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you can't force love
Von 14.02.1999 bis 21.02.1999
![]() ![]() you can't force love that's out of your control you can't force love gotta go where it flows Der Burren war ihr Lieblings-Pub in ganz London. Mit Abstand. Es war gemütlich hier und gerade so schmuddelig, dass man sich noch wohlfühlte, aber auch keinen bestimmten Dresscode einzuhalten hatte. Hier traf sich schon seit jeher das Who is Who der magischen Gesellschaft und wenn ihr danach war, neue Leute kennenzulernen, dann ging das hier immer schon am besten. Sie traf sich mit Kolleg*innen hier, mit ihrer Familie, mit jedem Date der letzten drei Monate. Padma Patil gehörte ohne Frage zu den größten Fans des Etablissements – mittlerweile kam sie sogar ganz gut mit der mürrischen jungen Frau klar, die hin und wieder hinter der Bar stand und dieser neue cute Typ, der seit neustem die Gläser wusch, der war auch ganz nach ihrem Geschmack. Ihre Vorliebe zu diesem Pub und ihr Unwille, nach der Arbeit direkt in ihre viel zu laute, viel zu volle WG zurückzukehren, führten auch dazu, dass sie am 15. Februar dort hin gegangen war. Nur mal schnell ein Bierchen trinken zum Feierabend, bevor sie auf dem Heimweg irgendwo einen Burger einsammeln würde (es war eine Schande, dass Carter kein Essen anbot – von den kleinen Snacks wurde Padma nie wirklich satt!) für sich und Parvati, die meist kein großer Fan vom Ausgehen war und immer schon zuhause mit ihren anderen Mitbewohnerinnen auf sie wartete. Nur diesmal war irgendetwas komisch gewesen: Nicht das Bier, das war gut wie immer, auch nicht die Gesellschaft ihres Kollegen, mit dem sie schon seit Beginn ihrer Ausbildung im Mungos aufs heftigste flirtete – tatsächlich hatte er sie endlich gefragt, ob sie nicht mal was nur zu zweit machen wollten. Am nächsten Morgen allerdings, da fühlte sie sich seltsam. Ein bisschen verkatert vielleicht? Unwahrscheinlich, schließlich hatte sie nur zwei Bier und für eine Pub-Enthusiastin, wie sie es war, war das wirklich nicht viel. Trotzdem war sie mit einem schlechten Gefühl zur Arbeit gegangen, hatte sich durch die Schicht gequält und langweilige Theorie zu Entgiftungszaubern gebüffelt, zwei Stunden lang Bubotubler-Eiter in Flaschen abgefüllt und war jetzt schließlich auf dem Heimweg. Und dann sah sie ihn. Die roten Haare leuchteten im Sonnenlicht. Die sanften Sommersprossen überzogen sein Gesicht, wie die Sterne am Nachthimmel. Der Gang fröhlich-beschwingt. Fast ansteckend. Der Umhang lässig cool über die Schultern gelegt. Padma Patil wusste es bis heute noch nicht, aber jetzt sah sie es auf einmal ganz klar: Ron Weasley war der schönste Mann in diesem Universum!
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