sich insgeheim eingestehen, dass er ihn eigentlich ganz gerne mag.
Es folgten nach seinem Schulabschluss Jahre der Rebellion, in denen Rhys grundsätzlich alles anders machen wollte als seine Brüder: Er lungerte auf der Ersatzbank in einer britischen Mannschaft herum und lebte auf Kosten seiner Eltern. Kleidete sich hübsch, verprasste das Geld, indem er sich mehrfach tätowieren ließ und ließ sich vom Alltag dahintreiben - bis er schließlich zu dem Schluss kam, dass es so nicht weitergehen konnte. Vor fünf Jahren packte er kurzerhand seine Koffer und nahm ein Stellenangebot eines Münchener Quidditchteams an, in dem er plötzlich nicht mehr mittelmäßig, sondern verdammt gut war. Und er genoss es, wie die Deutschen ihn und seinen ungewöhnlichen Stil anhimmelten. Er mochte es, dass plötzlich Werbepartner mit ihm Werbung machen wollten, Fans seinen Namen brüllten und ihn jeder erkannte, wenn er über den Marienplatz schlenderte. Plötzlich war es egal, wofür sein Nachname stand. Ihm war, als könnte er erstmals richtig atmen.
Es folgten nach seinem Schulabschluss Jahre der Rebellion, in denen Rhys grundsätzlich alles anders machen wollte als seine Brüder: Er lungerte auf der Ersatzbank in einer britischen Mannschaft herum und lebte auf Kosten seiner Eltern. Kleidete sich hübsch, verprasste das Geld, indem er sich mehrfach tätowieren ließ und ließ sich vom Alltag dahintreiben - bis er schließlich zu dem Schluss kam, dass es so nicht weitergehen konnte. Vor fünf Jahren packte er kurzerhand seine Koffer und nahm ein Stellenangebot eines Münchener Quidditchteams an, in dem er plötzlich nicht mehr mittelmäßig, sondern verdammt gut war. Und er genoss es, wie die Deutschen ihn und seinen ungewöhnlichen Stil anhimmelten. Er mochte es, dass plötzlich Werbepartner mit ihm Werbung machen wollten, Fans seinen Namen brüllten und ihn jeder erkannte, wenn er über den Marienplatz schlenderte. Plötzlich war es egal, wofür sein Nachname stand. Ihm war, als könnte er erstmals richtig atmen.
Ich geh da hoch und mach die Sterne scheu.
Abseits von dem Schatten seiner Brüder war es einfacher, sich für die eigenen Überzeugungen einzusetzen. Rhys glaubt an die absolute Gleichberechtigung und setzt sich schon seit Jahren für die LGBTQ-Gemeinschaft ein. Noch vor seinem Weggang nach Deutschland hatte er sich bereits geoutet. Es ist wohl auch den vielen Hassnachrichten geschuldet, dass der einst Anfang 20-Jährige das Land verließ. Inzwischen weiß er jedoch damit umzugehen und macht anderen Hexen und Magier mut, die sich nicht trauen zu sich zu stehen, aus Angst anzuecken.
Außerdem ist er ein aktiver Umweltaktivist, prangert die Zerstörung der Natur an, ist auf Demos zu finden und hat es sich zur Aufgabe gemacht, in jedem Park jeder Stadt ungefragt einen Baum zu pflanzen.
Man könnte durchaus behaupten, dass er in Deutschland endlich ein Zuhause gefunden hatte, welches ihn so liebte und anhimmelte, wie er es sich immer gewünscht hatte. Allerdings ging in den letzten Monaten einiges schief. Vor einem Jahr brachte eine deutsche Klatschzeitschriftdie Story des Jahres: Rhys Freund Eric (ein hübscher Fotograf mit ebenso hübschen blauen Augen) ist mit einer Muggelfrau verheiratet und will nur an Rhys Geld! Rhys war am Boden zerstört. Zurück von der Beziehung, die gerne und oft in ebenjenen Klatschzeitschriften diskutiert wurde, blieb nur der Hund, den sie gemeinsam als Welpe gekauft hatten.
Danach folgte eine Zeit der Stille, die Rhys mit Interviews und schillernden Veranstaltungen füllte. Das Herz des überraschend romantischen und monogamieliebenden Mannes konnte niemand mehr erobern.
Schließlich flatterte eine Eule mit der Nachricht durch das Fenster, auf die Rhys unterbewusst monatelang gewartet hatte: Ein Grund, Deutschland zu verlassen und in den Schoß der Familie zurückzukehren: Der MRF wollte, dass er zusammen mit Gideon von den berühmten Schicksalsschwestern eine eigene Radiosendung machte, in der sie über alles sprechen konnten, worüber sie wollten. Rhys war sofort Feuer und Flamme. So kommt es, dass er inzwischen wieder auf der Ersatzbank eines britischen Teams sitzt und sein Leben viel lieber damit verbringt, Großbritannien zu einem besseren Ort machen.
Außerdem ist er ein aktiver Umweltaktivist, prangert die Zerstörung der Natur an, ist auf Demos zu finden und hat es sich zur Aufgabe gemacht, in jedem Park jeder Stadt ungefragt einen Baum zu pflanzen.
Man könnte durchaus behaupten, dass er in Deutschland endlich ein Zuhause gefunden hatte, welches ihn so liebte und anhimmelte, wie er es sich immer gewünscht hatte. Allerdings ging in den letzten Monaten einiges schief. Vor einem Jahr brachte eine deutsche Klatschzeitschrift
Danach folgte eine Zeit der Stille, die Rhys mit Interviews und schillernden Veranstaltungen füllte. Das Herz des überraschend romantischen und monogamieliebenden Mannes konnte niemand mehr erobern.
Schließlich flatterte eine Eule mit der Nachricht durch das Fenster, auf die Rhys unterbewusst monatelang gewartet hatte: Ein Grund, Deutschland zu verlassen und in den Schoß der Familie zurückzukehren: Der MRF wollte, dass er zusammen mit Gideon von den berühmten Schicksalsschwestern eine eigene Radiosendung machte, in der sie über alles sprechen konnten, worüber sie wollten. Rhys war sofort Feuer und Flamme. So kommt es, dass er inzwischen wieder auf der Ersatzbank eines britischen Teams sitzt und sein Leben viel lieber damit verbringt, Großbritannien zu einem besseren Ort machen.
Sag mal, muss das sein?!
Hallöchen! Mein Name ist Tari, ich bin 28 Jahre alt und mich gibt es im RPG-Universe schon genauso lange wie das AML, aber unsere Wege kreuzten sich bisher nie. Allerdings wissen Lisi und Am wie man Seelen fängt und hier bin ich. Um die Charavorstellung nicht noch länger zu machen, habe ich viele meiner Ideen weggelassen, aber ein bisschen kann ich ja noch spoilern: Der hübsche Junge war definitiv bei jeder Love Parade seit dem Umzug, spielt Gitarre, ist eigentlich immer nur am Essen und begnadet im Bereich Haushaltszauber. Außerdem gefällt mir die Idee, dass er gebrochen deutsch spricht und Neue-Deutsche-Welle-Lieder auf seiner Gitarre klimpert. Natürlich würde ein Muttersprachler kaum ein Wort von dem verstehen was er da singt, aber das bringt doch all unsere Herzen zum Schmelzen!
In diesem Sinne: Ich freue mich auf euch ;D
In diesem Sinne: Ich freue mich auf euch ;D
