12.02.2025, 17:05 - Wörter:
Emma du Bellay⤅ geb. am 23. November 1976 in Saint-Mathieu (Bretagne, Frankreich) ⤅ verfluchtes Dornröschen, literally: mit einem Blutfluch zu ewigem Schlaf verdammt ⤅ Tomboy™ ⤅ ältere Zwillingstochter aus einer langen Linie von Inhaber*innen des Henkersamtes auf dem Territorium des heutigen Frankreich ⤅ Gewaltbereitschaft als Coping-Mechanismus ⤅ selbsterklärte Außenseiterin nach Mobbing-Erfahrung auf Beauxbatons ⤅ seit 1997: Henkersgehilfin in Diensten der amtierenden Henker*in in England ⤅ im Krieg: ersetzbare Jungtodesserin als Verbindungsperson zu Greifergruppierungen ⤅ 12/12 Wach/Schlaf-Rhythmus, keine Chance fürs Aufwecken ⤅ Faulheit gewinnt, immer! ⤅ Sozialverhalten: Troll ⤅ Sophie Thatcher
Quickfacts
Totensonntag 1976: Geburt der verfluchten Zwillinge Emma und Isabelle Du Bellay in Saint-Mathieu
1981: Manifestation des Blutfluches bei beiden Schwestern (Emma: unnatürlich tiefer Schlaf, Isabelle: Schlafweigerung)
1980-1988: Therapiebemühungen in Frankreich, wechselnde Schulgruppen in Vorbereitung auf Beauxbatons
1988-1991: Beauxbatosschülerin, ausgegrenzt aufgrund der Henkerstätigkeit ihrer Mutter
1991-1995: Fortbehandlung im St.-Mungos, Transfer nach Hogwarts (Slytherin), dort Sonderpläne, positive Höhepunkte im Duellierclub, aber auch eine kurzweilige Suspendierung wg. einem Überfall auf Mitschüler (1993/1994)
1995: grausiger Schulabschluss, Sommerpraktikum im Borgin & Burkes
1995-1997: Henkersgehilfin bei ihrer Mutter in Paris
1996-1997: eines der jüngsten Mitglieder der Todesser nach monatelangen Vertrauensbeweisen, radikalisiert nach einem Heilungsversprechen, Kontakte zu Walden Mcnair
1997-1998: Sommerpraktikum beim Bestattungsinstitut der Familie Nott, ab Herbst Assistentin des britischen Henkers und zunehmende Beanspruchung für die Greiferbeaufsichtigung im Namen der Todesser, in der Schlacht von Hogwarts eingeschlafen, aber durch einen anderen Todesser beim Rückzug gerettet
1999: in Absprache des französischen und britischen Ministeriums nicht verhört, Anstellung unter der aktuellen Henker*in
auf das Schaffot!
Emma ist Dornröschen. Im klassischen Sinne, denn man könnte glauben, dass jener Blutfluch, der in ihrer Familie vererbt wird, den Kern des populären Märchens bildet. Mittlerweile halbtags in einem Schlummer gefangen, den auch kein Bombarda-Zauber brechen könnte, fühlt sich das für 22-Jährige längst nicht mehr so an, als gäbe es irgendwann ein glückliches Ende. Betrachtet man ihren Lebenslauf, dann wird man auch nicht so recht begreifen können, was die Moral von der Geschichte ist. Am Ende ist es vielleicht ein Wettlauf gegen die Zeit? Emmas Charakter spiegelt jedenfalls jene Eile, die schon ihre Kindheit beherrscht hat. Irgendwas ist immer, und meistens auch zu viel davon. Ruhe ist ein Fremdwort für diese Hexe, die mit ihrer aktuellen Tätigkeit als Henkersgehilfin sicher nicht den großen Preis der Karrierelotterie gewonnen hat. Wie wenig man außerhalb des winzigen Zirkels derjenigen, die diesen Job tatsächlich ausüben, von der Tätigkeit hält, hat Emma schon in Beauxbatons am eigenen Leib erfahren. Schon okay, sie hat sich vom Mobbing erholt. Das würde sie jedenfalls selbst sagen, wenn man die gar nicht so schüchterne Französin denn nur fragen würde. Tatsächlich ist Emma überaus loyal, sehr festgelegt auf einige Wahrheiten in ihrem Leben und hat früh gelernt, dass der beste Weg einen Konflikt zu lösen, in der Regel mit der Faust gegangen wird. Sich gegenüber ihren Mithexen und Mitzauberern zu öffnen, fällt ihr recht schwer, vielleicht auch, weil ihr die Abendstunden schlichtweg zum Sozialisieren fehlen? Eine Ausrede? Vielleicht. Auch darum wäre Emma kaum verlegen, wenn man ihr die Chance böte. Es ist leider so, dass viele Mitmenschen sie negativ erleben, und wenn man ehrlich ist, dann hat sich diese Hexe auch ganz gut mit diesem Fremdbild arrangiert. Vielleicht wäre es gar nicht anders, wenn sie einem Zauberer gegenüberstehen würde, der den Dementoren den Befehl zum Kuss ihrer Mutter geben könnte? Angst, Ehrfurcht, Ekel. Viele Dinge sind wohl mit dem verbunden, was Emma gerade lernt – und wer dafür eine Menge Verständnis mitbringt, der erblickt in ihr vielleicht doch eine ganz gewöhnliche Person, die mit Anfang 20 noch ihren Platz in der Welt sucht.
Okay, ich gebe zu: Emma ist schwierig. Anschluss könnte ich mir vorrangig in zwei Gruppen vorstellen. 1.) ehemalige Todesser, Todessersympathisanten und Kollaborateure und 2.) Nokturngassenbesucher, Trauernde, Bestattungsfachkräfte. Vermutlich gibt es da sogar Schnittmengen? Jedenfalls wäre es aus diesen Kreisen heraus vermutlich noch recht einfach einen positiven Anschluss zu basteln. Komplizierter wird es wohl bei ehemaligen Mitschüler*innen aus Beauxbatons (1988-1991) oder Hogwarts (1991-1995), da die Schulzeit eher negativ besetzt ist. Darüber hinaus bin ich aber für jede Anregung offen, auch für kurze Zusammenstöße jeglicher Art.
καλημέρα! Ausnahmsweise eine kürzere Nachrede zu Charakter #6, versprochen! Nach Eilidh, Sappho, Calista, Emerald und (in gewisser Weise) auch Morag handelt es sich bei Emma nun um einen Charakter, der nur für das AML erschaffen wurde. Ein halbes Gesuch ist sie trotzdem, wie vielleicht schon an der zeitlichen Nähe zur Erstellung von Fiffis Irene Mortimer deutlich wird – Emmas Steckbrief ist im Einklang mit Irenes Vorgeschichte geschrieben, woraus sich auch die teils (hoffentlich nicht zu ausufernde) Detailfülle ergibt. Damit aber genug der Erklärung und weiter zu den Anmerkungen: Emma ist eine kleine Unsympathin, wofür nun nicht zu kleinen Teilen ihr Blutfluch verantwortlich ist. Weshalb ich darauf nun wieder hinweise, ist eigentlich mehr ein Blick in die Zukunft, denn – insofern es nicht zu einer zu großen Häufung an Blutflüchen kommen würde – möchte ich gerne ein Gesuch für Emmas Schwester Isabelle erstellen. Aber: Zukunftsmusik, und nachdem ihr euch auch noch durch diesen Absatz gequält habt, bin ich gespannt, ob Emma irgendwo weiteren Anschluss finden könnte.
