02.12.2024, 22:14 - Wörter:
Millicent Bulstrode
Irgendwann musste ich mich wohl noch zu einem Buchcharakter verführen lassen, nicht wahr? Und so stelle ich euch hier meine Ideen zu
FAKTEN
Alter: fast schon 20 Jahre alt
Blutstatus: Halbblut
ehemaliges Haus: Slytherin
Abschlussjahrgang: 1998
Wohnort: Londonderry, Nordirland
Beruf: Noch keinen, aber hoffentlich bald Auszubildende in einer Apotheke
Avatar: Nicola Coughlan
MEINUNGEN
Was ihr Mutter über sie sagen würde
„Millicent ist mein einziges Kind, ich liebe sie über alles. Ich weiß, dass sie nicht immer mit allem einverstanden ist, was ich getan habe. Dass sie mir hin und wieder vorwirft, das reine Blut für einen Kerl wie ihren Vater aufgegeben zu haben. Aber trotzdem stehen wir zueinander und sind füreinander da, wenn es darauf ankommt. Gerade in ihrer Kindheit, wenn es zwischen ihrem Vater und mir schwierig war, hat sie mich immer aufgebaut. Und als ich im vergangenen Jahr schwer krank war, hat sie mich ohne Murren gesund gepflegt.“
Was ihre Großmutter (väterlicherseits) sagen würde
„Nicht nur dass mein Sohn plötzlich magische Fähigkeiten entwickelt hat, er musste sich auch noch mit einer Hexe einlassen! Dass aus dieser unmöglichen Verbindung auch noch eine Tochter hervorgehen musste… tragisch. Wenn Millicent wenigstens etwas taugen würde. Ihr Aussehen mag sie aufgehübscht haben, aber meinen Anforderungen wird sie wohl nie gerecht werden. Sie ist genauso wenig ein normaler Mensch wie mein Sohn, Gott hab ihn selig. Diese ganzen Zaubertricks finde ich sehr suspekt.“
Was ihre Familie (mütterlicherseits) sagen würde
„Eine Schande, dass unsere Tochter sich mit einem muggelstämmigen Zauberer eingelassen hat. Millicent kann natürlich nichts dafür, aber sie ist nun eben nicht reinblütig. Bedauerlich. Wobei sie ohnehin nicht vorzeigbar ist, wie man sich das so vorstellt. Äußerlich mag es im Moment einigermaßen in Ordnung sein, aber dieser Charakter! Die ständigen Briefe aus Hogwarts mit Mahnungen, weil sie schon wieder handgreiflich wurde. Ein Skandal! Den Hang zur rohen Gewalt hat sie sicherlich von ihrem nichtsnutzigen Vater.“
Was ein Freund aus Schulzeiten sagen würde
„Millie hat vielleicht eine harte Schale, aber wenigstens für uns Freunde einen weichen Kern. Sie würde sich immer für uns einsetzen und steht loyal zu uns. Sie war im Freundeskreis nicht unbedingt die, die den Ton angegeben hat. Kann ich aber auch verstehen, dass sie sich meistens den anderen angepasst hat. Mir hat sie mal erzählt, dass sie wegen ihrem Aussehen in der Grundschule ziemlich gemobbt wurde. Es tut eben gut, wenn man irgendwo dazu gehört. Wir sind auch jetzt noch befreundet, gehen gern mal einen trinken. Manchmal auch einen zu viel.“
Was ihre ehemalige Lehrerin für Kräuterkunde sagen würde
„Ms. Bulstrode ist nicht unbedingt die intelligenteste Schülerin, aber in meinem Fach war sie immer herausragend. Das fand sie eben interessant. Ähnlich war es wohl auch in Zaubertränke, wie mir mein Kollege versichert hat. Im Umgang mit anderen Schülerinnen und Schülern war sie immer… nun ja, herausfordernd. Besonders mit solchen, die nicht ihrem Freundeskreis angehörten. Das war vor allem in ihrem fünften Schuljahr problematisch, als sie dem Inquisitionskommando von Umbridge angehörte. Aber das ist ja nun vergangen und ich hoffe doch sehr, dass sie ihre Fähigkeiten endlich nutzt. Sie sollte dringend eine Ausbildung anfangen, vielleicht als Apothekerin?“
Was ein ehemaliger, etwas älterer Gryffindor-Schüler sagen würde
„Millicent Bulstrode. Nicht gerade eine Fee. In ihrem sechsten Schuljahr hab ich mit ein paar Kumpels gewettet, dass ich sie rumkriege und sie küssen werde. So eine Art Mutprobe, bei dem Gesicht! Hat tatsächlich geklappt, aber natürlich hat sie rausbekommen, dass das nur eine Wette war. Meine Nase war danach gebrochen, Madam Pomfrey konnte sie glücklicherweise richten. Das war die zehn Galleonen Wetteinsatz trotzdem wert! Ich glaube, davor oder danach hat sie nie wieder ein Junge angefasst.“
UND NUN?
Ein bisschen Anschluss wäre schön, vielleicht aus der Schulzeit? Freunde, Feinde, Familie – was auch immer euch zu der Bulstrode mit einem leichten Hang zur Gewalttätigkeit so einfällt. Neben den offensichtlichen Merkmalen ist Millie eigentlich ziemlich introvertiert und lässt sich sehr schnell provozieren. Sie hat nie richtig gelernt, wie sie mit diesen Provokationen umgehen soll, weshalb sie es in ihrem Frust oft körperlich angeht. Abgesehen davon versteckt sie sich gern hinter ihren Freunden, ist also in Wahrheit eher schüchtern, wenn ihre Wut gerade nicht ausbricht. Sie sehnt sich nach Anerkennung, glaubt aber gleichzeitig nicht, dass sie diese je bekommen wird. Dank einiger negativer Erfahrungen ist sie in dieser Hinsicht ziemlich misstrauisch. Was aber nicht heißt, dass sie nicht von Liebe träumt und leider dazu tendiert, von einer Verliebtheit in die nächste zu stolpern, wenn mal ausnahmsweise jemand nett zu ihr ist.
Ich freue mich über alle eure Ideen!
