30.12.2021, 00:38 - Wörter:
Liebe Freunde,
ich möchte euch gerne jemanden vorstellen
Schön, aber komisch: das ist Elle Davies. Als Meisterin der Zaubertränke arbeitet sie im Familienunternehmen ihres verstorbenen Vaters, forscht an Heiltränken und der Auslöschung von Lykantrophie. In ihrer Arbeit geht sie völlig auf und sie redet selbst auf poshen Veranstaltungen und überzogenen Events der High Society am liebsten über die heilende Wirkung vom Schleim der sibirischen Feldschnecke und ihre eigene Zucht fleischfressender Pflanzen wie Fettkraut. Für Klatsch und Tratsch dagegen hat sie überhaupt nichts übrig, kennt sich nicht sonderlich gut in der Popkultur aus und ist generell eher etwas menschenscheu. Kein Wunder, dass manch einer in gehobenen Kreisen sie etwas sonderbar findet, exzentrisch sogar, oder auch einfach nur sozial sehr awkward.
Dieser Umstand rührt wohl daher, dass Elle bereits seit ihrer Kindheit stets zwischen zwei Welten lebte: Als Tochter eines schottischen Zauberers und einer in China aufgewachsenen Hexe verinnerlichte sie viele verschiedene Regeln und Gepflogenheiten, Werte und Ansichten – viele davon widersprüchlich, einander gänzlich entgegengesetzt. Während ihr Vater sich völlig der Wissenschaft verschrieben hatte und oft tagelang mit seinem Kopf in Kesseln steckte, vom großen akademischen Durchbruch träumte, aber keinerlei Wert auf Ruhm und Ehre legte, war ihre Mutter stets auf das Ansehen der Familie bedacht, auf den gesellschaftlichen Aufstieg und allerhand Oberflächlichkeiten. Sie steckte ihre süße Tochter in schöne Kleider, brachte ihr tadellose Manieren bei und machte sie (halbwegs) vorzeigbar. Mit ihrem Vater hingegen brütete Elle schon als kleines Mädchen im engen Kellergeschoss über Zutaten und Tränken, besudelte ihre weißen Schürzen mit ekligem Schleim und ihre Wangen mit Ruß von den brodelnden Kesseln. Michael wollte, dass seine Kinder starke, eigenständige Persönlichkeiten wurden, während seine Frau nicht müde wurde zu betonen, dass die Familie und ihr gemeinsames Wohlergehen immer an erster Stelle stehen mussten.
Ihre Familie gilt als „neureich“, da ihr Vater in den 1980ern tatsächlich seinen Durchbruch mit einer Weiterentwicklung des Wolfbanntrankes hatte. Sein kleines Unternehmen wurde über Nacht berühmt und die Familie unverhofft stinkreich. Ihre Mutter, eine ehemalige Vertreterin von Tee und magischen Trankzutaten, geht in der Rolle der Society Lady völlig auf, zwingt auch ihre Tochter immer wieder dazu, sich am sozialen Leben zu beteiligen (auch wenn sie, wie gesagt, dabei nicht immer eine sonderlich gute Figur macht). Elle tut sich einfach schwer mit Menschen, schon immer. Richtig besser wird das eigentlich erst, als sie Rufus Davies kennenlernt, sich in ihn verliebt, ihn heiratet. Er eröffnet ihr eine völlig neue Welt, macht sie selbstbewusster und sie bilden eine echte Einheit.
Lange liebte ihr Mann sie für ihre etwas reservierte, sonderbare Art – doch zuletzt ließ er das kaum noch durchblicken, vernachlässigte sie für Arbeit und Kontakte. Schließlich kam es zur Trennung. Seitdem versucht Elle sich alleine durch’s Leben zu manövrieren und macht dabei nicht immer eine so grazile Figur, wie ihr Körper das vermuten ließe.
Quickfacts:
ich möchte euch gerne jemanden vorstellen

Schön, aber komisch: das ist Elle Davies. Als Meisterin der Zaubertränke arbeitet sie im Familienunternehmen ihres verstorbenen Vaters, forscht an Heiltränken und der Auslöschung von Lykantrophie. In ihrer Arbeit geht sie völlig auf und sie redet selbst auf poshen Veranstaltungen und überzogenen Events der High Society am liebsten über die heilende Wirkung vom Schleim der sibirischen Feldschnecke und ihre eigene Zucht fleischfressender Pflanzen wie Fettkraut. Für Klatsch und Tratsch dagegen hat sie überhaupt nichts übrig, kennt sich nicht sonderlich gut in der Popkultur aus und ist generell eher etwas menschenscheu. Kein Wunder, dass manch einer in gehobenen Kreisen sie etwas sonderbar findet, exzentrisch sogar, oder auch einfach nur sozial sehr awkward.
Dieser Umstand rührt wohl daher, dass Elle bereits seit ihrer Kindheit stets zwischen zwei Welten lebte: Als Tochter eines schottischen Zauberers und einer in China aufgewachsenen Hexe verinnerlichte sie viele verschiedene Regeln und Gepflogenheiten, Werte und Ansichten – viele davon widersprüchlich, einander gänzlich entgegengesetzt. Während ihr Vater sich völlig der Wissenschaft verschrieben hatte und oft tagelang mit seinem Kopf in Kesseln steckte, vom großen akademischen Durchbruch träumte, aber keinerlei Wert auf Ruhm und Ehre legte, war ihre Mutter stets auf das Ansehen der Familie bedacht, auf den gesellschaftlichen Aufstieg und allerhand Oberflächlichkeiten. Sie steckte ihre süße Tochter in schöne Kleider, brachte ihr tadellose Manieren bei und machte sie (halbwegs) vorzeigbar. Mit ihrem Vater hingegen brütete Elle schon als kleines Mädchen im engen Kellergeschoss über Zutaten und Tränken, besudelte ihre weißen Schürzen mit ekligem Schleim und ihre Wangen mit Ruß von den brodelnden Kesseln. Michael wollte, dass seine Kinder starke, eigenständige Persönlichkeiten wurden, während seine Frau nicht müde wurde zu betonen, dass die Familie und ihr gemeinsames Wohlergehen immer an erster Stelle stehen mussten.
Ihre Familie gilt als „neureich“, da ihr Vater in den 1980ern tatsächlich seinen Durchbruch mit einer Weiterentwicklung des Wolfbanntrankes hatte. Sein kleines Unternehmen wurde über Nacht berühmt und die Familie unverhofft stinkreich. Ihre Mutter, eine ehemalige Vertreterin von Tee und magischen Trankzutaten, geht in der Rolle der Society Lady völlig auf, zwingt auch ihre Tochter immer wieder dazu, sich am sozialen Leben zu beteiligen (auch wenn sie, wie gesagt, dabei nicht immer eine sonderlich gute Figur macht). Elle tut sich einfach schwer mit Menschen, schon immer. Richtig besser wird das eigentlich erst, als sie Rufus Davies kennenlernt, sich in ihn verliebt, ihn heiratet. Er eröffnet ihr eine völlig neue Welt, macht sie selbstbewusster und sie bilden eine echte Einheit.
Lange liebte ihr Mann sie für ihre etwas reservierte, sonderbare Art – doch zuletzt ließ er das kaum noch durchblicken, vernachlässigte sie für Arbeit und Kontakte. Schließlich kam es zur Trennung. Seitdem versucht Elle sich alleine durch’s Leben zu manövrieren und macht dabei nicht immer eine so grazile Figur, wie ihr Körper das vermuten ließe.
- Elle ist vierunddreißig Jahre alt.
- ehemalige Hufflepuff mit einem kleinen ausgesuchten Freundeskreis (der ihre verschrobene Art zu schätzen weiß)
- Meisterin der Zaubertränke und Angestellte im Familienunternehmen „Simmons & Sons“
- spezialisiert auf Heiltränke und die Bekämpfung von Lykantrophie
- (noch) Ehefrau von Rufus Davies, in Trennung lebend
- etwas sonderbar und sozial ungeschickt, wissenschaftlich interessiert und leidenschaftlich engagiert im Tränkebrauen
Ich freue mich über eure Ideen und das Plotten mit euch <3

ob sie daisy wirklich stützen kann nach allem, was sie durchgemacht hat, weiß ich nicht genau - aber fände es spannend, das mal zu erkunden
