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Chaos und Zerstörung
Von 23.03.1998 bis 23.03.1998
![]() Chaos und Zerstörung ABYSSUS 2.0 just because you're not paranoid doesn't mean we're not out there to get you Der Gemeinschaftsraum der Slytherins war in verdächtige Stille getaucht. Wo normalerweise so viel gelacht, einander schikaniert und sich gegenseitig im Spaße gepiesackt wurde, wo Freundschaften gestärkt und Bande geknüpft wurden, war es am heutigen Tage verdächtig ruhig. Es schien, als wären die meisten Schüler der oberen Klassen verschwunden. Und das, obwohl sie in den letzten Tagen doch so geschäftig gewirkt hatten.. Es war der Morgen des 23. März. Ein gewöhnlicher Morgen wie jeder andere diese Woche. Und doch war etwas anders. In den ersten Unterrichtsstunden hatten so manche Schüler gefehlt. Mrs Norris war heute doppelt so unruhig wie sonst, und konnte es sich nicht nehmen lassen rastlos durch die Gänge zu streifen. Nun, es würde ihr nichts nützen. Die Katze des Hausmeisters war mit einem Verwechslungsfluch belegt und tapste so immer in die genau entgegengesetzte Richtung. Filch selbst hatten findige Schüler in einem unbenutzten Klassenzimmer eingeschlossen. Es war alles bereit. Jared seufzte leise. Warum hatte er noch gleich zusammen mit Daphne und Sam die Koordination dieser Aktion übernommen? Was hatte ihn bloß geritten? Daphne und Sam behandelten einander wie rohe Eier und das machte die ganze Angelegenheit nicht unbedingt einfach. Es hatte so viel geplant, so viel organisiert werden müssen. Verdächtige Gegenstände waren nach Hogwarts geschafft, Pläne geschrieben und Skizzen gezeichnet worden. Die Kommunikation innerhalb der Gruppe hätte besser laufen können, vor allem als sie alle zusammen die Pläne geschmiedet hatten waren die Gespräche hitzig geworden. Zum Glück war diese Phase der Aktion vorbei... Nun saßen die drei im Gewächshaus Nummer vier und beugten sich über ein Pergament in ihrer Mitte. Es war hier drinnen nur etwa halb so frostig wie es an der frischen Luft war, und niemand würde sie hier drin vermuten. Auf dem Pergament standen Abkürzungen der Namen der Mitglieder sowie die geplanten Aktionen. Alles an diesem Ding war fein säuberlich durchgeplant. Es konnte nichts schief gehen und eigentlich war es auch egal, wenn etwas schief gehen sollte. Ihr Eltern waren allesamt einflussreich und mächtig. Nemesis Rosier hielt die Macht in ihren Händen und sämtliche Schüler, die sich Abyssus angeschlossen hatten, standen hinter dieser Frau und hinter dem, was sie verkörperte. Bellatrix Lestrange selbst war auf der Schule, hatte ihnen geholfen, ihnen mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Sie war genauso entschlossen wie die Kinder selbst. Jared hätte ohne nachzudenken die Frage nach seiner Gesinnung so beantwortet. Sie alle standen hinter dem was sie taten und vor allem wollten sie endlich etwas tun. Sie mussten etwas tun. Während draußen in der echten Welt in der Politik Schach und auf den Straßen Krieg gespielt wurde - wenigstens stellte Jared es sich so vor - saßen sie hier als ambitionierte Nachwuchstodesser auf Hogwarts fest und konnten nicht aus ihrer Haut. Und wie sie konnten. Das ganze Schloss würde zusammenzucken, wenn das Gespräch auf die Untergrundorganisation in ihrer Mitte kam. Vor Angst. Vor Hilflosigkeit. Chaos. Das war es, was sie erzielen wollten. Zeigen, dass Minerva McGonagall vielleicht mächtig war, aber nichts ausrichten konnte gegen sie, die alle an ein höheres Ziel glaubten. Sie konnten Potter und die Gruppe um ihn herum nicht durch ein geschicktes Feuer vor dem Gemeinschaftsraum der Gryffindors auslöschen, denn der dunkle Lord beanspruchte diese Ehre für sich. In ihren langen und hitzigen Diskussionen war immer wieder die Frage gestellt worden, ob man Potter nicht einfach entführen könnte. Ein Weg aus dem Schloss heraus würden sie schon finden und so eine Entführung wäre schnell gemacht. Bellatrix aber hatte sich immer wieder gegen diese Möglichkeit ausgesprochen. Und niemand wagte es, sich ihr zu widersetzen. Jared sah Daphne und Samael der Reihe nach an. Es sollte losgehen. Daphne zückte ihren Zauberstab und das Pergament verbrannte vor ihnen zu einem kleinen Häufchen Asche. Abyssus erwachte zu neuem Leben.
DIESE SZENEN HEIZEN DEM PLOT ORDENTLICH EIN
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