03.11.2022, 09:58 - Wörter:
maeve brogan
27 JAHRE ALT | FLUCHBRECHERIN | EHEM. RAVENCLAW
Fan der Holyhead Harpies | Hobby-Autorin von Leserbriefen an den Tagespropheten
Fan der Holyhead Harpies | Hobby-Autorin von Leserbriefen an den Tagespropheten
Du versuchst jeden Tag, die beste Version deiner selbst zu sein. Was absolut cringe klingt, ist für dich Selbstverständlichkeit geworden (eine Selbstverständlichkeit, an der du, wie du findest, oft genug scheiterst) - ist für dich eben nicht nur so 'n Spruch, den du dir als Klebebildchen an die Wand einer Einzimmerwohnung pappst, sondern ein Mantra, eines, das du dir immer und wieder aufsagst, wenn du moralische Entscheidungen treffen musst. Macht dein Leben unnötig schwierig, weil du dich mehr damit beschäftigst, das zu tun, was richtig und vernünftig wäre als das, was dein Herz dir sagt. Bereitet dir mehr Ärger als Freude, aber du weißt ja auch, warum du's tust: weil du nicht, niemals, unter keinen Umständen werden willst wie deine Mutter.
Als dein Vater starb, warst du gerade einmal süße zehn Jahre alt, unschuldig, unberührt von allem, was einem typischen Erwachsenen heute große Kopfschmerzen bereitet. Du bist Tochter einer Muggelfrau und eines Zauberers, und du weißt, dass deine Eltern sich quasi ständig darum gestritten haben, dass er doch seine Arbeit als Fluchbrecher niederlegen soll; dass er was normales machen soll. Als hätte sie's gewusst, als hätte sie's geahnt, starb er auf einem seiner Aufträge beim Versuch, einen schwarzmagischen Fluch zu brechen. Das sollte der Tag werden, an dem dein Leben sich veränderte, und zwar nicht nur, weil du den dir wichtigsten Menschen auf der Welt verloren hattest.
Deine Mutter hat ihre Wut, ihren Hass, ihre Trauer auf dich und deine Schwester projiziert und die Magie verteufelt, tagein, tagaus, hast es kaum ertragen. War nicht eure Schuld, dass ihr geworden seid, wer, was ihr seid, aber du warst ein Kind - und natürlich sind die Worte deiner Mutter in deinen Kopf gekrochen, haben ihn zu beherrschen versucht. War dein Glück, dass du nur etwas über ein Jahr später rausgekommen bist aus deiner ganz persönlichen Hölle, hast dein Zuhause in Hogwarts gefunden und dich ja doch jede freie Minute gefragt, wie es deiner Schwester Zuhause ergeht. Hogwarts hat dir Normalität vermittelt, hat dich nicht wie 'ne unerwünschte Mutation fühlen lassen und endlich aufatmen konntest du dann, als auch deine Schwester endlich eingeschult wurde und ihr gemeinsam neue, wunderschöne Erinnerungen schaffen konntet.
short facts
wohnt heute in london • hat den Tagespropheten abonniert und schreibt wirklich ständig Leserbriefe • hat zu allem 'ne Meinung... • und kann sie nur schwer für sich behalten. • ist nur selten Zuhause; verbringt die meiste Freizeit unter Leuten • hat mal Quidditch gespielt, hat aber nach 'nem blöden Unfall aufgehört • kann mit sehr viel "random" Wissen und "Fun Facts" jedes Gespräch auflockern • hält sich von Muggeln heute lieber eher fern... • zerbricht sich ein bisschen zu häufig den Kopf über alles mögliche • kennt so viele Leute, dass sie nicht mal eben durch die Winkelgasse gehen kann, ohne, dass sie in irgendein Gespräch gezogen wird • ist... ganz nett. sogar mehr als ganz nett. man munkelt, dass man sogar ganz gern Zeit mit ihr verbringt!
Als dein Vater starb, warst du gerade einmal süße zehn Jahre alt, unschuldig, unberührt von allem, was einem typischen Erwachsenen heute große Kopfschmerzen bereitet. Du bist Tochter einer Muggelfrau und eines Zauberers, und du weißt, dass deine Eltern sich quasi ständig darum gestritten haben, dass er doch seine Arbeit als Fluchbrecher niederlegen soll; dass er was normales machen soll. Als hätte sie's gewusst, als hätte sie's geahnt, starb er auf einem seiner Aufträge beim Versuch, einen schwarzmagischen Fluch zu brechen. Das sollte der Tag werden, an dem dein Leben sich veränderte, und zwar nicht nur, weil du den dir wichtigsten Menschen auf der Welt verloren hattest.
Deine Mutter hat ihre Wut, ihren Hass, ihre Trauer auf dich und deine Schwester projiziert und die Magie verteufelt, tagein, tagaus, hast es kaum ertragen. War nicht eure Schuld, dass ihr geworden seid, wer, was ihr seid, aber du warst ein Kind - und natürlich sind die Worte deiner Mutter in deinen Kopf gekrochen, haben ihn zu beherrschen versucht. War dein Glück, dass du nur etwas über ein Jahr später rausgekommen bist aus deiner ganz persönlichen Hölle, hast dein Zuhause in Hogwarts gefunden und dich ja doch jede freie Minute gefragt, wie es deiner Schwester Zuhause ergeht. Hogwarts hat dir Normalität vermittelt, hat dich nicht wie 'ne unerwünschte Mutation fühlen lassen und endlich aufatmen konntest du dann, als auch deine Schwester endlich eingeschult wurde und ihr gemeinsam neue, wunderschöne Erinnerungen schaffen konntet.
short facts
wohnt heute in london • hat den Tagespropheten abonniert und schreibt wirklich ständig Leserbriefe • hat zu allem 'ne Meinung... • und kann sie nur schwer für sich behalten. • ist nur selten Zuhause; verbringt die meiste Freizeit unter Leuten • hat mal Quidditch gespielt, hat aber nach 'nem blöden Unfall aufgehört • kann mit sehr viel "random" Wissen und "Fun Facts" jedes Gespräch auflockern • hält sich von Muggeln heute lieber eher fern... • zerbricht sich ein bisschen zu häufig den Kopf über alles mögliche • kennt so viele Leute, dass sie nicht mal eben durch die Winkelgasse gehen kann, ohne, dass sie in irgendein Gespräch gezogen wird • ist... ganz nett. sogar mehr als ganz nett. man munkelt, dass man sogar ganz gern Zeit mit ihr verbringt!
