07.11.2022, 00:31 - Wörter:
![[Bild: tumblr_inline_ow7j05e0Cs1ucuavm_250.gif]](https://64.media.tumblr.com/4da03666a1be1bbd47b83411d72e665d/tumblr_inline_ow7j05e0Cs1ucuavm_250.gif)
have you crawled where i've crawled, have you fallen far beneath those walls
have you seen what i've seen, a war fought for the beauty of a queen
do you know that i will die on these shores so far away from mine
and all the screams and all the cries, do you know what real pain feels like
and all the hurt and all the pain, but for you i'd do it- do it all again
and how long must we wait for you to come back again and tell us you're late
how long must i stand here with the love that never died, wishing you were there
Aber sie erstickt dich. Langsam aber sicher. Die ganze Wahrheit, die ganze Vergangenheit. Der erwartungsvolle Druck und die barbarischen Strafen, die während deiner Dienste unter dem Dunklen Lord auf deinen Schultern lastete, das Loch in deinem Herzen, die klamme Angst vor der Justiz, vor alten Verbündeten und genauso eingespielten Feinden. Böse Zungen würden dir an dieser Stelle Charakterschwäche unterstellen - und vielleicht haben sie recht. Du neigtest schon immer dazu, beeinflussbar zu sein. Impulsiv, opportunistisch. Und eben auch ein bisschen feige: In den richtigen Momenten den Kopf einziehen zu können, ist nicht blöd, ganz im Gegenteil. Findest du jedenfalls, aber du hast auch ein Talent dazu, Gefahr erst zu erkennen, wenn es schon fast zu spät ist, also lehn dich lieber nicht zu weit aus dem Fenster. Die Frage bleibt doch: Wohin jetzt? Unter Yaxley stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass du wieder eine Ministeriumsstelle antreten kannst. Bis da irgendetwas in trockenen Tüchern ist, gilt es allerdings, die Füße stillzuhalten. Und traust du ihm denn überhaupt genug, dich wieder in diese Kreise ziehen zu lassen? Und: Willst- kannst du es dir eigentlich leisten, so eine Frage zu stellen? Das Leben mit angehaltenem Atem, das Laufen wie auf rohen Eiern, das ist doch keine Zukunft. Außerdem ist da immer noch die ein oder andere Risiko-Zielperson, die ihr auf eurer Liste hattet und vielleicht noch Aufmerksamkeit bedarf. Die dir oder den deinen gefährlich werden könnte - leg Liste und Stab also mal lieber nicht zu weit weg. Apropos nahe: Brennt es dir nicht auf der Zunge, wieder mal ein paar Amortentiaphiolen zu erwerben? Sicher, sicher, du wolltest davon eigentlich wegkommen, hast doch irgendwie gemerkt wie sehr dich Sucht und Folgen zerfressen - aber genauso wie du hat auch dein Gram den Sprung von der Schippe geschafft. Der bringt, sicherlich auch im Echo deines ewig langen Liebestranküberkonsums, ganz schön hässliche Seiten an dir zum Vorschein, wenn du nicht bald mal wieder etwas nimmst, dass deine Einsamkeit stillt: Zum Beispiel, dass du jedem noch so unverbindlichen Lächeln noch ewig hinterherträumst und fast so leicht zu gewinnen bist wie ein unerfahrener Schuljunge. Dass du geradezu danach lechzt, einfach nur unbedingt zu gefallen, oder dass du schon seit einer Ewigkeit unfähig bist, zu benennen, ob das, was du fühlst gut ist oder schlecht, Hauptsache, dein Herz tanzt, schlägt für etwas. Irgendwas.
Und dann ist da immer noch sie. Die, die dich beinahe in den den Tod gestoßen hat. Die, die immer noch so sehr aussieht wie die, die du verloren hast. Die, die genau jetzt deine Hilfe braucht - weil sie nämlich deiner Tötung angeklagt ist. Das Dilemma: Sagst du für sie aus, rückst du dich womöglich als Ex-Todesser ins Rampenlicht. Und während du dir Mühe gegeben hast, Beweise möglichst auszumerzen und zu hoffen, dass sie dich nicht einfach aufgrund von Indizien verurteilen können, willst du es nicht wirklich darauf anlegen. Aber: Wenn sie dich ansieht, hallt alte Liebe nach und du willst ihr eigentlich nichts als hörig sein. Und auf der anderen Seite steht deine Vergangenheit, deine alten Kameraden. Die, die dich jetzt gut und gern verraten könnten und die, die stärker sind als du, klarer sehen als du. Die euren Weg nicht aus den Augen verloren haben und - vielleicht zu recht - erwarten, dass du ihn weiter mit ihnen beschreitest.
An manchen Tagen wünschst du dir, die Themse hätte dich damals einfach endgültig verschluckt. Oder zumindest, dass du die Vergangenheit nur loslassen könntest. Wer hätte gedacht, dass sich gerade ein Vergissmich damit so schwer tun könnte?
and i have knelt before the queen, seen a face of beauty
beauty you've never seen
and as the walls came crashing down, i saw her looking out so tall and proud
and as i lie dying in the noise i saw the face, the eyes of the Angel of Troy
Ihr Lieben!
Wie schon auf Discord angekündigt hat Am erfolgreich geangelt - für dieses Gesuch um genau zu sein - und deshalb bekommt ihr jetzt

Anschlussansätze gibt es, glaube ich, für ihn eine ganze Menge: (Ehemalige) Todesserkameraden, (in erster Linie aber gerne nicht nur reinblütige oder solche, die ähnlich prestigeträchtig leben) Familienfreunde, vielleicht ja auch fast-Schwiegerverwandte, die den gleichen Verlust zu verschmerzen haben (oder bereits erfolgreicher verschmerzt haben)? Neben mehr oder weniger freundlich gesinnten Wegkameraden darf und soll er aber natürlich auch ordentliche Spannungspunkte sammeln: Womöglich gibt es hier die ein oder andere Familie, die mehr oder weniger ahnt, dass Tore daran beteiligt war, ein geliebtes Familienmitglied aufzuspüren und an seinen Herrn auszuliefern, und jetzt frustriert von der Untätigkeit der Justiz ist? Eventuell findet sich ja auch direkt ein Strafverfolgungs- oder Gerichtsmitglied, das sich von "aber ihr habt nur Indizien, keine Beweise, da könnt ihr mir nichts" nicht aufhalten lassen wollen?
Dazu darf er natürlich auch gerne völlig "unpolitische" Kontakte haben: Schulkameraden von früher, beständige Freundschaften, Lieblingszuckerbäcker, Mitfans des gleichen Quidditchteams, Trainingspartner, alte Ministeriumskollegen. Gerne auch ehemalige, gegenwärtige, zukünftige Arme und Betten, in denen er flüchtend landet, und/oder direkt ein Zaubertrankdealer des Vertrauens, der - Thorfinns Unwillen höflich ignorierend, weil der Gute ja in seinem Zustand wohl kaum einschätzen kann, was er wirklich braucht - die Chance wittert, ihm wieder und weiter Geld aus der Tasche zu leiern? Vielleicht habt ihr aber auch Bock und wollt ihm - schließlich gut möglich, dass seine Familie die Theatralik leid ist - mal eine richtige Verlobung aufbrummen?
Das sind natürlich wieder mal nur so ein paar Anregungen meinerseits: Nach bisherigen Erfahrungen sowohl auf meine als auch auf andere Vorstellungen habe ich absolut 0,00 Zweifel daran, dass wir uns gemeinsam für Mr Rowle schon etwas nettes zurechtschustern werden! Für weitere Kritik und Ideen bin ich auch völlig offen, ich freu mich auf jeden Fall jetzt schon aufs wieder und weiter gemeinsame Planen und Schreiben mit euch
