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Amoklauf in London
Von 12.01.1998 bis 12.01.1998
AUROREN & ORDENSMITGLIEDER SIND GEFRAGT Lachlan Langdon war stets ein anständiger Bürger der magischen Gesellschaft gewesen. Nicht unbedingt reich, aber durchaus erfolgreich. Nicht unbedingt gefürchtet, aber durchaus respektiert. Als Erster Sicherheitsbeauftragter des Zaubereiministeriums trug er schließlich eine Menge Verantwortung. Er hatte einige Untergeordnete und sein eigenes, kleines Büro. Er kontrollierte und überwachte, wer das Ministerium betrat und wieder verließ, er wusste über die Zauber Bescheid, die innerhalb des Ministeriums ausgeführt wurden, er wusste Bescheid, wann der Minister im Haus war. Lachlan Langdon wusste Bescheid. Lachlan Langdon war jemand, auf den man sich verlassen konnte. Bei Lachlan Langdon war alles in bester Ordnung. Bis vor einigen Wochen ... Auf einmal überblickte Lachlan nicht mehr ganz so sorgfältig die Liste der Besucher. Auf einmal ignorierte Lachlan das Schellen seines Alarmsystems für Dunkle Magie. Auf einmal verriet Lachlan Leuten, die er nicht einmal kannte, wann der Minister da war und wann nicht. Auf einmal war alles anders. Kopfschmerzen, Blackouts, geistige Verwirrung waren erst der Anfang. Es folgten Orientierungslosigkeit, Angstzustände, Verlust des Realitätsbezugs. Er fühlte sich wie isoliert, abgeschnitten von der Welt, gefangen in seinem eigenen Körper - ohne dass irgendjemand seine Schreie hörte. Da waren Stimmen in seinem Kopf. Stimmen die ihm sagten, was er zu tun hatte. Was er zu lassen hatte. Wie er sich zu verhalten hatte. Lachlan wollte raus. Lachlan schrie. Doch niemand hörte ihn. Und noch immer waren da die Stimmen. Stimmen, die ihm Befehle erteilten. Befehle, die Lachlan nicht ausführen wollte - und es doch tat. Lachlan wollte raus. Lachlan wollte ausbrechen. Lachlan Langdon war doch ein anständiger Bürger. Er wollte keine Stimmen hören, wollte nicht gefangen sein. Lachlan war verzweifelt, er wusste nicht, was er tun sollte, wie er ausbrechen sollte - also hob er seinen Zauberstab und schrie sämtliche Flüche, die ihm in den Sinn kamen. Finite. Protego. Silencio. Und als diese nicht halfen: Stupor. Expulso. Defodio. Und in seiner Verzweiflung: Avada Kedavra. DU HAST IHN DOCH AUCH GESEH'N, ODER ERIC? DEINEN BOSS? EINFACH AUSGETICKT, SAG ICH EUCH! HAT WIE WILD MIT DEM ZAUBERSTAB RUMGEFUCHTELT UND DANN IST ER DURCH DEN MITARBEITEREINGANG ABGEHAU'N. HOFFENTLICH FINDEN SIE IHN, BEVOR ER HALB MUGGELLONDON ZERSTÖRT." Was Inplay geschieht: • Am Nachmittag des 12. Januars verliert Ministeriumsangestellter Lachlan Langdon den Verstand. Er stand schon länger unter dem Imperius eines Todessers. • Sein Amoklauf startet im Zaubereiministerium, dann irrt er unkontrolliert umher-apparierend durch London, feuert • Der Orden des Phönix eilt ebenfalls zur Hilfe. Schon seit Längerem vermutete man hinter Langdon eine Verbindung zu Du-weißt-schon-wem und fürchtet nun weitere Attentäter. Außerdem kann bei der Krise in London jede helfende Hand & jeder Zauberstab gebraucht werden. Wie ihr euch in den Plot einbringen könnt: • Als Auror könnt ihr dem Amokläufer kreuz & quer durch die Stadt hinterherjagen. Ihr wisst nicht, was er als nächstes tun wird, wo er als nächstes sein wird, was sein nächster Fluch ist. Oder aber ihr versucht gerade der Muggelpolizei zu erklären, was vorgefallen ist? • Als Ordensmitglied könnt ihr die Auroren unterstützen oder euch um verletzte, verwirrte und verzweifelte Opfer kümmern, die Muggel zu einem Mitarbeiter der Vergissmich-Zentrale bringen, die Auswirkungen der Flüche des Amokläufers beheben. • Oder vielleicht seid ihr auch einfach gerade durch die Stadt spaziert, als neben euch plötzlich ein Auto explodiert? Zu beachten für den weiteren Inplayverlauf: • Auch an den darauffolgenden Tagen ist das Ministerium mit den Folgen des Amoklaufs beschäftigt. • Das Ereignis ist Thema vieler Gespräche, Mutmaßungen und Verschwörungstheorien. Ein Statement von offizieller Seite lässt aber noch auf sich warten, da die Ermittlungen noch laufen. DIESE SZENEN HEIZEN DEM PLOT ORDENTLICH EIN
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