28.07.2023, 11:22 - Wörter:
Eilidh „Dementorenküsschen“ McLachlan
ran an die arbeit, arbeit bewältigen, probleme sind nur dornige chancen
⤅ Entrepreneur, Visionärin & CEO der „Kylerhea Distillery“ ⤅ neoliberale Liebhaberin schottischer Unabhängigkeit ⤅ 19 Jahre jung ⤅ ehem. (evil) Gryffindor mit dem gewissen Quäntchen Selbstherrlichkeit ⤅ Coolness ist nur ein anderes Wort für Heuchelei? ⤅ Hogwarts-Homewrecker® – Angestellte des Monats seit – immer? ⤅ Muggelpopkultur schlägt jede magische Begabung-Halbblut ⤅ Vorsitzende des allgemeinen Kupferkesselfanclubs ⤅ Nemesis aller Kopierer und Posteulen ⤅ Bilanzfälscherin ⤅ freischaffende Kalenderspruchautorin ⤅ freundliche Resozialisierungsassistentin für das Zaubereiministerium ⤅ BFF+ vom allseits beliebten Cactuspo ⤅ Anya Taylor-Joy (als Beth Harmon via „The Queens Gambit“)
Dinge passieren?
Han-Solo des Löwenturms
Unerhört attraktiv, einzigartig delinquent und immer mit einem Fellknäuel im Schlepptau unterwegs? Okay, den Wookie streichen wir dann bitte, ja? Manchmal fehlten Eilidh wohl auch die heroischen Anleihen, doch im Windschatten einer weitaus berühmteren Familie an Rotschöpfen gelang es der Schottin, in den letzten Schuljahren ein ziemlich lukratives Schmuggelunternehmen im gemütlichsten Gemeinschaftsraum des Internats hochzuziehen. Schlichtweg genial mag auch jüngeren Generationen noch ihr Einfall anmuten die Filch´sche Verbotsliste zum Einkaufskatalog umzuschreiben und ausschließlich ebenso ahnungslose wie beeinflussbare Erstklässler*innen als Kuriere einzusetzen. Kriminelle Energie? Wohl eher Einfallsreichtum, quasi die größte Sache seit Windows95, aye? Für Eilidh indes auch immer eine Frage der Freiheit, die sie in Hogwarts durch eine absurde Menge an unsinnigen Regeln unrechtmäßig beschnitten sah. Kaum erwähnenswert ist dann doch, dass die ehemalige Gryffindor in ihren letzten Schuljahren wiederholt mit 1 ¾ Beinen vor dem Schulverweis stand und sich kurz vor ihrem Schulabschluss ganz pragmatisch durch Kooperation mit dem (minsterialen) Feind vor der bildungstechnischen Blamage rettete. Passiert? Eben.
Kylerhea Distillery
Familiäre Verluste in den Kriegswirren und ein unwilliger Akademikervater sorgten ´98 dafür, dass Eilidh mit gerade achtzehn Jahren zur Geschäftsführerin eines kleinen Familienbetriebes auf der Isle of Skye wurde. Die „Kylerhea Distillery“ ist nicht nur ihr Herzensprojekt, sondern wird von der Nachwuchsunternehmerin über alle Maßen protegiert. So betrachtet kann ihr schon ein gewisser Sinneswandel unterstellt werden, denn die Schottin versucht sich, ganz ihrer Aufgabe entsprechend, an einem professionelleren Auftreten. Klar daher, dass sie sich bald in Ratgeberliteratur vertiefte und mittlerweile gerne die Weisheiten großer Gurus, wie z.B. eines gewissen D. Trump, wiederholt. Praktisch scheitert ihr hoher Anspruch jedoch oft an den Eigenheiten ihres ungestümen Wesens. Eilidh ist zwar durchaus vielseitig begabt und nicht auf den Kopf gefallen, doch gleichzeitig eben hitzköpfig, sprunghaft und unheimlich aufmerksamkeitssüchtig. Ihre bisherigen beruflichen Meilensteine lassen sich (glücklicherweise) recht schnell zusammenfassen: a.) die erfolgreiche Markteinführung eines magisch-gemischten Whiskyverschnitts namens „Rionagan“, der die Trinkenden unter einen funkelnden Nachthimmel stellt, b.) eine Werbekampagne in einem bekannten Herrenmagazin, c.) die Einstellung eines überqualifizierten Verkaufsgehilfen für die magische Welt, d.) Vertriebspartnerschaften mit den angesehenen Spirituosenhändler*innen und Pubs der Winkelgasse und in Hogsmeade. Viel geschafft und noch mehr erlebt also in wenigen Monaten, aber dafür eben auch mit einer Aufgabe jeglicher Freizeit „bezahlt“. Tja, für Eilidh scheint das momentan noch alternativlos zu sein und auf die Ratschläge ihrer älteren Verwandten würde sie ohnehin nicht hören.
Leute passieren?
Eilidh kennt einen gewissen Henry Slughorn ( von der großartigen Pigeon!) noch aus Schulzeiten. Man munkelt, dass der Slughorn ihr hemmungslos verfallen war und sie eines Tages, ohne jede Vorwarnung, mitten auf dem Korridor vor der Krankenstation in einen hochromantischen Kuss verwickelt hat. Tja, die traurige Wahrheit ist nur leider eher, dass es Eilidh war, die da einen ziemlichen Crush auf den Jungen mit den markantesten Augenbrauen der Welt hatte – und am Ende nur durch einen sauber platzierten Kitzelfluch davon abgehalten werden konnte ihn minutenlang abzuknutschen. Na ja, wie es nun ebenso mit gebrochenen Herzen verhält, heilen die furchtbar schlecht. Henry ist daher immer Hassobjekt Nr. 1 für Eilidh geblieben. Ein ganz schlimmer Finger, den sie durch den Kakao – pardon, Whisky zieht, wo sie nur kann. Cad-Nuss Burke (von der grandiosen Fiffi) ist einzige Angestellte unter Eilidhs Fuchtel, der auch nur einen Funken Magie im Blut hat. Logisch, denn sie hat ihn ja auch handverlesen nach seinen Qualifikationen ausgewählt und sich vom ersten Tag an wie ein Kleinkind darüber gefreut, dass sie ihn aufgrund seiner dubiosen Vergangenheit weit unter Wert bezahlen konnte. Nachdem sie ein paar Interessenkonflikte und Machtfragen mit ihm ausgestanden hat, sind Eilidh und Cadmus mittlerweile nahezu unzertrennbar. Beste Freunde tatsächlich, im geschäftlichen wie auch privaten Sinne. Verbunden durch die gemeinsame Liebe zu Trankexperimenten und – anderen Dingen, die von der Schottin dann doch nicht so offen besprochen werden würden, weil sie durchaus verklemmter ist, als sie sich manchmal gibt. Was nun auch das perfekte Schlagwort dafür ist, dass sie kürzlich eine Art Affäre mit Joseph Lichtwitz (von der besten Fips) eingegangen ist, der sie auf eine ziemlich anmaßende Weise absolut fasziniert. Die Tatsache allerdings, dass seine älteste Tochter mit ihr in einem Jahrgang war? Stört Eilidh nicht im geringsten.
DU passierst?
Laute Löwen leben einsam?
Mit Hogwarts scheint Eilidh auf Kriegsfuß gestanden zu haben. Tatsächlich war die Schottin nie unbeliebt. Sie wurde respektiert und geschätzt. Phasenweise hatte sie wohl sogar eine Art Freundeskreis. Nutznießer*innen ihrer Umtriebe allerdings, die selbst unter den anderen Löw*innen über die Jahrgänge wechselten. Gegenüber Vertretern einer beleidigenderen Gangart ist Eilidh sicher früh selbst aggressiv geworden und hat (spätestens) in der fünften Klasse angefangen insbesondere die jüngeren Slytherins systematisch runterzumachen. Ihre Methode, mit dem Krieg umzugehen, die man ihr im Schloss sicher krummgenommen hat, aber eben doch nicht auf ihre dubiosen Kontakte beim Beschaffen eigentlich strengstens verbotener Güter verzichten mochte. Ebenso etwa im fünften Schuljahr dürfte die Hexe entdeckt haben, dass so manch männlicher Mitschüler durchaus ein ernsthaftes Interesse an ihr entwickelte – und selbstredend spielte Eilidh diese Interessen zum eigenen Vorteil gegeneinander aus. Parallele Kurzbeziehungen und einige Eine-Nacht-Liebeleien quer durch die Häuser dürften daher in den letzten Jahren entscheidend dazu beigetragen haben, dass sich nach dem Abschluss kaum noch Mitschüler*innen bei ihr gemeldet haben.
520 Pfund im Monat?
Eilidh bietet Mini-Jobs mit Schnapsflatrate. Die Unterstützung im Bewerben und Verkauf ihrer Whiskys wird natürlich auch entsprechend (geringfügig) vergütet. Aushänge könnten sich in manchen Pubs finden und zielen eigentlich vorrangig auf frische Schulabsolvent*innen. Ihr bisheriger Mitarbeiter würde sicher auch dafür bürgen, dass die Anstellung bei Eilidh wie die Adoption in eine Familie ist. Mit moralisch fragwürdigen Beziehungsvorstellungen, einer gemeinsamen Vorliebe für eingelegte Insekten und der Verpflichtung stets gutgelaunt auf jedes Rufen des Namens zu reagieren, dass Eilidh so gerne von sich gibt. („CAAAAAD-NUSS!“)
Professionelle Absturzgarantie?
In erster Linie ist Eilidh allerdings eine seriöse Geschäftsfrau, die ihren Whisky gerne selbst unter die Leute bringt. Entsprechend hat sie natürlich auch schon versucht, so manch einen Wirt*innen unter den Tresen zu trinken. Mit, sagen wir mäßigem, Erfolg. Jedenfalls wäre es durchaus möglich, dass die Schottin bei Prominenten oder Mit-Unternehmer*innen auftaucht, um Kooperationen abzuklopfen. Nie ohne individuell abgestimmten Zauber-Whisky, versprochen!
καλημέρα! Kate wieder. Wiederholungstäterin quasi? Ähnliche Anmerkungen, wie schon vor ein paar Tagen bei Sappho Selwyn: Eilidh ist für ein anderes Board entstanden und müsste möglicherweise noch an der einen oder anderen Stelle für das aml umgeschrieben werden, aber – das mache ich natürlich sehr gerne! Anders als Sappho ist Eilidh sehr kommunikativ, obgleich sie wohl auch die Tendenz hat, Kontakte vor den Kopf zu stoßen. Wörtlich wie bildlich, denn auch Kopfnüsse hat die Schottin definitiv schon verteilt. Vielleicht ist deine Stirn ja die nächste, chrm?
