29.11.2022, 18:28 - Wörter:
PANSY PARKINSON
as though we were drowning inside our hearts
![[Bild: 44e49c3cc4610feb778f600a3e0c9fd866d875c7.gif]](https://64.media.tumblr.com/da1c5b9dbd6cc3e0a4c44bc3571ec776/92be449b4a03a913-47/s400x600/44e49c3cc4610feb778f600a3e0c9fd866d875c7.gif)
19 JAHRE | SLYTHERIN | UNENTSCHLOSSEN | VOLONTÄRIN BEI DER HEXENWOCHE
as though we were drowning inside our hearts
![[Bild: 44e49c3cc4610feb778f600a3e0c9fd866d875c7.gif]](https://64.media.tumblr.com/da1c5b9dbd6cc3e0a4c44bc3571ec776/92be449b4a03a913-47/s400x600/44e49c3cc4610feb778f600a3e0c9fd866d875c7.gif)
19 JAHRE | SLYTHERIN | UNENTSCHLOSSEN | VOLONTÄRIN BEI DER HEXENWOCHE
Spieglein, Spieglein, an der Wand; wer ist die Schönste, im ganzen Land? Fragt man den magischen Spiegel in Pansy's Kinderzimmer, hat der immer die selbe Antwort parat: "Du selbst bist die Schönste, Pansy." Keine große Überraschung, immerhin musste sie das auch sein. Perfekte Figur, perfekt sitzende Frisur, perfektes Outfit. Und doch blieb selbst ein Kompliment des Spiegels nie alleine stehen, sondern wurde von etlichen Ratschlägen zur Haar- und Gesichtspflege, zum Abnehmen, zu aktuellen Mode-Trends begleitet. "Pass ja auf, dass sich das nicht ändert", ist die nicht gerade subtile Neben-Aussage des Spiegels. Wenn sie ehrlich ist, ist das seine Hauptaussage. Aber sie fügt sich. Macht Diät und sehnt sich nur nach ihren geliebten Pfefferminzkröten; probiert Tränke zum Abnehmen; zum Haut pflegen und zu einer im Gedächtnis bleibenden Gelegenheit sogar beides gleichzeitig. Pansy muss immer perfekt sein. Wie ein Püppchen: hübsch, aber ohne eigene Meinung. Zumindest zu den wichtigen Themen muss sie brav die Meinung ihrer Eltern wiederholen. Gebildet, humorvoll - aber ohne jemanden auf den Schlips zu treten. Potenziellen Kunden ihrer Eltern durfte sie Honig um den Mund schmieren; und dabei schön drauf achten, nichts Falsches zu sagen. Sie ist etwas Besseres als andere, und hat sich auch dementsprechend zu benehmen. So lernt sie früh Französisch und Latein, und die Namen aller führender magischen Modelabels noch dazu. Lernt die Stammbäume einflussreicher Familien, bevor sie noch nach Hogwarts kommt.
Fernab der wachsamen und kritischen Blicke ihrer Eltern, tut Pansy sich anfangs etwas schwer. Natürlich ist es nur eine vermeintliche Freiheit, die sie dort erwartet: die Reinblut-Familien Englands; die magische High Society schließlich eng miteinander verbunden, so dass Fehltritte, schlechte Leistungen und bereits das zweite Stück Siruptorte beim Willkommensfest an ihre Eltern zurück getragen werden und die Kritik nicht ausbleibt. Dennoch ist es eine andere Welt - und die ist ihr fremd. Wie sie sich hier zu benehmen hat ist zwar klar, aber plötzlich hat sie Spielraum. Ihre Entscheidungen kommen nur mit Verzögerung bei ihren Eltern an, die ihr dort nicht jeden Schritt, jedes Wort vorgeben können. Folglich ist sie anfangs etwas unsicher, etwas schüchtern - im Haus Slytherin findet sie jedoch recht schnell Gleichgesinnte. Nicht Freunde, zumindest nicht gleich und weitaus nicht alle anderen Slytherins werden zu ihren Freunden, aber Leite, die sie verstehen und auf die ähnliche Familien Zuhause warten. Hohe Ansprüche und Elitarismus sind schliesslich Grundsätze im Hause Slytherin. Ihre Schulzeit über ist Pansy eindeutig ein Mitläufer. Ja, unter den Mitschülerinnen ihres Hauses gibt sie doch gern den Ton an - aber auch hier wiederholt sie die Worte und Meinung ihrer Eltern; spiegelt die Einstellung anderer beliebter Mitschüler gefunden. Einmal ihre Freunde gefunden (ja, ein paar der anderen Slytherins würde sie tatsächlich als Freunde bezeichnen) ist sie denen gegenüber recht loyal und folgt deren Beispiel - besonders Draco ist da ihr Vorbild. Vielleicht ist sie auch kurz in ihn verliebt; vielleicht sind das nur die konstanten Reden ihrer Mutter, die ihr da im Ohr liegen. Draco wäre in den Augen von Anastasia Parkinson schliesslich der perfekte Schwiegersohn! Pansy ist da weniger überzeugt, aber widerspricht da nicht. Nur wenigen Leuten traut sie ihr echtes Ich an - ihre teils beißender Sarkasmus, ihre kreative Ader, ihre Hartnäckigkeit. Die Tatsache, dass sie unter all dem Perfektionismus ziemlich unsicher sein kann, und dies gern überspielt, indem sie andere herunter putzt - die Fehler in anderen zu unterstreichen, macht es immer einfacher, sich über sich selbst besser zu fühlen. Für die wenigen Personen, denen sie vollends vertraut, würde sie aber auch alles tun.
Und nun? Der Krieg ist vorbei. Spurlos ist der aber nicht an ihr vorbei gegangen, auch wenn sie sich selbst nicht eingemischt hat. Ihre Eltern sind keine Todesser, und sie auch nicht: den Parkinson's geht es um Geld. Um Prestige. Die Todesser sind ihnen schlichtweg zu stillos, haben nicht genug Klasse. Gegen die Ideologie haben ihre Eltern jedoch nichts einzuwenden, und bringen auch Pansy bei, stolz auf ihr reines Blut zu sein - und verschweigen dabei gekonnt, dass Pansy nicht ihr erstes Kind ist - aber da der/die Erstgeborene keine Magie in sich trägt, wurde er/sie schnell enterbt. Auch Pansy bleibt offiziell recht neutral, aber steht hier doch hinter ihren Freunden: sowohl Draco, als auch Vince treten den Todessern bei. Und Pansy ist ihnen Freunden gegenüber nun einmal äußerst loyal. Was sie im letzten halben Jahr jedoch lernt: das Leben ist kurz. Und kann verdammt schnell vorbei sein. Ihren Eltern blind zu folgen hat für viele ihrer Freunde und Mitschüler kein gutes Ende genommen; und sie fühlt sich längst nicht mehr wohl in ihrer Haut. Quasi über Nacht beschließt sie: damit ist jetzt Schluss! Nichts mehr mit Traumtochter, mit brav Meinungen nachplappern und mit dem Wimpern klimpern, um die Klienten ihrer Eltern zu bezirzen. Pansy will ihr eigenes Ding machen. Warum auch nicht? Die Welt kann schließlich morgen unter gehen. Sie schneidet ihre langen Haare kurz, lackiert ihre Nägel schwarz und lässt sich in Muggle-Clubs sehen. Sie fängt ein Volontariat bei der Hexenwoche an, und will dort Journalistin werden. Sie zeigt ihren Eltern den Mittelfinger, als die die Worte "Verlobung" oder auch nur "Date" in den Mund nehmen - Pansy will sich nicht länger ihr Leben von anderen diktieren lassen!
SHORT FACTS
* wurde im Frühjahr 1980 geboren, und ist nun vor einigen Wochen 19 Jahre alt geworden
* verbrachte ihre Kindheit in London, Paris, Mailand
* ging 1991 nach Hogwarts, und wurde dem Haus Slytherin zugeteilt
* ist ab dem 5. Jahr Vertrauensschülerin, und später Mitglied des Inquisitionskommandos
* macht 1998 ihren Abschluss, und das mit recht guten Noten
* fängt danach ein Volontariat bei der Hexenwoche an
* rebelliert nun stark gegen ihre Erziehung und die Wünsche ihrer Eltern
P.S.
Uff, mal wieder etwas lang geworden - sorry?! Um's noch mal ganz kurz zu fassen: Pansy rebelliert nun heftig gegen ihre Erziehung zur perfekten Tochter, zum Ausstellungsstück und hat sich in den Kopf gesetzt, einfach ihr eigenes Ding zu machen. Dabei ist jedoch auf der einen Seite noch immer sehr loyal ihren engsten und ältesten Freunden gegenüber; ist anderseits bereit für viel NEUES. Da sie ordentlich auf den Putz hauen will (und sicher so einige Tabus durchbrechen will), kann ich mir hier ziemlich viel lustige und interessante Wege für sie vorstellen - und auch interessante Beziehungen, Freundschaften, Bekanntschaften ... Natürlich auch Hass-Objekte, Feindschaften und Bitch-Fights; den Pansy ist und bleibt Pansy! Sie etwas über ihren Tellerrand hinaus sehen zu lassen, wäre aber sehr cool. Kann mir hier wirklich viel vorstellen und freu mich über möglichst wilde Angebote! – Cheeeers, kay.
