24.06.2023, 08:46 - Wörter:
Der Charakter bezieht sich auf dieses Gesuch.
Du bist ein merkwürdiger Kauz. Eine sanfte Seele. Deine Stimme ist leise und klingt etwas heiser; du nutzt sie nicht besonders oft. Augenkontakt hältst du nur selten - er ist dir nicht per se unangenehm, doch bist du so ungeübt im Umgang mit anderen Menschen, dass er dich schlichtweg nervös macht. Allgemein machst du auf die meisten Leute einen zerstreuten Eindruck. Dein Haar sieht oft zerzaust aus, die dunklen Schatten unter deinen Augen geben Aufschluss über deinen unregelmäßigen Schlafzyklus. Manchmal denkst du daran, deine Hemden und Umhänge von Falten zu befreien, aber wenn wir ehrlich sind, dann passiert das eher selten. Dein Verstand ist zu beschäftigt, um sich mit Widrigkeiten wie Schlaf, Ordnung oder regelmäßiger Nahrungszufuhr auseinanderzusetzen. Du lebst für deine Forschung, deine Experimente. Du gehst in deiner Arbeit auf und bist bereit dazu, Grenzen für sie zu überschreiten, die über manchen guten Geschmack hinausgehen. Du liebst es zu lernen, gelegentlich auch zu lehren - dann bist du in deinem Element (wenn dir doch nur nicht immer die PraktikantInnen davonlaufen würden).
Zwischenmenschliche Gefilde sind deine Achillesferse. Außerhalb deines Labors kommst du dir vor wie ein gestrandeter Wal. Du wirkst unbeholfen, bist schüchtern. Manchmal stolperst du über deine Worte; immer dann, wenn Unterhaltungen nicht so verlaufen, wie du sie in deinem Kopf geübt hast. Gibt man dir aber Zeit - viel, viel Zeit - dann findet sich in dir ein aufmerksamer Zuhörer und treuer Begleiter. Wenn es um soziale Beziehungen geht, neigst du zu übereifrigem Verhalten. Du wirst anhänglich, wirst zur Klette und willst geben, geben, geben. Naiv bist du deshalb aber nicht, du merkst, wenn man dich ausnutzt. Offene Konfrontationen meidest du beharrlich. Sie sind dir unangenehm. Furchtbar unangenehm. Machen dich fahrig und ungehalten - gelegentlich sogar schnippisch - und diese Seite magst du nicht an dir.
Du warst schon immer ein merkwürdiger Kauz. Ein in sich gekehrtes, kränkliches Kind, das sich jeden noch so kleinen Virus eingefangen hat. Mit sechs Jahren hattest du mehr Kontakt zu Ärzten als Freundschaften zu anderen Kindern. Nimm es ihnen bitte nicht übel; du weißt, wie Kinder sein können und wenn wir ehrlich sind, dann hat ihnen deine Angewohnheit, in die Luft zu starren und Selbstgespräche zu führen, ein wenig Angst eingeflößt. Du warst zu jung, zu unbeholfen, um ihnen zu erklären, dass du dich eigentlich mit dem Geist einer netten jungen Frau unterhalten hast, die sich bis heute gerne in der Christ Church Spitalfields aufhält und dem Zaubereiministerium von Zeit zu Zeit Arbeit beschert.
Im Alter von sieben Jahren hast du dir vorgenommen Arzt zu werden und deine Nase in Bücher gesteckt, die du noch nicht richtig lesen konntest. Die Bilder aber - erinnerst du dich noch an die Abbildungen des menschlichen Körpers? An Muskeln und Sehnen und Blutgefäße? An die 206 Knochen, die deinen Körper wie ein Gerüst aufrechterhalten? Du warst fasziniert, bevor du das Wort Faszination überhaupt richtig begreifen konntest.
Du bist auch heute noch ein merkwürdiger Kauz. Aus deinem Lebenslauf lässt sich so einiges über deinen Charakter herauslesen. Du bist ein kluger Kopf. Deinen Hogwartsabschluss hast du mit Bestnoten hinter dich gebracht. Deine Faszination für menschliche Anatomie ist in der magischen Welt auf fruchtbaren Boden gefallen. Du hast die Ausbildung zum Heiler absolviert, gleich nach dem Schulabschluss. Fragt man deine ehemaligen Ausbilder, dann warst du wissensdurstig und stets darum bemüht, ethische Gegebenheiten mit mikroskopischer Präzision infrage zu stellen. Ehemalige KollegInnen wissen von deiner Obsession für Muggelheilmethoden und haben sie, genau wie deine Vorgesetzten, verurteilt. Du wurdest aufs Abstellgleis verfrachtet, hast für eine Weile die Insassen Askabans betreut. Du würdest diese Zeit wohl als trostloses Kapitel bezeichnen und es gibt wohl kaum jemanden, der dir darin widersprechen würde. Zwar hast du dich sehr wohl darum bemüht, ein kollegiales Verhältnis zu den Dementoren aufzubauen, allerdings scheiterte dieser Versuch letzten Endes an der ständigen Anwesenheit deines Patronus’ (ein Kaninchen) und dem Umstand, dass man dich nach der Flucht eines Insassen entlassen hat. Du und das Ministerium - nachdem es ein Ermittlungsverfahren* gegen dich eingeleitet hatte - wissen aber, dass die Vorwürfe völlig unbegründet waren.
*Auszug aus der Befragung von Augustus Graham Pye, 31. Januar 1996
Ermittler: Haben Sie Black zur Flucht verholfen?
Pye: Nein.
Ermittler: Haben Sie Kentnisse darüber, wie Black die Flucht gelungen ist?
Pye: Nein.
Ermittler: Ist es nicht so, dass Insassen für gewöhnlich nicht in der körperlichen Verfassung sind, eine Flucht überhaupt umzusetzen? Wie konnte Black diese Hürde unter Ihrer Aufsicht überwinden?
Pye: Ich habe ihn nicht aufgepäppelt, sollten Sie das meinen. [RÄUSPERN] Ich habe ihm keine Energieriegel durch die Gitterstäbe geschoben oder andere- Sie wissen, was Energieriegel sind? Flache, zusammengepresste [GESTIKULIERT]
Du schlägst neue Wege ein. Heute findet man dich in der Nokturngasse. Du gilst als Anlaufstelle für fragwürdige Persönlichkeiten und jene, die sich nicht im St. Mungo Hospital blicken lassen können. Deine Methoden sind unkonventionell, experimentell und deine Kundschaft - aus Mangel an Alternativen - lässt sich widerwillig darauf ein. Du versuchst in unregelmäßigen Abständen PraktikantInnen auszubilden, bisher ist dir aber jeder deiner Schützlinge abtrünnig geworden. Einen Großteil deiner Zeit verbringst du in deinem Labor, einen weniger großen Teil deiner Zeit verbringst du auf Friedhöfen; Arbeitsmaterial beschaffen. An guten Tagen findest du etwas Frisches, an weniger guten Tagen musst du die Flucht vor Friedhofswärtern ergreifen. Dann tröstest du dich mit Zucker. Schokolade, Kaugummi, Bonbons, Pralinen - du hast immer etwas bei dir.
#fände es toll, wenn ihn die Leute Gus nennen würden, aber traut sich nie darum zu bitten #Einzelkind; im East End Londons aufgewachsen #Mama Pye wird jeden Sonntag zur Teestunde besucht #ein großer Fan von Musicals #hat vor kurzem den Waschbären, der immer seine Mülltonnen durchwühlt hat, gezähmt (not really) und hält ihn nun als sehr bissigen Gesellen #verliert regelmäßig seine Brille
Hab ich’s auch endlich hier her geschafft
Ich flirte schon sooo lange mit diesem Forum und habe ein Auge auf Augustus geworfen, da wollte ich euch einfach mal meine Vorstellung von ihm präsentieren. In Sachen Splitter bin ich totaler Fan von der Idee, dass er tatsächlich einfach durch reinen Zufall auf die Gruppe gestoßen ist. Personality-wise ist er zwar weit davon entfernt, ein radikaler Aufrührer zu sein, aber als muggelstämmiger Zauberer hat er die Zeit während dem Krieg im Untergrund verbracht und seine Fähigkeiten als Heiler gegen Hilfe eingetauscht. Vorbelastet wäre er also.
Ansonsten suche ich hier einfach ganz allgemein nach Feedback zu meiner Version von Augustus und ob er in diesem Rahmen ins Canon passt, aber natürlich auch nach Connections aus Hogwarts, der Ausbildung und maybe Askaban?
Danke für’s lesen <3
Augustus Graham Pye
»There is something at work in my soul, which I do not understand.«
ALTER 34 Jahre BLUTSTATUS Mugglstämmig BERUF Forscher/Heiler
HOGWARTS ehem. Ravenclaw HERKUNT East End/London
FACE CLAIM Oscar Isaac SPIELERIN Flo/20 Jahre
»There is something at work in my soul, which I do not understand.«
ALTER 34 Jahre BLUTSTATUS Mugglstämmig BERUF Forscher/Heiler
HOGWARTS ehem. Ravenclaw HERKUNT East End/London
FACE CLAIM Oscar Isaac SPIELERIN Flo/20 Jahre
Du bist ein merkwürdiger Kauz. Eine sanfte Seele. Deine Stimme ist leise und klingt etwas heiser; du nutzt sie nicht besonders oft. Augenkontakt hältst du nur selten - er ist dir nicht per se unangenehm, doch bist du so ungeübt im Umgang mit anderen Menschen, dass er dich schlichtweg nervös macht. Allgemein machst du auf die meisten Leute einen zerstreuten Eindruck. Dein Haar sieht oft zerzaust aus, die dunklen Schatten unter deinen Augen geben Aufschluss über deinen unregelmäßigen Schlafzyklus. Manchmal denkst du daran, deine Hemden und Umhänge von Falten zu befreien, aber wenn wir ehrlich sind, dann passiert das eher selten. Dein Verstand ist zu beschäftigt, um sich mit Widrigkeiten wie Schlaf, Ordnung oder regelmäßiger Nahrungszufuhr auseinanderzusetzen. Du lebst für deine Forschung, deine Experimente. Du gehst in deiner Arbeit auf und bist bereit dazu, Grenzen für sie zu überschreiten, die über manchen guten Geschmack hinausgehen. Du liebst es zu lernen, gelegentlich auch zu lehren - dann bist du in deinem Element (wenn dir doch nur nicht immer die PraktikantInnen davonlaufen würden).
Zwischenmenschliche Gefilde sind deine Achillesferse. Außerhalb deines Labors kommst du dir vor wie ein gestrandeter Wal. Du wirkst unbeholfen, bist schüchtern. Manchmal stolperst du über deine Worte; immer dann, wenn Unterhaltungen nicht so verlaufen, wie du sie in deinem Kopf geübt hast. Gibt man dir aber Zeit - viel, viel Zeit - dann findet sich in dir ein aufmerksamer Zuhörer und treuer Begleiter. Wenn es um soziale Beziehungen geht, neigst du zu übereifrigem Verhalten. Du wirst anhänglich, wirst zur Klette und willst geben, geben, geben. Naiv bist du deshalb aber nicht, du merkst, wenn man dich ausnutzt. Offene Konfrontationen meidest du beharrlich. Sie sind dir unangenehm. Furchtbar unangenehm. Machen dich fahrig und ungehalten - gelegentlich sogar schnippisch - und diese Seite magst du nicht an dir.
»The world was to me a secret which I desired to devine.«
Du warst schon immer ein merkwürdiger Kauz. Ein in sich gekehrtes, kränkliches Kind, das sich jeden noch so kleinen Virus eingefangen hat. Mit sechs Jahren hattest du mehr Kontakt zu Ärzten als Freundschaften zu anderen Kindern. Nimm es ihnen bitte nicht übel; du weißt, wie Kinder sein können und wenn wir ehrlich sind, dann hat ihnen deine Angewohnheit, in die Luft zu starren und Selbstgespräche zu führen, ein wenig Angst eingeflößt. Du warst zu jung, zu unbeholfen, um ihnen zu erklären, dass du dich eigentlich mit dem Geist einer netten jungen Frau unterhalten hast, die sich bis heute gerne in der Christ Church Spitalfields aufhält und dem Zaubereiministerium von Zeit zu Zeit Arbeit beschert.
Im Alter von sieben Jahren hast du dir vorgenommen Arzt zu werden und deine Nase in Bücher gesteckt, die du noch nicht richtig lesen konntest. Die Bilder aber - erinnerst du dich noch an die Abbildungen des menschlichen Körpers? An Muskeln und Sehnen und Blutgefäße? An die 206 Knochen, die deinen Körper wie ein Gerüst aufrechterhalten? Du warst fasziniert, bevor du das Wort Faszination überhaupt richtig begreifen konntest.
Du bist auch heute noch ein merkwürdiger Kauz. Aus deinem Lebenslauf lässt sich so einiges über deinen Charakter herauslesen. Du bist ein kluger Kopf. Deinen Hogwartsabschluss hast du mit Bestnoten hinter dich gebracht. Deine Faszination für menschliche Anatomie ist in der magischen Welt auf fruchtbaren Boden gefallen. Du hast die Ausbildung zum Heiler absolviert, gleich nach dem Schulabschluss. Fragt man deine ehemaligen Ausbilder, dann warst du wissensdurstig und stets darum bemüht, ethische Gegebenheiten mit mikroskopischer Präzision infrage zu stellen. Ehemalige KollegInnen wissen von deiner Obsession für Muggelheilmethoden und haben sie, genau wie deine Vorgesetzten, verurteilt. Du wurdest aufs Abstellgleis verfrachtet, hast für eine Weile die Insassen Askabans betreut. Du würdest diese Zeit wohl als trostloses Kapitel bezeichnen und es gibt wohl kaum jemanden, der dir darin widersprechen würde. Zwar hast du dich sehr wohl darum bemüht, ein kollegiales Verhältnis zu den Dementoren aufzubauen, allerdings scheiterte dieser Versuch letzten Endes an der ständigen Anwesenheit deines Patronus’ (ein Kaninchen) und dem Umstand, dass man dich nach der Flucht eines Insassen entlassen hat. Du und das Ministerium - nachdem es ein Ermittlungsverfahren* gegen dich eingeleitet hatte - wissen aber, dass die Vorwürfe völlig unbegründet waren.
*Auszug aus der Befragung von Augustus Graham Pye, 31. Januar 1996
Ermittler: Haben Sie Black zur Flucht verholfen?
Pye: Nein.
Ermittler: Haben Sie Kentnisse darüber, wie Black die Flucht gelungen ist?
Pye: Nein.
Ermittler: Ist es nicht so, dass Insassen für gewöhnlich nicht in der körperlichen Verfassung sind, eine Flucht überhaupt umzusetzen? Wie konnte Black diese Hürde unter Ihrer Aufsicht überwinden?
Pye: Ich habe ihn nicht aufgepäppelt, sollten Sie das meinen. [RÄUSPERN] Ich habe ihm keine Energieriegel durch die Gitterstäbe geschoben oder andere- Sie wissen, was Energieriegel sind? Flache, zusammengepresste [GESTIKULIERT]
Du schlägst neue Wege ein. Heute findet man dich in der Nokturngasse. Du gilst als Anlaufstelle für fragwürdige Persönlichkeiten und jene, die sich nicht im St. Mungo Hospital blicken lassen können. Deine Methoden sind unkonventionell, experimentell und deine Kundschaft - aus Mangel an Alternativen - lässt sich widerwillig darauf ein. Du versuchst in unregelmäßigen Abständen PraktikantInnen auszubilden, bisher ist dir aber jeder deiner Schützlinge abtrünnig geworden. Einen Großteil deiner Zeit verbringst du in deinem Labor, einen weniger großen Teil deiner Zeit verbringst du auf Friedhöfen; Arbeitsmaterial beschaffen. An guten Tagen findest du etwas Frisches, an weniger guten Tagen musst du die Flucht vor Friedhofswärtern ergreifen. Dann tröstest du dich mit Zucker. Schokolade, Kaugummi, Bonbons, Pralinen - du hast immer etwas bei dir.
»We are fashioned creatures, but half made up.«
#fände es toll, wenn ihn die Leute Gus nennen würden, aber traut sich nie darum zu bitten #Einzelkind; im East End Londons aufgewachsen #Mama Pye wird jeden Sonntag zur Teestunde besucht #ein großer Fan von Musicals #hat vor kurzem den Waschbären, der immer seine Mülltonnen durchwühlt hat, gezähmt (not really) und hält ihn nun als sehr bissigen Gesellen #verliert regelmäßig seine Brille
Hab ich’s auch endlich hier her geschafft
Ich flirte schon sooo lange mit diesem Forum und habe ein Auge auf Augustus geworfen, da wollte ich euch einfach mal meine Vorstellung von ihm präsentieren. In Sachen Splitter bin ich totaler Fan von der Idee, dass er tatsächlich einfach durch reinen Zufall auf die Gruppe gestoßen ist. Personality-wise ist er zwar weit davon entfernt, ein radikaler Aufrührer zu sein, aber als muggelstämmiger Zauberer hat er die Zeit während dem Krieg im Untergrund verbracht und seine Fähigkeiten als Heiler gegen Hilfe eingetauscht. Vorbelastet wäre er also. Ansonsten suche ich hier einfach ganz allgemein nach Feedback zu meiner Version von Augustus und ob er in diesem Rahmen ins Canon passt, aber natürlich auch nach Connections aus Hogwarts, der Ausbildung und maybe Askaban?
Danke für’s lesen <3


vielleicht schwatzen wir mal ein bisschen und ganz unverfänglich zu den beiden?



