25.01.2024, 21:36 - Wörter:

Tracey
Davis
Tracey, oder einfach nur Trace, wie sie von den meisten ihrer Freunde genannt wird, ist sicher alles andere als eine Vorzeigedame und passt eigentlich nicht in die feine reiche Welt, so mancher ihrer Freunde. Tracey war schon als Baby und Kleinkind schneller als die meisten gleichaltrigen Kinder, war schneller im Laufen und Sprechen lernen, zeigte früher die ersten magischen Anzeichen und doch war dies keinesfalls etwas, was ihrem Leben einen positiven Effekt verlieh. Im Gegenteil, ihre Eltern waren damit überfordert das Tracey schneller lernte und sich schneller entwickelte. Ihr Vater kam nicht damit zurecht, dass seine Tochter eine magische Begabung besaß und wollte seine Tochter davon überzeugen das diese magische Begabung doch absoluter Humbug sei und sie diese nicht brauchte. Das es nichts brachte und sich Tracey nicht davon abbringen ließ, konnte man sich sicher vorstellen, spätestens, als sie nach Hogwarts kam, war klar, sie wollte ihre magische Begabung ausleben. Hogwarts, so froh sie auch war ihrem Vater zu entkommen und mit gleichgesinnten Kindern zusammen sein zu können, war nicht immer nur ein Segen. Tracey war in ihrer Entwicklung schneller als die meisten ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen, nicht nur geistlich, sondern auch körperlich, was nicht selten dazu führte, dass manche Mädchen eifersüchtig und neidisch waren, sie aber auch von den Jungs dumme Kommentare zu hören bekam. Kommentare, die sie verletzten, sie verschlossener werden ließen. Manchmal war es eine Qual für Tracey in Hogwarts zu leben, aber ihre Ferien waren eine viel größere Qual. Traceys Mum wirtschaftete ihren Hutladen herunter, nahm einen Deal der Todesser an (womöglich auch deswegen, weil sie mit dem ein oder anderen über Ecken verwandt war) und verkaufte regelrecht ihre Seele an die schwarzmagischen Zauberer. Tracey übernahm in ihrem fünften Schuljahr die Geschäftsbücher, da war gerade einmal 16 Jahre alt. Leicht war es nicht, aber irgendwie schaffte es Tracey Rechnungen zu begleichen, eine kleine Summe an Gewinn zu machen und den Laden mehr oder weniger am Laufen zu halten. Es war Arbeit, harte Arbeit und Tracey investierte viele Stunden. Ob ihre Freunde ihr anboten zu helfen? Womöglich, vorstellbar, aber Tracey nahm solche Angebote nicht an. Immer wieder kam es dazu, dass Gläubiger ihrer Mutter, nach Geld verlangten, mit unschönen Konsequenzen drohten beim Ausbleiben der Zahlungen... eine dieser unschönen Konsequenzen war die Ermordung ihres Vaters. War es wirklich ein Gläubiger oder war es ein Todesser? So sicher konnte Tracey sich da nicht sein, immerhin steckte ihre Mutter tief in Machenschaften der Todesser drin. Der Tod ihres Vaters führte dazu, dass Tracey den Kontakt zu ihrer Mutter abbrach, da hatte sie gerade ihr sechstes Schuljahr begonnen, schmiss alles hin und konzentrierte sich nur noch auf sich selbst. Sollte ihre Mutter doch zur Hölle fahren... wie es kommen musste, fuhr ihre Mutter nicht zur Hölle, wurde jedoch ins St. Mungo eingewiesen, wo sie unter ständiger Betreuung steht. Mit der ständigen Betreuung ihrer Mutter, übernahm Tracey den verwahrlosten und ruinierten Laden ihrer Mutter, um ihn wieder aufzubauen und sich eine Zukunft zu schaffen. Eine Zukunft, die sie sich von ihrer Mutter nicht zerstören lassen will. Sie musste lernen sich auf sich zu verlassen, zu kämpfen und nicht aufzugeben.
Anders als so manche ihrer Mitschüler schloss sich Tracey nie den Todessern an, empfand ihnen gegenüber nur Abscheu. Sie sieht keinen Sinn darin, sich einer Gruppierung anzuschließen, für sie zu kämpfen, die ihr Leben so negativ beeinflusst haben. Ihren Freunden gegenüber ist sie immer loyal gewesen, egal in welche Richtung sich ihr Weg entwickelt hat, denn für Tracey ging es nicht um ihren Werdegang, sondern um die Menschen, die sie seit Jahren kannte, mit denen sie viel Stunden verbracht hat und die sie hat gelernt hat mit all ihren Fehlern, Macken und Eigenarten zu lieben. Ihre Freunde sind zu ihrer Familie geworden, sie hat zu jedem Zeitpunkt ein offenes Ohr für sie, behandelt ihre Geheimnisse vertrauensvoll und auch wenn sie oftmals die Augen verdreht, meint sie es gar nicht so. Mit Menschen, die sie nicht kennt, geht Tracey zunächst zwar freundlich, aber distanziert um. Jemanden Fremdes an sich heranzulassen, ein neues Vertrauensverhältnis aufzubauen fällt Tracey schwer, es bedarf einiges an Geduld, aber wenn man es geschafft hat, dann vertraut Tracey einem sehr. Missbraucht man es und hintergeht sie, dann muss man damit rechnen, dass Tracey einen auf geschickte Weise in die Schranken weist. So hat sie beispielsweise ihre letzte Beziehung auf eine Art beendet, die sie viel Selbstbeherrschung gekostet hat. Sie fand heraus, dass ihr Freund sie betrog, doch statt ihn zu konfrontieren und einen Aufstand zu machen, beherrschte sie sich, dachte darüber nach, ob sie mit einem solchen Menschen eine Beziehung führen konnte und als ihr bewusst wurde, dass sie es nicht konnte, suchte sie sich eine neue Wohnung, schaffte immer wieder einige ihrer Sachen in diese und am Abend, an dem sie ihn verließ, kochte sie noch einmal sein Lieblingsessen, verführte ihn und als er nicht glücklicher hätte sein können, offenbarte sie ihm das es das letzte Mal gewesen sei, nahm ihren Koffer und ging. Strich ihn vollständig aus ihrem Leben. Man sollte es sich nicht unbedingt mit ihr verscherzen, da man nie so genau weiß, ob Tracey es nicht schon längst weiß.
Anders als so manche ihrer Mitschüler schloss sich Tracey nie den Todessern an, empfand ihnen gegenüber nur Abscheu. Sie sieht keinen Sinn darin, sich einer Gruppierung anzuschließen, für sie zu kämpfen, die ihr Leben so negativ beeinflusst haben. Ihren Freunden gegenüber ist sie immer loyal gewesen, egal in welche Richtung sich ihr Weg entwickelt hat, denn für Tracey ging es nicht um ihren Werdegang, sondern um die Menschen, die sie seit Jahren kannte, mit denen sie viel Stunden verbracht hat und die sie hat gelernt hat mit all ihren Fehlern, Macken und Eigenarten zu lieben. Ihre Freunde sind zu ihrer Familie geworden, sie hat zu jedem Zeitpunkt ein offenes Ohr für sie, behandelt ihre Geheimnisse vertrauensvoll und auch wenn sie oftmals die Augen verdreht, meint sie es gar nicht so. Mit Menschen, die sie nicht kennt, geht Tracey zunächst zwar freundlich, aber distanziert um. Jemanden Fremdes an sich heranzulassen, ein neues Vertrauensverhältnis aufzubauen fällt Tracey schwer, es bedarf einiges an Geduld, aber wenn man es geschafft hat, dann vertraut Tracey einem sehr. Missbraucht man es und hintergeht sie, dann muss man damit rechnen, dass Tracey einen auf geschickte Weise in die Schranken weist. So hat sie beispielsweise ihre letzte Beziehung auf eine Art beendet, die sie viel Selbstbeherrschung gekostet hat. Sie fand heraus, dass ihr Freund sie betrog, doch statt ihn zu konfrontieren und einen Aufstand zu machen, beherrschte sie sich, dachte darüber nach, ob sie mit einem solchen Menschen eine Beziehung führen konnte und als ihr bewusst wurde, dass sie es nicht konnte, suchte sie sich eine neue Wohnung, schaffte immer wieder einige ihrer Sachen in diese und am Abend, an dem sie ihn verließ, kochte sie noch einmal sein Lieblingsessen, verführte ihn und als er nicht glücklicher hätte sein können, offenbarte sie ihm das es das letzte Mal gewesen sei, nahm ihren Koffer und ging. Strich ihn vollständig aus ihrem Leben. Man sollte es sich nicht unbedingt mit ihr verscherzen, da man nie so genau weiß, ob Tracey es nicht schon längst weiß.
Halbblut
19 Jahre
Inhaberin von Davis Hat and Fashion
ehem. Slytherin
Virginia Gardner
