24.07.2023, 19:17 - Wörter:
Liebes AML!
Darf ich vorstellen: Tracey Davis. Die war mit Malfoy, Parkinson und co. in einem Jahrgang? Da dürften die meisten Mitschüler erst einmal mit der Stirn runzeln und sich am Kopf kratzen. Mit der sollen sie zusammen zur Schule gegangen sein? Wirklich? Und tatsächlich verrät ein Blick ins Fotobuch eine unscheinbare junge Hexe, immer irgendwo im Hintergrund ihrer glamouröseren und lauteren (und, wie Tracey selbst vor allem betonen würde, dümmeren) Klassenkameradinnen. Die mit dem Muggelvater, eines der wenigen in Slytherin, die nicht aus einer reinblütigen Familie stammte. Die selten von sich aus das Wort ergriff, wenn sie nicht zuerst angesprochen wurde. Auf den ersten Blick eine zum Vergessen, auf den Zweiten nicht viel mehr als eine arme, arrogante Mitläuferin, und auf den dritten- woah, die ist aber schon ein wenig psycho, das Mädel, oder?
Woher ihr sie kennen könntet?
DAVIS LEDERWAREN in der Winkelgasse
Traceys Mutter hatte einen Traum von eigendesignten Taschen und Koffern auf den Covern der Hexenwoche und französischer Modemagazine. Vielleicht warst du einmal dort: An der Kreuzung zur Nokturngasse liegt ihr kleiner Laden, in dessen Oberräumen die dreiköpfige Familie ebenfalls lebte - ein Traum, der aber nie sonderlich rentabel war. Weder Traceys Mutter noch ihr Vater, ein Muggel, konnten sonderlich gut mit Geld umgehen. Ständig hatten sie Schulden bei der Reinblutfamilie, von der sie die Ladenräume gemietet hatten. Dass Traceys nichtmagischer Vater nie wirklich warm mit der magischen Gesellschaft geworden war gab zusätzlich Druck auf den Kessel. Nutzlos, so soll ie Tochter ihre Eltern mitunter genannt haben. Die Geldsorgen, der ständige Streit - sie müssen es sein, die dazu geführt haben, dass Anne Davis ihren Ehemann in den letzten Kriegsmonaten an die Todesser auslieferte und es anschließend zuließ, dass ihr Geschäft zu einem Umschlagplatz für dreckige Geschäfte aller Art genutzt wurde. Heute bestreitet sie alle diese Vorwürfe, lässt sich im St. Mungo wegen Fluchschäden stationär behandeln und weigert sich, ihr einziges Kind zum Besuch zu empfangen. Kurios.
Die VERBOTENE ABTEILUNG in der Hogwarts-Bibliothek
Quidditch, Chor, Zauberschachclubs - damit hätte man Tracey jagen können. Aber seit dem vierten Schuljahr half sie in der Bibliothek aus. Ein Arithmantikproblem? Eine seltsame Nebenwirkung bei er Zaubertrank-Hausaufgabe der Woche? Tracey Davis konnte dir das passende Buch empfehlen. Aus ihrer Faszination mit den verbotenen Büchern machte sie nie einen Hehl, Wissen wegzusperren hielt sie für eine bodenlose Dummheit. Mehrfach geriet dieses eigentlich so vernünftige, ruhige, unauffällige Mädchen deswegen mit der Bibliothekarin aneinander.
Ausgehöhlter Vorsprung unter dem Steg am BOOTSHAUS zum GROSSEN SEE
Traceys Lieblingsort. Du als ihr ride-or-die kennst ihn natürlich. Tracey mag etwas sonderlich sein, undurchsichtig selbst für Slytherinstandarts, aber sie ist doch eine von euch, und für einige Ausgewählte unter euch würde sie wohl über Leichen gehen. Methaphorisch natürlich nur. Oder? Manchmal bist du dir da nicht ganz sicher. Auch mit euch ist sie still, nie das Leben der Party, aber gesegnet mit einem bissigen, gemeinen, fantastischem Sinn für Humor. Mit ihr wird es nie langweilig, darauf ist Verlass. Und dir steht es auch zu, sie mal an den Schultern zu packen, zu schütteln und ihr zu erklären, dass sie wirklich nicht so mysteriös - und halt auch nicht so über-überdurchschnittlich klug - ist, wie sie sich mitunter gibt. Aber nicht zu oft, bitte.
Seit dem Schulabschluss: BORGIN and BURKES
Fluchbrecherin, das war eigentlich immer Traceys erklärtes Berufsziel gewesen (wenn auch einige ihrer engsten Freunde einiges darauf verwetten würden, dass es ihr nie wirklich um das Brechen von Flüchen ging). Stattdessen führte sie ihr Weg nach dem Schulabschluss ausgerechnet in das Geschäft der Familie, der ihre Eltern so viel Geld schuldeten. Um den Rückstand abzuarbeiten, oder doch aus eigener Motivation? So oder so scheint sie nicht unglücklich über ihren Arbeitsort. Bei B+B lernt sie nach eigener Aussage mehr über Flüche als sie es bei Gringotts jemals könnte. Zu den Todessern hat sie nie gehört, nein, das hat sie dem Ministerium nach Kriegsende sehr überzeugend vermitteln können. Wie denn, wo sie doch Vater und indirekt auch Mutter an diese unsinnige Ideologie verloren hat? Aber eine Faszination für Schwarze Magie, die kann sie kaum bestreiten - und würde das auch niemals tun. Denn: Wissen gehört nicht weggesperrt.
Interesse?
- Du bist zeitgleich mit Tracey auf Hogwarts gewesen? In Slytherin (und in special cases auch in einem anderen Haus)? Congrats, dann hat sie vielleicht Gefallen an dir gefunden - oder sie fand dich richtig, richtig scheiße. You decide.
- Du hast Tracey unterrichtet? Dann ist sie dir vermutlich als klug, aber aggresiv unauffällig im Kopf geblieben (wenn denn überhaupt). Oder haben bei dir Alarmglocken geklingelt?
- Du bist Todesser, Greifer, Schmuggler oder in sonstwelche krummen Dinger versteckt? Dann hast du vielleicht im vergangenen Jahr diesen ranzigen Kofferladen als Zwischenstation genutzt und hast dich immer etwas über die seltsame Tochter von der noch seltsameren, apatischen Mrs. Davis gewundert. Vielleicht hast du sie auch hin und wieder mal für kleine Sachen rekrutiert, aber wie eine richtige Überzeugungstäterin hat sie auf dich doch nie gewirkt.
- Du arbeitest im St. Mungo auf der Station für Fluchschäden oder beim Ministerium im Aurorenbüro und dir kommt die Geschichte von den Eltern von Tracey Davis immer noch suspekt vor? Vielleicht solltest du diesem Gefühl weiter nachgehen...
Darf ich vorstellen: Tracey Davis. Die war mit Malfoy, Parkinson und co. in einem Jahrgang? Da dürften die meisten Mitschüler erst einmal mit der Stirn runzeln und sich am Kopf kratzen. Mit der sollen sie zusammen zur Schule gegangen sein? Wirklich? Und tatsächlich verrät ein Blick ins Fotobuch eine unscheinbare junge Hexe, immer irgendwo im Hintergrund ihrer glamouröseren und lauteren (und, wie Tracey selbst vor allem betonen würde, dümmeren) Klassenkameradinnen. Die mit dem Muggelvater, eines der wenigen in Slytherin, die nicht aus einer reinblütigen Familie stammte. Die selten von sich aus das Wort ergriff, wenn sie nicht zuerst angesprochen wurde. Auf den ersten Blick eine zum Vergessen, auf den Zweiten nicht viel mehr als eine arme, arrogante Mitläuferin, und auf den dritten- woah, die ist aber schon ein wenig psycho, das Mädel, oder?
Woher ihr sie kennen könntet?
DAVIS LEDERWAREN in der Winkelgasse
Traceys Mutter hatte einen Traum von eigendesignten Taschen und Koffern auf den Covern der Hexenwoche und französischer Modemagazine. Vielleicht warst du einmal dort: An der Kreuzung zur Nokturngasse liegt ihr kleiner Laden, in dessen Oberräumen die dreiköpfige Familie ebenfalls lebte - ein Traum, der aber nie sonderlich rentabel war. Weder Traceys Mutter noch ihr Vater, ein Muggel, konnten sonderlich gut mit Geld umgehen. Ständig hatten sie Schulden bei der Reinblutfamilie, von der sie die Ladenräume gemietet hatten. Dass Traceys nichtmagischer Vater nie wirklich warm mit der magischen Gesellschaft geworden war gab zusätzlich Druck auf den Kessel. Nutzlos, so soll ie Tochter ihre Eltern mitunter genannt haben. Die Geldsorgen, der ständige Streit - sie müssen es sein, die dazu geführt haben, dass Anne Davis ihren Ehemann in den letzten Kriegsmonaten an die Todesser auslieferte und es anschließend zuließ, dass ihr Geschäft zu einem Umschlagplatz für dreckige Geschäfte aller Art genutzt wurde. Heute bestreitet sie alle diese Vorwürfe, lässt sich im St. Mungo wegen Fluchschäden stationär behandeln und weigert sich, ihr einziges Kind zum Besuch zu empfangen. Kurios.
Die VERBOTENE ABTEILUNG in der Hogwarts-Bibliothek
Quidditch, Chor, Zauberschachclubs - damit hätte man Tracey jagen können. Aber seit dem vierten Schuljahr half sie in der Bibliothek aus. Ein Arithmantikproblem? Eine seltsame Nebenwirkung bei er Zaubertrank-Hausaufgabe der Woche? Tracey Davis konnte dir das passende Buch empfehlen. Aus ihrer Faszination mit den verbotenen Büchern machte sie nie einen Hehl, Wissen wegzusperren hielt sie für eine bodenlose Dummheit. Mehrfach geriet dieses eigentlich so vernünftige, ruhige, unauffällige Mädchen deswegen mit der Bibliothekarin aneinander.
Ausgehöhlter Vorsprung unter dem Steg am BOOTSHAUS zum GROSSEN SEE
Traceys Lieblingsort. Du als ihr ride-or-die kennst ihn natürlich. Tracey mag etwas sonderlich sein, undurchsichtig selbst für Slytherinstandarts, aber sie ist doch eine von euch, und für einige Ausgewählte unter euch würde sie wohl über Leichen gehen. Methaphorisch natürlich nur. Oder? Manchmal bist du dir da nicht ganz sicher. Auch mit euch ist sie still, nie das Leben der Party, aber gesegnet mit einem bissigen, gemeinen, fantastischem Sinn für Humor. Mit ihr wird es nie langweilig, darauf ist Verlass. Und dir steht es auch zu, sie mal an den Schultern zu packen, zu schütteln und ihr zu erklären, dass sie wirklich nicht so mysteriös - und halt auch nicht so über-überdurchschnittlich klug - ist, wie sie sich mitunter gibt. Aber nicht zu oft, bitte.
Seit dem Schulabschluss: BORGIN and BURKES
Fluchbrecherin, das war eigentlich immer Traceys erklärtes Berufsziel gewesen (wenn auch einige ihrer engsten Freunde einiges darauf verwetten würden, dass es ihr nie wirklich um das Brechen von Flüchen ging). Stattdessen führte sie ihr Weg nach dem Schulabschluss ausgerechnet in das Geschäft der Familie, der ihre Eltern so viel Geld schuldeten. Um den Rückstand abzuarbeiten, oder doch aus eigener Motivation? So oder so scheint sie nicht unglücklich über ihren Arbeitsort. Bei B+B lernt sie nach eigener Aussage mehr über Flüche als sie es bei Gringotts jemals könnte. Zu den Todessern hat sie nie gehört, nein, das hat sie dem Ministerium nach Kriegsende sehr überzeugend vermitteln können. Wie denn, wo sie doch Vater und indirekt auch Mutter an diese unsinnige Ideologie verloren hat? Aber eine Faszination für Schwarze Magie, die kann sie kaum bestreiten - und würde das auch niemals tun. Denn: Wissen gehört nicht weggesperrt.
Interesse?
- Du bist zeitgleich mit Tracey auf Hogwarts gewesen? In Slytherin (und in special cases auch in einem anderen Haus)? Congrats, dann hat sie vielleicht Gefallen an dir gefunden - oder sie fand dich richtig, richtig scheiße. You decide.
- Du hast Tracey unterrichtet? Dann ist sie dir vermutlich als klug, aber aggresiv unauffällig im Kopf geblieben (wenn denn überhaupt). Oder haben bei dir Alarmglocken geklingelt?
- Du bist Todesser, Greifer, Schmuggler oder in sonstwelche krummen Dinger versteckt? Dann hast du vielleicht im vergangenen Jahr diesen ranzigen Kofferladen als Zwischenstation genutzt und hast dich immer etwas über die seltsame Tochter von der noch seltsameren, apatischen Mrs. Davis gewundert. Vielleicht hast du sie auch hin und wieder mal für kleine Sachen rekrutiert, aber wie eine richtige Überzeugungstäterin hat sie auf dich doch nie gewirkt.
- Du arbeitest im St. Mungo auf der Station für Fluchschäden oder beim Ministerium im Aurorenbüro und dir kommt die Geschichte von den Eltern von Tracey Davis immer noch suspekt vor? Vielleicht solltest du diesem Gefühl weiter nachgehen...
