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das w steht für wahnsinnig heiße party
Von 13.03.1999 bis 13.03.1999
![]() ich checke die lage rolle von party zu party du hältst mir die haare ich riech' meine eigene fahne Partys zu organisieren, das war für Myron wie atmen. Das konnte er einfach. Klären, dass die Vibes stimmten. Das Licht perfektionieren. Die Musik sowieso. Essen oder kein Essen, Schnaps oder Champagner oder beides. Stripper oder Tänzer oder Frauen in knappen Kostümen, die mit Zitronen jonglierten? Oder vielleicht lieber eine Horde Kniesel mit eingeflochtenen Goldsträhnen, die die Gäste streicheln konnten? Egal was, Myron musste nur zweimal schnippen und schon stand eine perfektionierte Melange an Partyhighlights, das war sein bester Skill, seine beste Fähigkeit und das Erlebnis war immer für alle Gäste hervorragend. So gut, dass es in der darauffolgenden Woche in mindestens vier verschiedenen Artikeln in der Hexenwoche besprochen wurde. Und genauso sollte es auch heute Abend werden – nur noch besser. Denn der Clou war diesmal: Diese Party heute, die hatte nicht nur der extrem begnadete Myron organisiert, sondern die ganze Band. Sie hatten sich alle beteiligt, alle Jungs mit ihren jeweiligen Fähigkeiten und mit dem, was sie zu einem Release-Abend wie diesem hier beisteuern konnten und das war einiges. Nachdem das Management ihre Party-Ideen abgenickt hatte, gingen sie alle ans Werk – buchten eine exklusive Location, besorgten exklusiven Schnaps, verteilten die exklusiven Einladungen und jeder der Jungs brachte sich mit dem ein, was er am besten konnte (was auch der Grund war, warum es am Ende keine Kniesel gab (Semih einfach unerbittlich wenn es um tanzende magische Tiere ging). Die Partypläne, die dabei entstanden, waren sogar noch besser als das, was sie für die Silvesterparty auf die Beine gestellt hatten und die war schon legendär gewesen – Myron hatte ein kleines bisschen Sorge, dass es ihnen (Kirley) zu gut gefallen könnte und am Ende wieder jemand (Kirley) im Entzug landete. Aber gut, das war ja immer so ein bisschen das Risiko und deshalb gab es, was die Heftigkeit des Programms anging, absolut keine Zurückhaltung: Denn das grande Finale der Party waren natürlich sie. Ein Gig der Schicksalsschwestern mit der Weltpremiere ihres neuen Songs Here‘s to better days, der gleichzeitig auch den Release ihres neuen, gleichnamigen Albums ankündigen sollte. Und war wäre bitter heftiger als ein Konzert der Schicksalsschwestern?
DIESE SZENEN HEIZEN DEM PLOT ORDENTLICH EIN
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