11.10.2026, 09:18 - Wörter:
Briefwechsel Atreus und Emilia
Emilia seufzte, nachdem sie etwa fünf Minuten aus dem Fenster gestarrt hatte und darauf wartete, dass ihr Brief eine Antwort erhalten würde, dabei war er bis jetzt vermutlich noch nicht einmal angekommen. Oh, diese Warterei war wirklich unerträglich, sie musste sich irgendwie beschäftigen. Und wenn er nicht mehr antwortete, sie wäre sich sicher, sie würde nicht schlafen können und das obwohl es ihr an Schlaf definitiv nicht mangelte. Doch sie fühlte sich hellwach, wenn sie an ihn dachte, ganz so als wären diese Gedanken Erholung genug. Sie beschloss sich vorerst eine Badewanne einzulassen um die Wartezeit zu überbrücken und sich ein wenig zu entspannen und dann kam die Antwort tatsächlich schneller als gedacht, noch während sie in dem heißen Wasser lag verkündete Smokey, dass ein neuer Brief gekommen war und sie beschloss, diesen Teil des Tages doch verfrüht zu beenden und wickelte sich in ein Handtuch um zu ihrem Schreibtisch zu eilen.
Wieder ein breites Grinsen dass sich auf ihrem Gesicht zeigte sobald sie die ersten Zeilen laß und es wurde nur noch breiter, als sie den Absatz der wohl die Drohung beinhalten sollte laß. Jetzt flirtete er aber, nicht wahr? Und Merlin, er war gut darin. Dann wiederrum war er wohl in den meisten Dingen die er anfasste gut. Oh sie wünschte er würde sie jetzt gerade anfassen, bis Sonntag war es wirklich noch eine ganze Ewigkeit hin. Wieso nur hatte sie Sonntag vorgeschlagen? Ah, es war zum Mondkälber melken, wirklich. Sie griff wieder zu Pergament und Tinte - wenigstens darauf eine Antwort verfassen zu können musste sie nicht mehr warten - und ein paar Tropfen aus ihrem Haar fielen auf das Papier und verschmierten die Tinte an einigen stellen ein wenig.
Zitat: AN: Atreus Travers
VON: Emilia Slughorn
Atreus,
Wo sind diese Menschen von denen du sprichst? Nein wirklich, ich würde ihren Hinterhalt mit Freude entgegennehmen, wenn mir nur einer von ihnen einmal am Tag das Leben leichter machen würde.
Deine Mutmaßungen sind interessant. Es wäre sicherlich eine treffende Analyse, wenn jemand nicht wüsste, dass ich nicht dazu neige mich von Anderen abhängig zu machen. Du hast Recht. Es ist wirklich ein Glücksfall, dass sie in deinen vertrauenswürdigen Händen gelandet sind. Aber wie würde so jemand diese vulnerable Situation wohl ausspielen? Nur damit ich weiß gegen was ich mich zur Wehr setzen können muss.
Deine Drohungen klingen zunehmend nach Versprechen.
Manchmal muss man das Problem bei der Wurzel packen. Außerdem unterschätzt du deine Mutter. Sie wäre sicherlich in der Lage auch ohne Elfen ein ganz hervorragendes Frühstück auszurichten.
Oh, ich habe schon jemanden im Sinn der mich sicher gerne dorthin begleitet. Ich werde dir Bericht erstatten.
Du kannst doch nicht von morgens bis abends nur arbeiten. Das ist ungesund und das Ministerium weiß deine Aufopferungsbereitschaft ohnehin nicht zu schätzen. Was für Pläne hast du mit deinen Gästen? Die Therme von der deine Mutter sprach? Was machst du jetzt gerade?
Ich habe gerade ein Bad genommen. Mein Bruder und ich wechseln uns ab auf das Haus aufzupassen und ich habe noch einige Lektüre von der Lerche. Ich wünschte wir könnten sie gemeinsam in der Oper lesen.
Oh die Gelegenheit sollst du bekommen. Gibt es Regeln oder Standarts die erfüllt werden sollten oder habe ich freies Spiel?
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