25.02.2023, 15:40 - Wörter:
Ich habe über das SG etwas Werbung für euer hübsches Board aufgeschnappt und bin jetzt iiiiirgendwie in der Charaktervorstellung gelandet.
Quentin Fogarty III.
FC: Aneurin Barnard
“Kennst du eigentlich den Witz von dem dreibeinigen Hippogreif und der Auster? Nein? Was ein Zufall, ich nämlich auch nicht! Wie wärs, wir gehen zu mir und überlegen uns eine Pointe?”
Quentin (30 Jahre) - heißt eigentlich Quintus und hat mit dem Namen Fogarty etwa so viel zu tun wie ein Flubberwurm mit dem Tangotanzen. Ja, selbst der kleine Namenszusatz ist frei erfunden, ist er doch der erste in seiner Familie, dem die Ehre zuteil wurde, Träger dieser zauberhaften Vokale zu sein. Macht aber trotzdem was her, oder?
Stichwort Familie - Hat heutzutage eigentlich noch irgendjemand etwas für diesen Personenkreis übrig? Ja? Nein? Manchmal, würde Quentin wohl auf diese Frage antworten und dann rasch ein Kompliment zu deinen hübschen Glubscherchen aus dem Ärmel schütteln. Der Themenwechsel ist dir nicht entgangen? Na gut. An der Beziehung zum braven Schwesterlein wird mehr oder weniger festgehalten - wenn auch nur heimlich. Zwar hat der Ausschluss aus familiären Kreisen nie verbale Formen angenommen, doch willkommen ist der Lockenkopf bei seinen Eltern schon lange nicht mehr. Die Hintergründe in dieser Angelegenheit sind ebenso unspektakulär wie klischeehaft: reinblütiger Cousin trifft auf reinblütige Cousine, der unheilige Bund wird geschlossen und neun Monate später kommt eine kleine Enttäuschung zur Welt. Ein ganz alter Schuh in diesen Kreisen. Keiner, den sich Quentin heute noch gerne anzieht, sofern kein unabdingbarer Vorteil daraus hervorgeht.
Auf seinen Vorteil bedacht - das war er schon immer. Schon zu Hogwartszeiten (Quentin war dem Hause Slytherin zugehörig) war das so gewesen. Ein Gefallen für einen Gefallen, ein Geheimnis für ein Geheimnis. Hier und da der mauschelige Vertrieb von Zigaretten und getrockneten Billywig-Stacheln. Kleine Jugendsünden, die mit ihm gewachsen und vor allem erwachsen geworden sind. Kleingeistige Zungen würden Quentin wohl die ein oder andere Betrügerei unterstellen und sich vermutlich auch über winzige Grabräubereien echauffieren. Aber so ist das eben, wenn man ein Näschen für heiße Geschäfte hat - Kritiker, wohin das Auge reicht.
Politik - ist für Quentin nicht mehr als ein Minenfeld, dass es zu durch tänzeln gilt. Er ist weit davon entfernt, den Titel des progressiven Abtrünnigen für sich zu beanspruchen. Du weißt schon, diese unheimlichen Nervensägen, die den alten Werten den Rücken kehren, um dann Händchenhaltend mit einem - wie lautet der politisch korrekte Begriff noch gleich? Magisch minderbemittelt? Nun ja. Dies, dass, Sonnenuntergang - wir alle lieben Muggelstämmige. Quentins Motive sind durch und durch egoistisch und stets ans eigene Wohl geknüpft, auch wenn er nach dem zweiten Glas Feuerwhiskey gerne mal lautstark verkündet, dass von ihm übers Ohr gehauen zu werden ein Grundrecht sei, dass weder an Spezies noch an Blutstatus geknüpft sein sollte. Sympathisch, oder? Dann dürfte dein Herz gleich noch etwas höher schlagen, wenn du erfährst, was Quentin während des Krieges so getrieben hat. Hier ein kleiner Tipp: Schmuggelei. Wie, wo, was? Menschen natürlich. Hilflos wie sie waren, hätte doch ein Wohltäter wie er der muggelstämmigen Bevölkerung keinen Gefallen abschlagen können - im Tausch gegen Kohle, versteht sich. Von Luft und Liebe lässt sich nun mal nicht leben.
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Ein bisschen flirty, ein bisschen zu redselig und ganz bestimmt der Gruppe “shady” zuzuordnen - das wäre mein Quentin, der gerne (und schlecht) auf Quidditchspiele wettet, hauptsächlich in Bars und Kneipen anzutreffen ist und sich schonmal von der ein oder anderen Ex-Affäre Flüche eingehandelt hat (honorable mentions; eine Woche nur rückwärts laufen können, eine haarige Nase und Furunkel an Stellen die ihm heute noch Alpträume bereiten).
Jetzt wäre meine Frage natürlich, ob es hier im AML ein Plätzchen für ihn gäbe, ob sich seine Tätigkeit als Kleinkrimineller auch umsetzen ließe (gerade was den Punkt mit der Schmuggelei betrifft; da hatte ich mir gedacht, dass er nach dem Krieg sein Erfolgsmodell einfach umgedreht hat und nun als magische Julia Leischik verstreute Familien wieder zusammenführt).
Auf den Punkt Familie wollte ich hier auch nochmal eingehen und nachfragen, ob es da möglichen Anschluss an Reinblüter gäbe und ob jemand einen entfernten Verwandten (und dazugehörige NPCs) gebrauchen könnte. Für alles andere bin ich natürlich genauso offen!
Vielleicht finden sich ja ein paar Ideen, ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen.
